Kritik wegen Nicht-Nominierung von Volker Zeh

VfB Stuttgart: Nächster Brief - harte Vorwürfe an den Vereinsbeirat!

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VfB Stuttgart: Offene Briefe sind an der Tagesordnung.
  • Tobias Becker
    vonTobias Becker
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Wieder sorgt ein offener Brief für Zündstoff beim VfB Stuttgart. Das Ziel: Der Vereinsbeirat!

„Eine Wahl beim VfB? Nur mit Zeh!“ So ungefähr könnte der Slogan des aktuellen, öffentlichen Briefes sein, der am späten Sonntagnachmittag aufgetaucht ist. Geschrieben und unterzeichnet von vielen bekannten Persönlichkeiten aus Sport, Politik und Wirtschaft, richtet sich der Inhalt vor allem an den Vereinsbeirat. Der Grund: Die Nominierung von Präsident Claus Vogt zur Wiederwahl beim VfB Stuttgart - oder vielmehr: Die Nicht-Nominierung des einzigen, verbliebenen Gegenkandidaten Volker Zeh.

Der VfB Stuttgart im Sumpf der Seilschaften: Ist das die Wahrheit hinter dem Machtkampf?

Der Vereinsbeirat hatte Zeh die Mehrheitsfähigkeit abgesprochen - ohne Beleg. Ein Unding, wie die Verfasser des Briefes finden, zu denen auch Ex-VfB-Star Zvonimir Soldo gehört. Heißt aber nicht, dass sie gegen Vogt sind. So steht im Brief:

Es war zweifellos richtig, den gewählten Präsidenten Claus Vogt zu nominieren, aber es war absolut falsch, den Bewerber Volker Zeh in dem Verfahren zu ignorieren.

Auszug des offenen Briefes an den Vereinsbeirat des VfB Stuttgart

Nicht der einzige Vorwurf, den die Persönlichkeiten an den Vereinsbeirat des VfB Stuttgart hatten. Vor allem mit der „inakzeptablen Indiskretion“, dass raus kam, dass Zeh in seinem Gespräch mit dem Vereinsbeirat „nicht performt“ habe und der damit einhergehende „unzutreffende und unredliche Diskriminierung“, sind in den Augen der Brief-Verfasser ein absolutes No-Go.

VfB Stuttgart: Zeh ein zu starker Gegenkandidat?

Ein weiterer Vorwurf, den auch schon der ein oder andere Fan in Sozialen Netzwerken äußerte: „Einzelne Beiratsmitglieder haben befürchtet, dass Volker Zeh ein zu starker Gegenkandidat für Claus Vogt sein könnte, den einzelne Beiräte entgegen ihrer Pflicht zu einer nachvollziehbaren, plausiblen und mitgliederkonformen Ermessensentscheidung als alleinigen Kandidaten durchsetzen wollten.“ Im Klartext: Zeh könnte zur Gefahr für eine Wiederwahl von Claus Vogt beim VfB Stuttgart werden.

Volker Zeh (links) hatte sich für die Präsidentenwahl beim VfB Stuttgart beworben.

Der Vereinsbeirat hat sich bislang noch nicht auf das Schreiben geäußert. Eine Stellungnahme dürfte, angesichts der Tatsache, dass das Briefeschreiben beim VfB Stuttgart in den letzten Monaten zu einem beliebten Stilmittel geworden ist, wohl nicht lange auf sich warten lassen.

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