Vier Platzverweise

Bitter! In dieser Wertung steht der VfB Stuttgart schon auf Rang zwei

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Der VfB Stuttgart liegt auf Rang zwei - wenn es nach der Anzahl der Platzverweise geht.
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Der VfB Stuttgart steht in einer Kategorie schon auf dem Aufstiegsplatz.

○ VfB bekam schon vier Platzverweise in dieser Saison.
○ Nur Hannover 96 hat mehr Platzverweise als der VfB Stuttgart.
○ Marc Oliver Kempf ist aktuell für mehrere Spiele gesperrt.

Die meisten Tore der zweiten Liga. Die wenigsten Gegentore. Der meiste Ballbesitz. Es gibt so viel Wertungen, in denen es durchaus wertvoll sein kann, wenn man darin ganz vorne steht. Der VfB Stuttgart hat sich jedoch eine bittere Kategorie ausgesucht. 

VfB Stuttgart hat die zweitmeisten Platzverweise der Liga

Vier Platzverweise hat der VfB Stuttgart bereits in dieser Saison bekommen. Damit liegen sie in dieser Wertung sogar auf Rang zwei. Nur Hannover 96 hat noch zwei Platzverweise mehr. Klar, man kann über die Gelb-Rote Karte von Maxime Awoudja streiten. Aber: Der Rest war meist vertretbar und oft ziemlich unklug von den VfB-Profis. 

So kassierte Holger Badstuber gegen Kiel zwar eine etwas harte Gelb-Rote Karte, dass er sich anschließend mit dem Muschi-Skandal noch ein weiteres Spiel Sperre aufbrummte, war dagegen unnötig. Kapitän Marc Oliver Kempf rastete im Derby gegen KSC aus und holte sich beim 3:0-Sieg eine überflüssige Rote Karte ab. Heißt: Drei Spiele Sperre für Kempf, der in der Abwehr des VfB so wichtig ist. Und dann war da ja noch der Schwalben-Platzverweis von Borna Sosa in Aue - ohne Worte. 

VfB-Kapitän Marc Oliver Kempf kassierte gegen den KSC die Rote Karte. 

Mislintat zu VfB-Platzverweisen: "Wir müssen es cleverer machen."

Alle vier Platzverweise also für VfB-Verteidiger. Drei davon waren nicht nötig, weshalb Sportdirektor Sven Mislintat gegenüber der "Bild" auch sagt: "Wir müssen es cleverer machen." Stimmt, denn die Platzverweise in der Abwehr sorgen dafür, dass der VfB häufig rotieren muss - von Verletzungen ganz zu schweigen. So fehlt am Sonntag gegen den SV Sandhausen Kapitän Kempf. Mislintat: "Wir müssen an uns arbeiten." Dann wird das Projekt "Wiederaufstieg" beim VfB Stuttgart zumindest einfacher als mit den Platzverweisen.

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