Beschluss der Regierung: Fußball-Saison geht weiter

VfB Stuttgart vor Bundesliga-Neustart: Hitzlsperger sieht jede Menge Herausforderungen

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VfB Stuttgart: Ab dem 17. Mai rollt wieder der Ball. Die Deutsche-Fußball-Liga verkündet Start der Bundesliga. Auf den Profi-Fußball kommt nun einiges zu.

Regierung entscheidet: 1. und 2. Fußball-Bundesliga starten wieder Mitte Mai.  
• Beim VfB Stuttgart ist man über diese Entscheidung sehr erleichtert. 
• Thomas Hitzlsperger vom VfB Stuttgart sieht Fußball in großer Verantwortung.

VfB Stuttgart vor Bundesliga-Neustart: Hitzlsperger vor Mega-Herausforderungen

Update 7. Mai, 19.40 Uhr: Nur noch zehn Tage, dann ist die Coronavirus-Zwangspause für die Kicker des VfB Stuttgart endlich vorbei. Bereits am Sonntag, 17. Mai, soll es für die Profis des Zweitligisten bei Wehen Wiesbaden weitergehen. Wie VfB-Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger im offiziellen Video-Interview verrät, fällt dem Fußballbetrieb angesichts der neuen Planungssicherheit mehr als nur ein Stein vom Herzen: "Alle 36 Profiklubs sind froh, dass es wieder losgeht."

Allerdings ist sich der VfB-Boss auch im Klaren darüber, dass nun einiges auf den Fußball zukommt: Rund um die Hygiene-Vorschriften gegen die Ausbreitung des Coronavirus stehen große Herausforderungen an. Hitzlsperger: "Aber die nehmen wir in Kauf, weil wir wissen, dass wir eine Chance bekommen, die Rückkehr zu einem normaleren Leben zu meistern." Damit gehe laut des VfB-Stuttgart-Vorstandschef auch eine große Verantwortung für den Profi-Fußball einher. "Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst und müssen das jeden Tag auch beweisen."

VfB Stuttgart vor ungewisser Zukunft: Transfergerüchte, Kader-Planung und News

Sollten Profis des VfB Stuttgart gesundheitliche oder sonstige Bedenken angesichts der Coronavirus-Ausnahmesituation haben, können sie auf die VfB-Vereinsführung zukommen. "Die Spieler sind guten Mutes. Wir haben aber auch stets betont, dass wir immer ein offenes Ohr haben, wenn Spieler sich unwohl fühlen, dass sie jederzeit auf uns zukommen können und müssen", sagte der 38-Jährige. bereits am Donnerstagnachmittag ist das Team um Coach Pellegrino Matarazzo ins Mannschaftstraining gestartet

VfB Stuttgart: Jetzt geht's wieder los: Erstes Spiel steht fest - Bundesliga-Start mit Besonderheit

Update vom 7. Mai, 14.30 Uhr: Jetzt ist es offiziell! Am 16. Mai starten die 1. und 2. Bundesliga wieder in die Saison - das verkündete die DFL auf einer Pressekonferenz. Die Besonderheit: Es wird keine Freitagsspiele geben.

Bereits seit Mitte März wurde in der Bundesliga kein Fußball mehr gespielt - doch nach rund neun Wochen geht es unter strengen Hygieneauflagen wieder weiter. Auch für den VfB Stuttgart: Die Schwaben starten nach der Corona-Zwangspause am Sonntag, 17. Mai um 13.30 Uhr beim SV Wehen-Wiesbaden.

VfB Stuttgart und Co.: Ab Mitte Mai geht die Bundesliga-Saison weiter

Update vom 6. Mai, 17.25 Uhr: Jetzt steht fest, was eigentlich schon klar wahr: Der Fußball-Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga geht ab Mitte Mai weiter. Das haben Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten beschlossen. Mit Erleichterung hat darauf der VfB Stuttgart. In einer Vereinsmitteilung teilte VfB-Vorstandschef Thomas Hitzlsperger mit: "Wir haben immer betont, welche Bedeutung die Fortsetzung der Saison für den Fußball hat. Dementsprechend froh sind wir über die getroffene Entscheidung."

Ab Mitte Mai können Profi-Klubs wie der Zweitligist VfB Stuttgart die wegen der Coronavirus-Krise unterbrochene Saison nun fortsetzen - allerdings ohne Publikum. Für den morgigen Donnerstag hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) eine Mitgliederversammlung angesetzt.

VfB Stuttgart: Steht Liga-Start fest? Dokument der Regierung aufgetaucht! 

Update vom 6. Mai, 14.25 Uhr: Eigentlich steht die Entscheidung der Politik über den Re-Start der 1. und 2. Fußball-Bundesliga noch aus! Mittwoch, 6. Mai, beratschlagen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten. Auch beim VfB Stuttgart dürfte man mit Spannung auf den Ausgang warten - doch jetzt ist wohl schon alles klar! 

Der Neustart kommt! Der Deutschen Presse-Agentur (dpa) liegt ein Beschlussentwurf vor. In dem Dokument heißt es, dass die Politik, "die Fortsetzung des Spielbetriebs und mithin die Begrenzung des ansonsten entstehenden wirtschaftlichen Schadens in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga für die dort startberechtigten 36 Vereine auf deren Kosten ab X. Mai für vertretbar" hält. 

Der genaue Termin bleibt vorerst unklar! DENN: Es gibt eine wichtige Forderung an den VfB Stuttgart und die restlichen 35 Profi-Klubs: "Dem Beginn des Spielbetriebs muss eine zweiwöchige Quarantänemaßnahme, gegebenenfalls in Form eines Trainingslagers, vorweggehen". UND: Alle vorhandenen Beschlüsse der Länder von 28. April sowie die erweiterten Ausführungen zum erarbeitete Schutzkonzept der DFL MÜSSEN eingehalten werden. 

Mit Blick auf die Millionen-Verluste dürfte man nicht nur beim VfB glücklich sein, über diesen Beschlussentwurf vom Dienstag, 5. Mai. Wie bild.de zeigt, datiert das entscheidende Papier auf 23.30 Uhr! Stuttgarts Sportdirektor hatte die Geisterspiele zuletzt als "lebensnotwendig" bezeichnet. Mit der Weiterführung der Saison können nicht nur die Schwaben auchin der Transfer-Planung besser agieren.  

Für den VfB Stuttgart wäre es bereits die nächste positive Meldung in dieser Woche. Die Daimler AG hat sich als größter Sponsor auch in der Corona-Krise zum Profi-Fußball bekannt. Damit können die Schwaben auf die Auto-Millionen setzten. 

VfB Stuttgart: Das sagt Hitzlsperger zu den Geisterspiel-Plänen der DFL!

Update vom 24. April: Jetzt hat die Deutsche Fußball-Liga (DFL) ihre Geisterspiel-Pläne den 36 Profi-Klubs vorgestellt. Am Donnerstag gab es eine große Video-Konferenz mit allen Vereinen über die umfassende Maßnahmen, die zu beachten gilt, damit der Ball überhaupt rollen kann ...entschieden ist aber noch nichts.

VfB Stuttgart vor ungewisser Zukunft: Transfergerüchte, Kader-Planung und News

Bereits am Mitte der Woche war ein erster Entwurf des DFL-Dokuments an die Öffentlichkeit geraten (Update vom 22. April). Fakt ist und bleibt, der Fußball kann nur einen Vorschlag machen wie es weitergehen könnte in der Corona-Krise mit der 1. und 2. Liga - entscheiden muss es die Politik und die Experten. Ein Start am 9. Mai bleibt daher weiter offen. Voraussichtlich wird darüber am 30. April bei der Ministerpräsidenten-Konferenz diskutiert. 

Beim VfB Stuttgart reagiert man positiv auf die Pläne der DFL. Der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger erklärte auf der Homepage des VfB: "Bei der Planung der Spiele wurde großer Wert daraufgelegt, die Anzahl der beteiligten Personen möglichst gering zu halten." Und der VfB-Boss weiß, der Fußball ist auf Zustimmung angewiesen: "Neben den vielen Voraussetzungen, die der Fußball für eine Fortführung der Saison schaffen muss, ist das Wichtigste, dass die Politik vor dem Hintergrund ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung eine positive Entscheidung treffen kann. "

Eine Entscheidung die den drohenden Millionen-Verlusten entgegen wirken kann. Auch der VfB Stuttgart kennt die Gefahr fehlender Spiele für die eigene Existenz. Auch für Thomas Hitzlsperger sind Geisterspiele daher extrem wichtig: "Wir haben mehrfach betont, wie wichtig die Wiederaufnahme des Spielbetriebs für die Liga und für jeden einzelnen Club aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist."

Eine erste Erleichterung gibt die Absprache mit den TV-Partnern. Demnach soll es eine anteilige Auszahlung der noch ausstehenden Gelder kommen. Der VfB Stuttgart könnte somit Teile der 6,5 Millionen Euro an TV-Kohle einstreichen. 

Ex-Sportvorstand des VfB Stuttgart kritisiert Vereine: Das fordert Dutt für die Zukunft

Nachdem sich zuletzt VfB-Präsident Claus Vogt zu Geisterspielen geäußert hatte und den TV-Kick als unbedingt notwendig ansieht, gab es jetzt dazu auch noch von Thomas Hitzlsperger deutliche Worte: "Dass die Spiele vermutlich für lange Zeit in leeren Stadien ohne Zuschauer stattfinden müssen, ist sicherlich für alle Beteiligten besonders schmerzhaft. Leider gibt es dazu derzeit aber keine Alternativen, ohne den Fortbestand von vielen Clubs, sehr vielen Arbeitsplätzen und vielen Existenzen zu gefährden."

VfB Stuttgart und Co. vor Geisterspielen: Jetzt wurden Pläne der DFL bekannt!

Update vom 22. April: Ein Re-Start der 1. und 2. Fußball-Bundesliga rückt immer näher. Der VfB Stuttgart und die restlichen 35 Profi-Klubs werden aller Voraussicht nach am 9. Mai wieder gegen den Ball treten. Dann könnten die Geisterspiele starten. Erste Signale aus der Politik gab es bereits. Und JETZT ist das Konzept der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für den Spielbetrieb in der Corona-Krise öffentlich geworden. 

Ex-Sportvorstand des VfB Stuttgart kritisiert Vereine:Das fordert Dutt für die Zukunft

Geplant war's sicher nicht. Das Nachrichten-Magazin Spiegel hat auf seiner Internetseite einen entsprechenden Plan online gestellt. Es soll sich um den Entwurf der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb der DFL handeln. Demnach sollen maximal 300 Personen auf dem Gelände des Stadions zugelassen werden. 

Das Dokument zeigt detaillierte Pläne für mögliche Geisterspiele und den entsprechenden Möglichkeiten für einen hohen Infektionsschutz für alle Beteiligten. Dem Bericht nach handelt es sich noch um einen Entwurf vom 15. April. Entwickelt wurden die Maßnahmen von einer Gruppe Mediziner um Tim Meyer, den Vorsitzenden der Medizinischen Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). 

Die Pläne sehen unter anderem vor: 

300 Menschen gleichzeitig im Stadion.
• Die Stadien werden in die Zonen "Innenraum", "Tribüne" und "Stadionaußengelände" aufgeteilt.
• Je Zone nur 100 Personen
• Der Spieltag wird in verschiedene Zeitfenster unterteilt: Vorbereitungs- und Aufbauarbeiten sowie Ankunft der Teams.
• Keine Einlaufkinder, kein Shakehands, kein Mannschaftsfotos und kein gemeinsames Aufstellen vor Anpfiff.
• Fotografen nur auf der Gegengerade und hinter dem Tor.
• Für die gesamte Belegschaft und das TV-Personal wurde zudem Fragebogen erarbeitet zum gesundheitlichen Befinden. 

VfB Stuttgart vor ungewisser Zukunft: Transfergerüchte, Kader-Planung und News

Außerdem gibt die Task Force die Empfehlung auf eine "automatische Meldung eines positiven Falles an die Presse" zu verzichten. "Krankheitsverifizierung sowie die klare Dokumentation der vermutlichen Übertragungswege" stünden  im Vordergrund. 

Nachdem es zuletzt bereits einen DFL-Maulkorb (Update vom 15. April) für die Vereine gab, gibt es es jetzt wieder eine klare Anweisung in dem Schreiben: "Im Stadion wird der Blick der Öffentlichkeit auf den Profi-Fußball, die Teams und Akteure in der aktuellen Situation nochmals größer sein als bisher. Wir bitten dringend um vorbildliches Verhalten bezüglich der Hygiene- und Isolierungsmaßnahmen außerhalb des Spielfeldes".

In der virtuellen Sitzung mit den 36 Vereinen der 1. und 2. Fußball-Bundesliga soll am Donnerstag, 23. April, das verbindliche Konzept vorgestellt werden. Ob es dann für Thomas Hitzlsperger ein Plan nach Wunsch ist, wir sich zeigen. Der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart hatte zuletzt eine klare Forderung für eine gemeinsame Linie bei Geisterspielen gestellt. 

VfB Stuttgart: Thomas Hitzlsperger fordert klare Linie für Geisterspiele

Update vom 17.April: Wo führt der Weg hin für den VfB Stuttgart und die restlichen 35 Profi-Vereine. Am 23. April geht es in einer Sitzung mit der DFL um das weitere Vorgehen. Die Fußball-Bosse wollen die Saison mit Geisterspielen zu Ende bringen - so viel ist klar. 

VfB Stuttgart vor ungewisser Zukunft: Transfergerüchte, Kader-Planung und News

Der Plan, ab Anfang Mai in leeren Stadien mit einer minimalen Besetzung die restlichen Spieltage über die Bühne bringen ...und sich die TV-Millionen sichern. Von den Fans gibt's dafür harte Kritik. In einer Stellungsnahme einer bundesweiten Fan-Gemeinschaft wird der Verzicht solcher Geisterspiele gefordert. Auch die VfB-Ultras haben sich daran beteiligt. 

Der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart, Thomas Hitzlsperger, hat sich ungeachtet eines DFL-Maulkorbs (Update 15. April) für die Vereine, beim Sender Sky zum Thema geäußert: "Es muss eine klare Strategie her. Es geht um die gesamte Anzahl derer, die sich an einem Spieltag ohne Zuschauer trotzdem in einem Stadion aufhalten müssen."  Der VfB-Boss fordert, es sollte "nicht jeder Klub einzeln seine Interessen vorbringen". Man müsse als "gesamte 36-Profi-Vereine sprechen". Hitzlsperger: "Ich denke da tun wir gut daran, um einheitliche Lösungen zu finden." 

Thomas Hitzlsperger und der VfB Stuttgart hoffen auf eine klare Strategie für Geisterspiele.

Um eine Weg zu finden, wie solche Geisterspieltage aussehen könnten, habe der VfB Stuttgart laut Hitzlsperger zudem seinen Beitrag geleistet: "Wir haben unsere Infos dazu geliefert." Dabei ging es eben auch um die Anzahl der notwendigen Personen im Stadion - 240 solle es demnach sein. Alle Klubs müssen gemeinsam eine Entscheidung tragen. Hitzlsperger: "Wir warten jetzt auf weitere Informationen." Die Profis trainieren derweil fleißig weiter in Kleingruppen. Solange der Ball weiterhin ruht, hat der VfB-Stuttgart für seine Fans aber einen ganz besonderen Ausflugstipp parat.

VfB Stuttgart und der DFL-Maulkorb für die 36 Profi-Vereine?  

Update vom 15. April: Wann es weiter geht für den VfB Stuttgart und die anderen 35 Profi-Klubs und wie, dieses Antwort gibt es erst kommende Woche. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hatte die Sitzung vertagt. Und trotzdem hatten die DFL-Bosse den Vereinen aber etwas dringendes mitzuteilen...

Es klingt wie ein Klub-Maulkorb! Laut der FAZ hat die DFL ihre Mitglieder in Briefen gebeten, sich zukünftig in der Öffentlichkeit mit Äußerungen zurückhalten, die die Wiederaufnahme von Spielen auch ohne Zuschauer betreffen und sich um die finanzielle Lage der Liga drehen. 

Auf Seiten des VfB Stuttgart gab es in den vergangenen Wochen zu diesen Themen nichts mehr zu hören. Zwar wurde zu Beginn der Corona-Zwangspause noch über drohende Millionen-Verluste gesprochen und über den Gehaltsverzicht der Profis, aber danach kam aus dem Schwabenland nichts mehr. 

Vom Vorstandsvorsitzenden des VfB Stuttgart, Thomas Hitzlsperger,  gab es nicht smehr zu hören zum Thema.  

DFL-Boss Christian Seifert und Aufsichtsratschef Peter Peters kritisieren zudem den Umgang einiger Vereine mit Informationen zu weiteren Plänen für die 1. und 2. Fußball-Bundesliga. Sie sollen in den Schreiben die "Vielstimmigkeit" der Klubs angeprangert haben. Laut dem Bericht soll ein Vorstandsmitglied eines Erstligaklubs der FAZ gegenüber dazu erklärt haben: "Da haben sich einige als Wichtigtuer hervorgetan... Es gibt einige, die in der Blase hocken und keine Sensibilität haben für die realen Probleme, die im Vordergrund stehen."

Endlich wieder Fußball: Der VfB Stuttgart einen ganzen Tag im TV

Die DFL ist darum bemüht die Stimmungslage für den Fußball positiv zu halten. Die Pläne für Geisterspiele können ohne Zustimmung aus der Politik nicht umgesetzt werden. Störfeuer und schlechte Presse sind da nur hinderlich. Leider ist nicht in allen Vereinen so viel Stillschweigen zum Thema angesagt. So nagelte Hannover-Chef Martin Kind in Richtung Politik: "Ich hoffe, und das ist auch meine große Erwartung: dass die Politik jetzt im April das Szenario der Reaktivierung der Strukturen einleitet."

VfB Stuttgart: DFL verschiebt Entscheidung über Bundesliga-Comeback

Update 14. April: Wie geht es mit der Bundesliga weiter? Diese Frage stellen sich nicht nur die Fans des VfB Stuttgart in Baden-Württemberg. Auch die DFL sucht nach der einen Lösung, die alle glücklich macht. Ursprünglich wollten die DFL am kommenden Freitag im Rahmen einer Mitgliederversammlung über das weitere Vorgehen beraten.

Doch daraus wird nichts, denn der Verband hat sich kurzfristig entschieden, die Sitzung zu verschieben. Der neue Termin ist laut dem Kicker der 23. April. "Ziel der Verschiebung ist es, Klubs und DFL zusätzliche Zeit zur weiteren intensiven Vorbereitung bevorstehender Entscheidungen zu geben", erklärt die DFL die Verschiebung.

VfB Stuttgart: Auch Uefa entschiedet am 23. April

Von entscheidender Bedeutung für diese Gespräche, ist auch das Ergebnis, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten am Mittwoch kommen, wenn es um die Lockerung der Corona-Einschränkungen geht. Am Wahrscheinlichsten ist, dass der Spielbetrieb, wenn überhaupt, nur vor leeren Rängen wieder aufgenommen werden kann.

"Wir werden bereit sein", sagt DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. "Es darf nicht der Eindruck entstehen, der Fußball ignoriere in seiner Selbstbezogenheit die Realität." Es bleibt also weiter spannend, wie es mit der Bundesliga weitergeht. Übrigens am 23. April wird auch die UEFA über die aktuelle Lage und deren Folgen für die internationalen Wettbewerbe beraten.

Geisterspiele vor 239 Personen für den VfB Stuttgart? Entscheidung könnte bald fallen

Update vom 13. April: Geisterspiele mit nur 239 Personen im Stadion für den VfB Stuttgart und die anderen 35 Profi-Klubs? Ein mögliches Szenario, um im Mai in der Bundesliga weiterzuspielen - und einen Liga-Abbruch zu vermeiden. Am 31. März hatte die DFL verkündet, dass der Spielbetrieb bis Ende April ausgesetzt wird. Nach Ostern könnte nun eine Entscheidung für das weitere Vorgehen fallen.

Denn: Am Freitag kommen die insgesamt 36 Profi-Klubs in einer außerordentliche Mitgliederversammlung  zusammen und beraten wie es weitergehen soll - das berichtet zvw.de. Bereits Mitte und Ende März gab es außerordentliche Mitgliederversammlungen. Dieses Mal könnte es darum gehen, wann die Liga fortgesetzt werden soll - und kann. Zwei Tage zuvor, am Mittwoch, 15. April, werden sich Bund und Länder über weitere Schritte in der Corona-Krise beraten. Und diese Ergebnisse könnten starken Einfluss auf die Entscheidungen von DFL und Profi-Klubs haben.

VfB Stuttgart: Geisterspiele vor 239 Personen? Liga-Abbruch bleibt Fan-Thema!

Update vom 7. April: Geht es nach der DFL und den 36 Profi-Klubs, dann wird im Mai wieder gespielt. Für den VfB Stuttgart und die anderen Vereine würde es dann mit Geisterspielen weitergehen. In einer Mitgliederversammlung Anfang April sollen zwei denkbare Szenarien vorgestellt worden sein. Einen, laut Kicker-Bericht, fertigen Spielplan gibt es laut DFL aber nicht. 

Wie bild.de jetzt aber vermeldet sollen bei möglichen Geisterspielen im Mai nur noch 239 Personen ins Stadion gelassen werden. Heißt: Auch beim VfB Stuttgart dürfen dann laut Bericht nur noch 126 Personen in den Innenraum. Die Mannschaften, acht Trainer, Betreuer und Ärzte, nur noch vier Balljungen sowie 36 Personen vom Fernsehen. Auf den Tribünen sollen zudem noch 113 Personen zugelassen werden - 30 Journalisten. Vor dem Stadion sorgen dann 50 Ordner dafür, dass es im besten Fall keine Fan-Ansammlung gibt.

Beim Geisterspiel zwischen Gladbach und Köln am 11. März waren noch 600 Personen im Stadion. 

So ganz können sich aber nicht alle Fans mit dem Thema Geisterspiele anfreunden. Zu besonders ist die Situation in der Corona-Krise. Für viele Menschen steht der Fußball eben nicht an erster oder zweiter Stelle in diesen Zeiten. Im echo24.de-Voting sprachen sogar 68,14-Prozent für eine komplette Liga-Absage aus. (Stand 7. April, 13.30 Uhr) 

Kommentar: Darf der Fußball in der Corona-Krise so arrogant sein?

VfB Stuttgart und Co. beraten auch über Liga-Abbruch: Geht es im Mai weiter?

Update vom 31. März, 15.11 Uhr: Die Entscheidung ist gefallen. Wie die DFL bekannt gab, haben der VfB Stuttgart und die restlichen 35 Vereine dem Vorschlag zugestimmt den Spielbetrieb bis Ende April auszusetzen. Danach soll die Saison im Mai - wohl vor leeren Rängen - regulär zu Ende gespielt werden. Doch das ist nicht die einzige Entscheidung, die im Rahmen der Mitgliederversammlung gefasst wurde.

VfB Stuttgart: Unsicherheit belastet Investoren-Suche

Bis zum 5. April soll das Mannschaftstraining bei allen Teams der 1. und 2. Bundesliga ausgesetzt werden. "Gleichzeitig entwickeln wir für alle 36 Standorte des Profifußballs Produktionskonzepte dafür, wie sich mit geringstmöglichem Personaleinsatz vorübergehend auch Spiele ohne Anwesenheit von Zuschauern durchführen lassen"; erklärte DFL-Chef Christian Seifert. Außerdem wurde eine medizinische Taskforce ins Leben gerufen und weiter, Maßnahmen beschlossen, um die Vereine beim Lizenzierungsverfahren zu entlasten.

Zwangspause in der Bundesliga: Es könnte mit Geisterspielen weitergehen

Wie genau die Saison zu Ende gebracht werden kann, hängt aber nicht nur von der DFL ab. Beim Konzept für den Neustart benötigt man die Zustimmung der Regierung und der Gesundheitsämter. Zudem ist weiterhin ungeklärt, wie es mit den internationalen Wettbewerben der UEFA weiter geht und was mit den Länderspielen passiert, die nicht stattfinden konnten. Hierzu will sich die UEFA am Mittwoch mit ihren Mitgliedsverbänden beraten.

VfB Stuttgart: VfB Stuttgart und Co. beraten auch über Liga-Abbruch: Wie geht's weiter?

Update vom 31. März: Jetzt sollen Antworten her! Am Dienstag sitzen die Bosse der 36 Profivereine auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) zusammen. Ab 10.30 Uhr geht es dabei nicht nur für die Verantwortlichen des VfB Stuttgart muss auch um den Aufstieg bangen in der Krisen-Klub-Sitzung. um ganz existenzielle Fragen in der Corona-Krise.

In der Videokonferenz geht es um Geld, Geisterspiele und Geschlossenheit ...UND um einen möglichen Saison-Abbruch. Wie bild.de berichtet, soll auch das Ende der Spielzeit auf dem Programm stehen. An ein Liga-AUS möchte Thomas Hitzlsperger gar nicht denken. Der Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart erklärt bei swr.de: "Ich will gar nicht in Horrorszenarien denken. Das Ziel bleibt, bis Ende Juni die Saison zu Ende zu spielen. Aber wir wissen auch, dass wir uns anpassen und versuchen müssen, möglichst lange wirtschaftlich handlungsfähig zu bleiben, auch wenn keine Spiele stattfinden." 

VfB Stuttgart: Tickets behalten ihre Gültigkeit

Wie könnte bei einem Abbruch gewertet werden? Was vor wenigen Wochen als eher unrealistisch galt, könnte inzwischen eine ernsthafte Alternative sein. Die DFL könnte sich entscheiden auf Absteiger zu verzichten, ABER zwei Klubs könnten aufsteigen. Damit wären Arminia Bielefeld und der VfB Stuttgart in der Fußball-Bundesliga. Damit würden in der kommenden Spielzeit in der 1. und 2. Liga je 20 Mannschaften spielen. Verlierer wäre in der 2. Bundesliga der Hamburger SV. Als aktuell dritter in der Tabelle wären die Hanseaten auf dem Relegationsplatz. 

Beim Thema Geld mussten alle Vereine bereits den Gürtel enger schnallen. Auch der VfB Stuttgart tritt auf die Gehaltsbremse. Hitzlsperger: "Alle haben erkannt, dass diese Situation etwas ist, worauf wir uns nicht vorbereiten konnten, aber jetzt handeln müssen." In der Konferenz wird daher auch der Verteilerschlüssel für die TV-Gelder, ein möglicher Solidarfonds, aber auch Übergangsfinanzierungen im Falle ausbleibender Tranchen aus den Medienerlösen auf dem Prüfstand kommen. 

Kommentar: Darf der Fußball in der Corona-Krise so arrogant sein?

Wenn's um Geisterspiele geht, soll bereits klar sein: Ein Beschluss zur Fortsetzung des vorerst bis 30. April ausgesetzten Spielbetriebs ohne Zuschauer, gilt auf der Mitgliederversammlung als Formsache. ABER: Es braucht ein tragfähiges Konzept, wie die insgesamt 163 ausstehenden Spiele in der 1. und 2. Bundesliga mit Zustimmung der Politik und der Gesundheitsämter über die Bühne gebracht werden können. 

Klar ist bei allen Überlegungen aber auch: Es geht alles nur, wenn die 36 Klubs geschlossen für die Maßnahmen stimmen. Auch beim VfB Stuttgart sieht man dies als unerlässlich an, wie Thomas Hitzlsperger im Beitrag bei swr.de klarmacht: "Im Idealfall gibt es eine einheitliche Regelung für alle Profiklubs. Momentan müssen wir uns aber mit den immer wieder neuen Sachständen arrangieren. Wenn absehbar ist, dass wir nicht mehr spielen, dann müssen wir noch einmal neu denken."

VfB Stuttgart: Vereine entscheiden am 31. März über DFL-Empfehlung

Update vom 24. März: Ende März wollten sich die Vereine - inklusive dem VfB Stuttgart - noch einmal über die Fortsetzung der Bundesliga beraten. Diese Gespräche finden am 31. März statt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dort beschlossen, den Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga  wegen des Coronavirusbis zum 30. April auszusetzen.

Eine entsprechende Empfehlung richtete das DFL-Präsidium an die 36 Profivereine der beiden höchsten Spielklassen. Das Ziel bleibe es aber, die Saison zu einem Abschluss zu bringen. "Ich habe den Vorschlag gemacht, dass wir jeden Abend Spiele ansetzen. Das wäre von Montag bis Sonntag Prime-Time, das wäre ja auch lukrativ für die Anbieter", sagt der ehemaligen Stuttgarter Fredi Bobic gegenüber spox.de.

VfB Stuttgart: Saison bei Sitzung in Frankfurt zunächst bis 2. April gestoppt!

Update vom 16. März, 15.20 Uhr: Die Krisensitzung der Klubs verschafft dem VFB Stuttgart und dem Fußball weiter einen Aufschub. Das Liga-Aus wurde NICHT beschlossen! Die Saison wird zunächst bis zum 2. April ausgesetzt. Damit fällt der 27. Spieltag aus. Der 28. Spieltag wäre dann für den 3. bis 5. April angesetzt.

ABER: DFL-Geschäftsführer Christian Seifert betont auf der Pressekonferenz nach der Sitzung: "Ich möchte ausdrücklich betonen, dass wir nicht davon ausgehen, ab dem 3. April wieder zu spielen."  In der Woche ab dem 30. März wollen sich die Vereine erneut abstimmen. "Die Eindämmung des Virus hat oberste Priorität." Das Spiel des VfB Stuttgart gegen den Hamburger SV wird demnach auch nicht stattfinden. VfB-Profis wie Holger Badstuber haben großes Verständnis für die Unterbrechung der Saison.

Friedrich Curtius (links), DFB-Generalsekretär, und Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzender von VfB Stuttgart , bei der ersten  Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) in der Corona-Krise.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert behält auf der Pressekonferenz in Frankfurt Geisterspiele im Blick

Und Seifert appellierte an die Fans, sich auch mit dem Gedanken an Geisterspielen zu befassen. Seifert: "Ich verstehe, wenn die Liga von außen auf das Milliarden-Geschäft reduziert wird. Aber es hängen eben auch viele tausende Arbeitsplätze mit dran." Daher seien Spiele ohne Zuschauer "in naher Zukunft die einzige Chance".

Immerhin, der VfB Stuttgart könnte demnächst wieder ins Training einsteigen, wenn ein Ausnahme-Antrag von der Stadt angenommen wird. Aktuell trainieren die Spieler individuell.

Für die weiteren Entscheidungen über den Verlauf der Saison für den VfB Stuttgart und der 1. und 2. Bundesliga werden die Beschlüsse der UEFA-Konferenz am Dienstag sein. Für die Europäische Fußball-Union geht es um die Verlegung der Fußball-EM 2020 aus den kommenden Winter oder den Sommer 2021. Findet das Turnier statt, dann müssen die nationalen Ligen bis zum 30. Juni ihre Saison abzuschließen.

VfB Stuttgart: Krisensitzung der Klubs und der DFL findet am Montag in Frankfurt statt

Jetzt gilt es! In einem Frankfurter Flughafenhotel geht es am Montag für den VfB Stuttgart und alle Vereine um die Saison, um einen Liga-Abbruch, um eine Verschiebung, es geht aber auch um Millionen-Verluste für alle Vereine. Bei einer Krisensitzung wollen die 36 Clubs aus Bundesliga und 2. Liga gemeinsam beraten, wie sie mit der prekären Situation umgehen.

Kommentar: Darf der Fußball in der Corona-Krise so arrogant sein?

Eines dürfte Angesichts der brisanten Entwicklungen rund um das Coronavirus aber klar sein: Die Saisonunterbrechung bis zum 2. April mit der Streichung nur eines weiteren Spieltages vor der Länderspielpause reicht ziemlich sicher nicht aus.

VfB Stuttgart: Hohe Verluste drohen

Und diese Zwangspause ist auch für den VfB Stuttgart finanziell extrem schmerzhaft. Zwar verbietet sich VfB-Boss Thomas Hitzlsperger, aufgrund der schlimmen Lage für die gesamte Bevölkerung, über Geld zu sprechen, aber auch bei ihm dürften die Sorgenfalten tiefer werden. Es drohen wohl Verluste in zweistelliger Millionenhöhe. Auch der Stadion-Umbau könnte betroffen sein. Die Coronavirus-Pandemie bedroht mittlerweile das milliardenschwere Geschäftsmodell "Fußball"!

Beim VfB Stuttgart muss unter anderem Pascal Stenzel um seine Zukunft in Stuttgart bangen. Alle Verhandlungen mit dem SC Freiburg über eine Fest-Verpflichtung finden unter Vorbehalt statt.

VfB Stuttgart: Wichtigste Fragen  - auch der Aufstieg könnte futsch sein!

In der Sitzung geht's darum, was passiert, wenn in der Bundesliga gar nicht mehr gespielt werden kann? Rund 85 Millionen Euro gehen den Clubs pro ausgefallenen Spieltag an Einnahmen aus TV-, Sponsoren, und Eintrittsgeldern verloren. Auch sportliche Folgen müssen geklärt werden. Besonders auch für den VfB Stuttgart und die anderen möglichen Aufsteiger extrem wichtige Fragen.

VfB-Ultras gehen Einkaufen: Hilfsaktion für Risikogruppen

So könnte es zum Beispiel für den VfB Stuttgart bedeuten: Der FC Bayern München wäre wieder Meister, Werder Bremen und der SC Paderborn würden absteigen. Arminia Bielefeld und Stuttgart könnten aufsteigen. Doch diese Entscheidung scheint UNREALISTISCH!

Aktuell wahrscheinlich....und für den VfB Stuttgart sportlich der Horror: Die Saison als beendet erklärt. Kein Meister! Keine Auf- und Absteiger! Bielefeld, der VfB und der Hamburger SV würden in die Zweitliga-Röhre schauen.  In die Europacup-Wettbewerbe werden die gleichen Clubs wie im Vorjahr entsandt.


Rubriklistenbild: © Christian Charisius

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