Finanziell schwer gebeutelt

VfB Stuttgart: Millionenverlust wegen Corona - Hitzlsperger äußert sich!

  • Tobias Becker
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    Julia Thielen
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Die Corona-Krise hat den VfB Stuttgart finanziell schwer getroffen. Jetzt äußert sich Thomas Hitzlsperger zur Situation.

Update, 25. November: Das ist eine bittere Zeit für den VfB Stuttgart - aber nicht sportlich! In der Bundesliga läuft es für die Schwaben so gut, dass Daniel Didavi sich zu einem Mega-Lob hat hinreißen lassen. Aber: Finanziell sieht es mau aus für den VfB. Der Grund ist die Corona-Krise, weshalb der Aufsteiger mit einem Verlust in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe rechnet. „Allein jedes Heimspiel ohne Fans auf den Rängen bedeutet einen Umsatzverlust von rund zwei Millionen Euro“, so Vorstandschef Thomas Hitzlsperger in einer Videobotschaft an die Mitglieder.

Jedes Heimspiel ohne Fans auf den Rängen bedeutet einen Umsatzverlust von rund zwei Millionen Euro.

Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzender VfB Stuttgart

Wie echo24.de bereits berichtete, hat der VfB Stuttgart weitere Maßnahmen beschlossen, falls sich die wirtschaftliche Situation des Clubs auf absehbare Zeit nicht verbessert. Hitzlsperger: „Wir haben nach wie vor Kurzarbeit beantragt, und wenn die wirtschaftliche Situation sich über einen längeren Zeitraum nicht bessert, werden wir um drastische Maßnahmen nicht herumkommen.“

Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger spricht über Millionenverluste beim VfB Stuttgart wegen Corona.

Auch über einen Kfw-Kredit als Corona-Hilfe sprach Hitzlsperger. Der VfB Stuttgart beantragte diesen Kredit bereits im ersten Lockdown über 15 Millionen Euro, wofür der Verein kritisiert wurde. Aber Hitzlsperger sagt: „Ein solcher Kredit hilft uns dabei, auch nach Corona schnell wieder gesund zu werden.“ Dann gibt er sich kämpferisch: „Corona hält uns auf Trab, aber Corona hält uns nicht auf.“

Wegen Corona-Krise: VfB Stuttgart verlängert für Mitarbeiter wohl erneut Kurzarbeit

Erstmeldung, 25. November: Die Corona-Krise hat den VfB Stuttgart finanziell schwer getroffen. Trotzdem will man bei den Schwaben niemandem kündigen. Die Alternative: Kurzarbeit. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll diese Maßnahme nun drastisch verlängert werden. Auch die Profis könnten von den Sparmaßnahmen der Stuttgarter erneut betroffen sein.

VfB Stuttgart: Mitarbeiter müssen erneut in Kurzarbeit - Sparmaßnahmen notwendig

Demnach soll der VfB Stuttgart schon jetzt angekündigt haben, die Kurzarbeit seiner Mitarbeiter bis zum Saisonende der Bundesliga verlängert haben. „Gut für die Mitarbeiter: Der Bundesligist stockt jetzt das Geld vom Arbeitsamt auf 100 Prozent des eigentlichen Gehalts auf. In der ersten Phase der Corona-Krise waren es noch 5 Prozent weniger“, schreibt die Bild-Zeitung.

Die Kurzarbeit ist ein Teil der wegen der Corona-Krise notwendigen Sparmaßnahmen beim VfB Stuttgart. Während der ersten Welle hatten auch die Profis Gehaltskürzungen um 30 Prozent hinnehmen müssen. Auch sie könnten nun wieder betroffen sein.

VfB Stuttgart: Kurzarbeit verlängert - Corona-Krise trifft Klub hart

Sogar Fans hatten zum Teil zur Kostenersparnis beim VfB Stuttgart beigetragen. Weil nach der aktuellen Corona-Verordnung für Baden-Württemberg derzeit keine Zuschauer ins Stadion dürfen, entgehen dem Klub lautBild“ pro Spiel etwa zwei Millionen Euro.

Rubriklistenbild: © Tom Weller/dpa/Archivbild

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