Der Spielmacher des VfB Stuttgart kassiert Gelb-Rot!

Didavi nach Dämlich-Gelb-Rot bei VfB-Pleite: "So dumm darf ich mich nicht anstellen!"

  • Dominik Jahn
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  • echo24.de Redaktion
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Bei der 2:3-Niederlage des VfB Stuttgart gegen Holstein Kiel sieht Spielmacher Daniel Didavi Gelb-Rot. Nach seinem ungeschickten Verhalten entschuldigt er sich beim Team und den Fans.

VfB Stuttgart mit Dämlich-Gelb-Rot durch Daniel Didavi. 
• Einem Spieler mit seiner Erfahrung darf so was nicht passieren.
• Der VfB Stuttgart hat den Corona-Restart in der 2.Liga gründlich vermasselt.

Update vom 25. Mai: So hatte sich der VfB Stuttgart den Corona-Re-Start in der 2. Fußball-Bundesliga sicher nicht vorgestellt. Gegen Holstein Kiel setzte es gestern die zweite Niederlage im zweiten Spiel. Alles andere als aufstiegsreif! VfB-Profi Daniel Didavi hat nach seinem frühen Platzverweis beim 2:3 in Kiel die Schuld für die Niederlage des VfB Stuttgart auf sich genommen. "Es tut mir unheimlich Leid, dass ich das Team heute im Stich gelassen habe. Diese Niederlage geht auf meine Kappe", schrieb der Mittelfeldspieler am Sonntag bei Instagram.

Didavi war bei der Niederlage des VfB Stuttgart kurz vor der Halbzeit und nur wenige Minuten nach seiner ersten Verwarnung wegen Meckerns mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen worden. Dämlich-Ampel-Karte hoch zehn! Der 30-jährige Didavi: "Die erste Gelbe Karte hab ich in Kauf genommen um den Schiedsrichter darauf aufmerksam zu machen, nicht so einseitig zu pfeifen. Aber dann darf ich mich bei dem Foul, mit meiner Erfahrung nicht so dumm anstellen. Lasst den Frust an mir aus, dass ist völlig in Ordnung."

Zuvor hatte sich der Spielmacher des VfB Stuttgart bereits in einer Stellungnahme geäußert, die der VfB nach der zweiten Niederlage nacheinander beim Re-Start der 2. Fußball-Bundesliga verbreitet hatte. "Bei meinem Foul stelle ich mich ungeschickt an, auch wenn man vielleicht nicht unbedingt Gelb dafür geben muss. Trotzdem darf ich so nicht in den Zweikampf gehen", sagte er.

VfB Stuttgart: Didavis Gelb-Rot! Gemotzt, gerempelt, geflogen - in 4 Minuten!

Update vom 24. Mai: Der VfB Stuttgart strauchelt nach der Kiel-Pleite (2:3) durch den Aufstiegskampf! Die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo hat erneut ein MUSS-Spiel vergeigt! Total vergeigt hat seinen Auftritt in dieser Partie auch Spielmacher Daniel Didavi! Mit Dämlich-Gelb-Rot flog der 30-Jährige kurz vor der Halbzeit vom Platz! 

VfB Stuttgart gegen Kiel: Die Partie im Live-Ticker-Text

Seine Kollegen vom VfB Stuttgart mussten mit zehn Mann dem 0:1-Rückstand hinterher rennen. Für Coach Matarazzo war's eine entscheidende Szene, wie er am Sky-Mikrofon klar machte: "Die Gelb-Rote Karte war natürlich eine Schlüsselszene." 

Und Daniel Didavi hat förmlich um den Platzverweis gebettelt. In der 41. Minute motzt und meckert der VfB-Spielmacher lautstark gegen den Schiri - Gelb! Vier Minuten später knallt Didavi - Ball zu weit vorgelegt - in seinen Kieler Gegenspieler! Gelb-Rote Karte! Matarazzo: "Natürlich bitter, wenn man Gelb bekommt, weil man den Schiri anschreit." 

Doch der Trainer des VfB Stuttgart versucht, sich vor seinen Mittelfeld-Mann zu stellen und legt nach: "Ich kann aber auch seine emotionalen Ausbruch verstehen - ich hatte auch den einen oder anderen Ausbruch." ABER: "Natürlich darf es einem so erfahrenen Spieler nicht passieren." Immerhin hat Matarazzo sogar noch "positive Sachen" in der Partie gefunden!

Didavi selbst erklärte seinen Motz-Anfall so: "Bei der ersten Aktion werde ich kurz vor dem Strafraum klar gefoult, bekomme aber keinen Freistoß. Das wollte ich dem Schiedsrichter deutlich machen." Und für das Dämlich-Gelb-Rot hat der Profi des VfB Stuttgart auch eine Erklärung: "Bei meinem Foul stelle ich mich ungeschickt an, auch wenn man vielleicht nicht unbedingt Gelb dafür geben muss. Trotzdem darf ich so nicht in den Zweikampf gehen."

Vor der Partie forderte der Trainer erneut von Profis des VfB Stuttgart mehr "Widerstandsfähigkeit" - die brauchen die Kicker eben auch, um mit strittigen Situationen umzugehen ...und um Emotionen auch mal im Griff zu haben! 

Gegen den Hamburger SV wird Daniel Didavi jetzt durch die Gelb-Rot-Sperre fehlen! 


VfB Stuttgart: Ist Daniel Didavi die Wunderwaffe im Aufstiegskampf?

Update, 28. April: Noch immer ruht der Ball in der 2. Bundesliga wegen des Coronavirus, doch geht es nach der DFL könnte sich das schon bald ändern. An den Saisonzielen des VfB Stuttgart hat sich auch nach der Zwangspause nichts geändert. Vor den letzten neun Spielen stehen die Schwaben auf Rang zwei, doch der Hamburger SV und FC Heidenheim lauern auf Fehler des VfB Stuttgart.

Der hat wiederum in Daniel Didavi einen echten Sieg-Garanten, wie das Onlineportal liga-zwei.de festgestellt hat. Zwar hat der Offensivspieler nur sechs Tore auf dem Zettel, aber immer, wenn Didavi getroffen hat, hat der VfB Stuttgart gewonnen. Gegen Hannover 96, den Vfl Bochum waren die Tore des Spielmachers gar entscheidend, beide Male gewann der VfB 2:1. Und auch gegen Greuther Fürth und Jahn Regensburg macht Didavi die Schwaben auf Siegeskurs.

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Das soll laut dem 30-Jährigen auch so bleiben. "Wir geben seit vier Wochen Vollgas", erklärt Didavi gegenüber VfB-TV. "Ich habe viel an meinem Körper gearbeitet." Insbesondere seine Kondition hätte sich deutlich verbessert. Der Offensivspieler sieht in der Coronakrise auch eine Chance, in der entscheidenden Phase der Saison "an den eigenen Schwächen zu arbeiten." Diese will Didavi nutzen um den VfB Stuttgart so wiederzurück in die Bundesliga zuführen. Die Lizenz dafür bekommt der VfB Stuttgart.

VfB Stuttgart: Didavi wurde rassistisch angefeindet

Update, 02. März: Es ist DAS Thema am Wochenende im Fußball gewesen: Beleidigungen! Aber: Warum eigentlich erst an diesem Wochenende, nachdem Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp angegriffen wurde? Denn Rassismus ist im Fußball, so traurig es ist, häufiger der Fall. Der Hertha BSC-Profi Jordan Torunarigha oder Würzburg-Kicker Leroy Kwadwo wurden jüngst angefeindet. Torungarigha stand sogar weinend auf dem Platz. Jetzt äußerte sich auch Daniel Didavi vom VfB Stuttgart - und gibt einen Einblick in seine Vergangenheit. 

Didavi: "Jeder Spieler mit meiner Hauptfarbe hat so etwas schon erlebt." Auch Didavi sah sich Rassismus-Attacken in seiner Karriere ausgesetzt. Didavi: "In meiner Karriere gab es nicht viele Momente." In der "SWR"-Sendung gab Didavi ebenfalls ein Statement ab, das nachdenklich stimmt. Rassismus "gehört dazu", wenn es nach dem "Erfolgs-Didavi" des VfB Stuttgart geht. Aber: "Ich habe immer versucht darüber zu stehen." Eine weitere kleine Sorge, ist der Coronavirus aktuell. Aber: Dafür läuft es sportlich trotz der0:2-Niederlage in Fürth für  Didavi und den VfB Stuttgart aktuell gut. Unter Pellegrino Matarazzo hat der VfB erst ein Spiel verloren. 

VfB Stuttgart hat viel Freude an Daniel Didavi: Aber die Angst kickt immer mit!

Update vom 25. Februar: Der VfB Stuttgart holt sich gegen Jahn Regensburg beim 2:0 den nächsten Sieg. Wieder war es Daniel Didavi, der zu großen Teilen den Unterschied ausmachte. Damit bestätigt der Spielmacher die VfB-Didavi-Erfolgs-Statistik (Update vom 18.Februar). Von den Kollegen und vom Trainer gab es dafür viel Anerkennung.

Für Gonzalo Castro gab's ein Pauschal-Lob: "Alles was er macht hat Hand und Fuß." Und auch Trainer Pellegrino Matarazzo sparte nach der Partie nicht mit der Lobeshymne. Bei zvw.de erklärt er: "Dida hat aus meiner Sicht ein hervorragendes Spiel gemacht, nicht nur wegen des 1:0. Wenn er so spielt, ist er nicht wegzudenken aus unserem Spiel." Castro selbst freut sich aktuell übrigens selbst über die Rückkehr ins Mittelfeld.

Und der Sportdirektor des VfB Stuttgart bescheinigte dem 30-Jährigen, er sei "heiß gelaufen" - besonders wenn es um Tore geht! Den Grund für die neue Freude am Kicken bei Daniel Didavi hatte Sven Mislintat dann auch noch parat: "Wenn du Dida das Gefühl gibt's gebraucht zu werden, und ihm die nötigen Freiheiten im taktischen Konstrukt lässt." ...dann läuft's!

VfB Stuttgart: Aus alt mach jung - Talente begeistern!

Doch ein bisschen Angst schwingt beim VfB Stuttgart immer mit, wenn es um den Mittelfeld-Techniker Daniel Didavi geht. Routinier Gonzalo Castro bringt es auf den Punkt: "Es ist halt immer die Frage, wie lange sein Körper durchhält."

Übrigens, seinen 30. Geburtstag feierte Daniel Didavi am Freitag vor dem Regensburg-Kick...ohne eine Feier. Bei kicker.de verriet er: "Vor dem Spiel habe ich gar nichts gemacht. Am Donnerstag war ich nur mit meinen besten Freunden bis Mitternacht zusammen."

VfB Stuttgart: Daniel Didavi wirbelt bei den Schwaben über den Platz

Update vom 18. Februar: Die Erfolgs-Statistik ist schmeichelhaft für Daniel Didavi. Siege des VfB Stuttgart stehen demnach fast immer in enger Verbindung mit dem 29-Jährigen. Doch auf solche Randnotizen gibt er nichts. Didavi behält das große Aufstiegsziel im Blick.

Vorsicht-Ansage vom Experten: VfB-Stürmer Kajaldzic wieder auf dem Rasen

Der 1:0-Erfolg in Bochum war wichtig. Siege sind gut fürs Selbstverständnis einer Favoriten. Didavi machte nach der Partie am Sky-Mikrofon deutlich:" Wie haben gesagt, wie wollen mal einen Lauf starten." Der Weg in die Fußball-Bundesliga scheint zu einem Dreikampf zu werden - Arminia Bielefeld, Hamburger SV und eben der VfB Stuttgart.

Einen Blick auf die Konkurrenz vermeidet Daniel Didavi. Der VfB bleibt ganz bei sich: "Wir schauen weniger auf Hamburg und Bielefeld, wollen auf uns schauen." Zehn Punkte aus vier Spielen machen Selbstbewusst. Der Mittelfeld-Mann spricht Aufstiegs-Klartext. Zehn : "Wir sind gut beraten auf uns zu schauen. Wenn wir unsere Heimspiele gewinnen, auswärts gut punkten, dann führt kein Weg an uns vorbei ...wenn nicht, dann werden wir Probleme bekommen."

VfB Stuttgart: Daniel Didavi ist fast immer für drei Punkte gut

Erstmeldung 18. Februar: Endlich konnte der VfB Stuttgart den Auswärts-Fluch brechen. Beim VfL Bochum gab's einen 1:0-Erfolg. Für den Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga extrem wichtig. Schon vor Tagen warnte Mittelfeld-Mann Daniel Didavi vor der enormen Auswärtsschwäche der Schwaben: "Wenn wir aufsteigen wollen, werden wir auswärts auch mal gewinnen müssen."

Geschafft! Eigentlich war's klar. Denn der VfB Stuttgart hatte Daniel Didavi auf dem Platz. Der Spielmacher scheint mit Blick auf die Statistik ein echter Sieg-Garant. Mit dem 29-Jährigen holte der VfB 2,4 Punkte im Schnitt. Dicht dran am Optimum. Ohne ihn NUR 1,0 Zähler...und eben nicht wie ein Aufsteiger.

VfB Stuttgart: Trainer Matarazzo kennt die Stärken von Didavi

Eine Stammplatz-Forderung gibt's aber nicht an Trainer Pellegrino Mattarazzo. Didavi: "Ich kenne die Statistik, ich habe es jetzt schon häufiger gehört. Klar, als ich verletzt war hatten wir eine Phase in der wir nicht gut gepunktet haben...aber die Mannschaft kann auch ohne mich gewinnen."

Es geht dem Spielgestalter des VfB Stuttgart einfach darum der Mannschaft zu helfen. Er habe dafür "die nötige Erfahrung und Qualität", erklärte Daniel Didavi nach der Partie am Mikrofon bei Sky. Und Coach Matarazzo weiß, was er an seinem Mittelfeld-Techniker hat. Vor den Spiel erklärte er: "Dida ist ein sehr wichtiger Spieler für uns - Kreativspieler. Aber er ist auch sehr gut im Pressing." … wenn Didavi fit bleibt, dürfte seinen Platz in der Startelf sicher haben - Statistik hin oder her! 

VfB Stuttgart: Auch Hamadi Al Ghaddioui darf sich über außergewöhnliche Statistik freuen

Aber nicht nur Daniel Didavi kann sich beim VfB Stuttgart über eine außergewöhnliche Erfolgs-Statistik freuen. Auch Stürmer Hamadi Al Ghaddioui ist ein Drei-Punkte-Mann. Trifft der Angreifer gibt's fast immer einen Auswärtssieg.

Rubriklistenbild: © dpa; Uwe Anspach

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