Claus Vogt vier weitere Jahre als Präsident

MV beim VfB: Ja zu Vogt - Porth zieht Konsequenzen!

Wilfried Porth legt sein Amt beim VfB Stuttgart nieder.
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Wilfried Porth legt sein Amt beim VfB Stuttgart nieder.
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VfB Stuttgart: Claus Vogt bleibt weitere vier Jahre Präsident des Vereins. Währenddessen verabschiedet sich Wilfried Porth.

Update, 20. Juli: Einer bleibt, einer geht! Nachdem Präsident Claus Vogt bei der Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart für weitere vier Jahre gewählt wurde, zieht sich Wilfried Porth aus seinem Amt zurück.

Der Personalvorstand von Daimler wurde 2014 in den Aufsichtsrat gewählt und galt zuletzt als großer Vogt-Kritiker. Porth in einer Mitteilung: „Nach sorgfältiger Überlegung habe ich beschlossen, mein Amt im Aufsichtsrat des VfB Stuttgart niederzulegen.“

Heißt: Weil Vogt bleibt, geht Porth. Immerhin bleibt er dem VfB Stuttgart weiterhin verbunden - Porth: „Ich werde dem VfB als überzeugter Fan weiterhin eng verbunden bleiben und wünsche dem VfB, seinen Spielern und treuen Anhängern von Herzen viel Erfolg für die nächste Saison.“

Steiger überrollt! Vogt mit über 92 Prozent als VfB-Präsident bestätigt

Update, 19. Juli: Claus Vogt bleibt Präsident beim VfB Stuttgart. Der 51-Jährige wurde bei der Mitgliederversammlung am Sonntag im Amt bestätigt und wird nun für die kommenden vier Jahre an der Spitze des Vereins stehen. Heißt auch: Vogt hat seinen Kritiker getrotzt - und zwar mit Bravur!

Insgesamt erhielt Vogt 1499 von 1650 Stimmen. Herausforderer Pierre-Enric Steiger ging sang- und klanglos unter. Vogt: „Ich freue mich, dass wir im VfB nun vier Jahre Planungssicherheit haben und auf allen wichtigen Positionen im Präsidium und Vereinsbeirat Ruhe reinbringen.“

Im Präsidium sitzen zudem nun Rainer Adrion und Christian Riethmüller. Zudem wurde von den Mitgliedern auch der Vereinsbeirat gewählt. Dieser besteht künftig aus folgenden Personen: Dr. Marc Nicolai Schlecht, Werner Gass, Kai Engler, Rainer Weninger, Bernadette Martini, Susanne Schosser, Prof. Dr. André Bühler, Michael Astor und Martin Bizer.

Kampflose Wahl ums VfB-Präsidentenamt! Darauf einigen sich Steiger und Vogt

Update, 12. Mai: im Juli treten Präsident Claus Vogt und Pierre-Enric Steiger bei der Wahl zum neuen Präsidenten des VfB Stuttgart an, an diesem Mittwoch äußerten sich beide Kandidaten zur bevorstehenden "Wahlphase". Richtig, Wahlphase nicht Wahlkampf, denn die beiden Kontrahenten wollen auf einen Kampf ums Amt verzichten. Es soll keine Attacken geben, dafür friedlich bleiben. Vogt: "Ich wünsche mir, dass es keine Kampagnen gibt.: Und Steiger erklärte: "Deswegen nutzen wir den Begriff Wahlphase."

Claus Vogt ist der amtierende Präsident des VfB Stuttgart.

Nach der durchaus stressigen Zeit beim VfB Stuttgart in den letzten Monaten, dürfte die bevorstehende Harmonie in der Vorbereitung zur Präsidentschaftswahl eine willkommene Abwechslung sein. Für Herausforderer Steiger stehen wohl unter anderem rund 150 Video-Konferenzen an, in denen er sich den Mitgliedern vorstellen möchte: „Ich versuche, in den nächsten Wochen zu verdeutlichen, was ich mir an Konzepten vorstelle.“

Eines seiner Ziele: Das sportliche Triumvirat Hitzlsperger-Mislintat-Matarazzo langfristig zu binden. Den Vertrag von Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger will sich Vogt zeitnah verlängern. Zeit ist noch bis Herbst.

VfB Stuttgart: Ex-Aufsichtsratschef kritisiert Vogt scharf - unaufhaltsam?

Update, 12. Mai: Der VfB Stuttgart hat die Kandidaten für die Präsidentenwahl am 18. Juli bekanntgegeben. Neben dem amtierenden Präsidenten Claus Vogt wird Pierre-Enric Steiger zur Wahl stehen. Nicht für alle die beste Wahl! So meldete sich Ex-Aufsichtsratschef Martin Schäfer (war bis 2017 im Amt) bei Bild zu Wort: „Ich befürchte, jetzt kann Vogt keiner mehr aufhalten. Wäre Zeh aufgestellt worden, hätte ich eine Chance gesehen, aber er war wohl einigen Herren zu unangenehm.“ Volker Zeh hat sich schon zum zweiten Mal beworben...

Martin Schäfer war bis 2017 Aufsichtsratschef beim VfB Stuttgart.

Hoppla, schwere Vorwürfe von Schäfer in Richtung Vogt. „Vogt platziert überall seine Leute. Seine Strategie hat das Ziel, den Verein auf links zu drehen“, erklärt Schäfer. Sportlich läuft es derzeit gut, die Schwaben haben den Klassenerhalt vorzeitig geschafft, aber: „Das, was drumherum passiert, ist der Wahnsinn! Wenn man mit Insidern spricht, sogar die größte Katastrophe.“ Ändern wird Schäfers Kritik gegenüber Bild jedoch nichts mehr. Heute findet eine Pressekonferenz mit beiden Kandidaten statt.

Die VfB-Nominierungen stehen fest: Jetzt hat Präsident Vogt seinen Kontrahenten

Meldung, 11. Mai: Am 18. Juli wird beim VfB Stuttgart gewählt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wird dann darüber angestimmt, wer neuer Präsident wird. In den vergangenen Wochen haben dafür immer wieder Gespräche mit den Bewerbern für das Amt stattgefunden. JETZT stehen zwei Kandidaten fest.

VfB Stuttgart: Vogt als Kandidat für zweite Amtszeit

Zur Wahl steht wenig überraschend der amtierende Präsident Claus Vogt. In einer Mitteilung des VfB Stuttgart, zu den Gründen seiner Nominierung, heißt es: „Der amtierende Präsident überzeugte mit einer fundierten und auch selbstkritischen Analyse. Trotz Pandemie und Aufklärung der Datenaffäre wurden mehrere wichtige Projekte, wie z.B. Frauenfußball und Positionspapier „Zukunft Profifußball“, im vergangenen Jahr angestoßen und befinden sich aktuell auf der Zielgeraden“.

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Zudem funktionieren mit Claus Vogt die repräsentativen Aufgaben inner- und außerhalb des Vereins, sowie der Austausch mit den Fans und Mitgliedern vorbildlich. Ziel für eine zweite Amtszeit unter dem 51-Jährigen: „Strukturelle Stärkung des e.V. und der Abteilungen“.

Die Wahl zum VfB-Präsidenten: Steiger als Kontrahent

DER KONTRAHENT: Pierre-Enric Steiger. Zur Nominierung des 49-Jährigen heißt es beim VfB Stuttgart: Steiger „überzeugte das Gremium mit detailliertem Wissen um den VfB und seine Abteilungen sowie einer hohen Motivation für das Amt“. Der gelernte Bankkaufmann steht für interessante Ideen und Konzepte, wie der VfB Stuttgart 1893 e.V. sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln kann.

Pierre-Enric Steiger ist einer der Kandidaten für das Amt des Präsidenten beim VfB Stuttgart.

Durch seine Tätigkeit als Präsident der Björn-Steiger-Stiftung bringt Pierre-Enric Steiger außerdem noch gute „Verbindungen zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit“ und unterstützt über den VfB-Freundeskreis Nachwuchsleistungszentrum und die Abteilungsarbeit.

VfB Stuttgart: Die Entscheidung vom Gremium

Vereinsbeiratsvorsitzender Rainer Weninger sagt zur Nominierungsentscheidung: „Wir als Vereinsbeirat sind froh, unseren Mitgliedern zwei Personen mit unterschiedlichem Profil zur Wahl stellen zu können. Wir freuen uns auf einen fairen Wahlkampf und wünschen beiden Kandidaten viel Erfolg.

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