Flügelspieler kämpft um Rückkehr beim VfB Stuttgart

Erik Thommy exklusiv: VfB-Profi über Reha, Comeback und die Zeit bei Fortuna

Erik Thommy
+
Erik Thommy muss sich beim VfB Stuttgart durch die Reha kämpfen.
  • Dominik Jahn
    VonDominik Jahn
    schließen

VfB Stuttgart: Profi Erik Thommy spricht im echo24.de-Interview über seine Reha, wie es ums Comeback steht, Ziele, warum Düsseldorf wichtig war für ihn und über Trainer Matarazzo.

Ende August war die Vorbereitung für Erik Thommy beim VfB Stuttgart beendet. Ellenbogenbruch im Testspiel gegen den FC Liverpool. Bitter! Der schnelle Flügelspieler war gerade erst zurück beim Aufsteiger nach einer Leih-Saison bei Fortuna Düsseldorf. Der Neustart bei den Schwaben damit erstmal ausgebremst.

Steckbrief zu Erik Thommy
Geboren: 20. August 1994, Ulm
Größe:1,74 Meter
Gewicht:68 Kilogramm
Verein: VfB Stuttgart (#11 / Mittelfeld)

Im September dann stand der 26-Jährige wieder auf dem Platz beim VfB Stuttgart - erste individuelle Einheiten und leichtere Übungen mit Ball. Im Oktober Übungen mit der Mannschaft. Doch das Glück hielt nicht lange an. Im November folgte das Comeback-AUS. Noch immer Probleme mit Ellenbogen. Es folgte eine zweite Operation. Im ersten Teil des Interviews spricht Thommy über die Hintergründe, die Probleme nach der ersten OP, seine Reha und das Comeback.

VfB Stuttgart: Erik Thommy über Probleme nach der ersten OP und sein Comeback

Wie geht es Ihnen aktuell?
Erik Thommy: „Soweit gut. Die Reha läuft relativ gut, ich bin schon wieder im Teiltraining - im individuellen Training auf dem Platz. Es nimmt alle langsam seinen Lauf.“

Worin lagen die Probleme nach der ersten Operation am Ellenbogen?
Thommy: „Man hat nach der ersten Operation Platten und Schrauben in den Arm eingesetzt. Leider stand dann aber das ganze Gelenk nicht richtig. Ich selber war auch nicht zufrieden damit - von der Beweglichkeit her und vom Gefühl. Darum hat man es dann jetzt nochmal korrigiert. Das ganze Fremdmaterial ist rausgekommen. Die OP, die quasi erst in einem Jahr anstand musste ich vorziehen damit ich beschwerdefrei spielen kann.“


Könnte es durch die Umstände noch mehr zur Kopffrage werden? Das Vertrauen in den Ellenbogen
Thommy: „Das Gefühl jetzt ist in jeden Fall besser, als nach der ersten OP. Bei mir ist es aber so, wenn ich auf dem Platz stehe und mit der Mannschaft trainiere bin ich mit zu 100 Prozent sicher, dass alles hält. Wenn der Tag X kommt, dann werde ich mir keinen Kopf machen - und es wird nicht mehr lange dauern.“

Was macht Sie so optimistisch bald wieder für den VfB Stuttgart zu spielen?
Thommy: „Ich weiß, ich habe in den vergangene Wochen super gearbeitet. Extrem viel, extrem hart. Viele Zusatzschichten. Dementsprechend bin ich sicher, dass es dann so funktionieren wird, wie ich es mit vorstelle.“

Wer ist für Sie in solchen Phasen der Reha besonders wichtig?
Thommy: „Grundsätzlich ist es natürlich schön zu wissen, dass die Familie hinter einem steht. Aber ich bin jetzt auch nicht ganz neu in dem Geschäft und weiß, dass Verletzungen dazugehören. Klar hätte ich mir gewünscht nach sechs oder acht Wochen wieder mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen, aber so war es eben nicht. Die Leute in der Reha in München und Stuttgart sind für mich da, sind Ansprechpartner. Die Trainer pushen mich immer wieder.“

Wie dicht sind Sie denn tatsächlich schon wieder dran am Team des VfB Stuttgart?
Thommy: „Ich bin noch nicht im Mannschaftstraining, aber das ist der nächste Step der folgen wird. Ich gehe davon aus, ich werde nach Weihnachten die ersten Schritte mit der Mannschaft machen können... und dann denke ich wird es schnell gehen. Die Fitness habe ich. Festlegen möchte ich mich nicht auf einen Termin - das hat nach der ersten OP schon nicht so gut funktioniert. Wenn ich von den Ärzten das Okay bekomme, dann freue ich mich und bin heiß.“

VfB-Profi Erik Thommy spricht auch über die Entwicklung der Mannschaft und seine Ziele

Im zweiten Teil des Interviews spricht Erik Thommy über die aktuelle Entwicklung der Mannschaft des VfB Stuttgart und ob er überrascht ist davon und darüber, welchen Eindruck Trainer Pellegrino Matarazzo bei ihm hinterlassen hat. Und warum das Jahr bei Fortuna Düsseldorf unglaublich wichtig war für ihn.

Trainer Pellegrino Matarazzo und Erik Thommy zu Beginn der Vorbereitung beim VfB Stuttgart.

Außerdem gibt Thommy im dritten Teil des Interviews einen Einblick in seine persönlichen Ziele und erklärt, warum es für ihn keine Feiertage gibt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema