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Beim Testspiel aufgeblitzt! Das wollen wir auch nächste Saison beim VfB sehen

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Der VfB Stuttgart kann zum Abschluss der Saisonvorbereitung einen Testspielsieg über den FC Basel feiern.
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Mit 3:2 besiegten die Schwaben die Schweizer bei deren Jubiläumsfeier.

"Na geht doch", möchte man beinahe sagen. Beim letzten Vorbereitungsspiel vor dem Start in die neue Zweitligasaison zeigte der VfB Stuttgart erstmals richtig Potenzial. Und das ausgerechnet gegen einen richtig starken Gegner bei dessen Jubiläumsfeier. Die Schwaben zeigten viele Ansätze, über deren ausgefeilten Einsatz sich ab der Partie gegen Hannover 96 sicher auch die Fans freuen wurde.

VfB Stuttgart: Testspiel bei Basel zeigt sehr gute Ansätze für kommende Saison

Gegen den FC Basel siegte die Mannschaft von Tim Walter auswärts und trotz gerade erst beendeten Trainingslagers in den Knochen mit einem erkämpften 3:2. Die Schweizer bemühten sich ihrerseits vergeblich, ihr 125-jähriges Jubiläum zu eigenen Gunsten zu beenden und mit einem guten Gefühl in Richtung CL-Quali zu starten.

Auch wenn der ein oder andere Patzer beim VfB durchaus dabei war, spielte die Mannschaft um Längen besser als noch im Testspiel davor. Folgende Ansätze wollen wir auch in der zweiten Bundesliga sehen:

  •  Siegeswillen: Der VfB Stuttgart dreht im Testspiel einen zweimaligen Rückstand dank immenser Torgefahr. Damit wäre auch schon der zweite Punkt klar.
  • Chancenverwertung: Erste Chance, erstes Tor. Das spricht Bände. Klar - es dürfen gerne in der kommenden Saison noch mehr Chancen rausspringen. Doch die Torgefahr aus dem Testspiel muss sich die Mannschaft von Tim Walter bewahren. Das wusste anschließend auch der Trainer: "Wir wissen, dass wir Tore erzielen können und haben diese dann auch gemacht. So eine Mentalität und eine Freude am Spiel brauchen wir." Was uns zu Punkt drei bringt.
  • Spielfreude: Trotz des harten Trainingslagers und müden Beinen war die den Stuttgartern nämlich durchaus anzumerken. Sie agierten kreativ, aber zielstrebig - und das zahlte sich aus, auch wenn die Schweizer in der Schlussphase den Ausgleich verdient gehabt hätten.
  • Mannschaftsgeist: Was in der letzten Saison die Waage vielleicht hätte in die andere Richtung kippen lassen können, ist jetzt scheinbar da. Ein Mega-Patzer von David Grözinger vor dem 1:2 wurde beispielsweise sehr gut gehandhabt. Der Youngster wurde wieder aufgebaut, der erneute Rückstand abgehakt - und nur neun Minuten später wieder egalisiert.

Schaffen es die Schwaben, sich diese elementaren Fähigkeiten auch in der zweiten Liga zu bewahren, so wäre das Ziel direkter Wiederaufstieg in jedem Fall ein machbares.

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