VfB Stuttgart mit Interesse an Alexander Wehrle - der FC Köln hat was dagegen

VfB-Wunschkandidat kommt nicht! Deutliche Absage - Wehrle kein neuer Finanz-Chef

alexander wehrle
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Absage von Köln-Boss an den VfB? Das war‘s wohl schon mit Wehrle als Finanz-Chef.
  • Dominik Jahn
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VfB Stuttgart: Alexander Wehrle und die Wechsel-Gerüchte. Jetzt soll‘s eine Absage vom Köln-Boss gegeben haben.

Update 31. Mai: Rückschlag für den VfB Stuttgart. Der Wunschkandidat für den Posten des neuen Finanz-Chefs kommt NICHT! Alexander Wehrle bleibt beim 1. FC Köln. Der 46-Jährige hat sich am Montag bei einer Presserunde zu seiner Zukunft geäußert und die Türe für den VfB damit zu gemacht. ABSAGE!

VfB Stuttgart: Wehrle-Absage fällt deutlich aus!

Wehrle erklärte zu seiner aktuellen Situation: „Ich habe hier vor achteinhalb Jahren begonnen und meinen Vertrag bis 2023 verlängert. Im Bewusstsein, Verantwortung zu übernehmen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für alle Anspruchsgruppen.“

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Ein Abgang zum VfB Stuttgart kommt für den FC-Geschäftsführer in der aktuell schweren Phase des Vereins nicht in Frage: „In der wirtschaftlich vielleicht herausforderndsten Situation der FC-Geschichte könnte ich nicht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in die Augen schauen und sagen, dass ich keine Verantwortung mehr trage.“

Deshalb habe ich Stuttgart auch abgesagt.

Alexander Wehrle, Geschäftsführer 1. FC Köln

UND er wird bezüglich des VfB noch deutlicher. Wehrle: „Ich habe mit Dr. Wolf immer offen über Anfragen von anderen Clubs gesprochen und respektiere die Entscheidung des Vorstands, an meinem Vertrag festzuhalten. Deshalb habe ich Stuttgart auch abgesagt.“

Köln-Boss mit Absage an den VfB? Wehrle als Finanz-Chef wird wohl nix!

Update, 14. Mai: Im Machtkampf und im Datenskandal hat sich beim VfB Stuttgart die Führungsetage ordentlich ausgedünnt. Neue Gesichter mussten und müssen her. Einer, der in den Wilden-Wochen beim Aufsteiger immer wieder ein Thema war - Alexander Wehrle. Der aktuelle Geschäftsführer des 1. FC Köln stand auf der Wunschliste als neuer Finanz-Chef.

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Doch jetzt soll‘s eine Absage gegeben haben aus Köln. Nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeiger kontaktierte Claus Vogt am vergangenen Wochenende telefonisch den Kölner Präsidenten Werner Wolf - und kassierte eine Abfuhr. Für den Präsidenten des VfB Stuttgart soll es einen Verweis auf Aussagen aus dem März gegeben haben: „Ich gehe fest davon aus, dass Alex Wehrle seinen Vertrag erfüllen wird, und ich erlebe ihn enorm verantwortungsvoll in der Krise. Er ist niemand, der in so einer Situation einfach von Bord geht. Dass er ein begehrter Manager ist, das wundert mich nicht.“

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Passend dazu stehen die Äußerungen von Alexander Wehrle selbst im Raum: „Ich habe keine Gespräche mit dem VfB geführt und konzentriere mich ganz auf die Aufgabe beim FC.“ Wie jetzt auch die Stuttgarter Zeitung dazu noch berichtet, habe der FC Köln Wehrle keine Freigabe erteilt.

Wehrle-Wechsel zum VfB? Es bleibt undurchsichtig rund um den Köln-Boss

Update, 7. März: Kommt er, oder kommt er nicht zum VfB Stuttgart? Die Gerüchte um Alexander Wehrle halten sich weiter hartnäckig. Jetzt hat sich mit Horst Heldt auch der Sportchef des 1. FC Köln zu einen möglichen Wehrle-Wechsel geäußert.

Alexander Wehrle
Geboren:11.02.1975, Bietigheim-Bissingen
Beim 1. FC Köln seit 2013:\tGeschäftsführer
War beim VfB Stuttgart:\tAssistent der Geschäftsführung (2003 - 2013)

Nachdem der Geschäftsführer zuletzt selbst über seine Zukunft gesprochen hatte, dabei allerdings kein klares Dementi abgab, ist jetzt Heldt an der Reihe. Doch auch er bleibt gegenüber der Kölnischen Rundschau sehr zugeknöpft in seiner Aussage: „Es macht aus meiner Sicht aber keinen Sinn, Spekulationen, die mich oder meinen Geschäftsführer-Kollegen Alexander Wehrle betreffen, zu kommentieren.“

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Neben Alexander Wehrle, soll auch Heldt vor einem Abgang stehen bei Köln. Der FC Schalke könnte sein Ziel sein. Mit einem Wechsel von Wehrle zum VfB Stuttgart würde ein weiterer FC-Mitarbeiter zu den Schwaben kommen. Erst zum 1. März hat Tobias Kaufmann seinen neuen Job beim Aufsteiger aufgenommen.

Kölns Sportdirektor Horst Heldt hält sich mit seinen Äußerungen zu einem Abgang von Alexander Wehrle bedeckt.

Tobias Kaufmann war bis Dezember 2020 beim 1. FC Köln Leiter für Medien und Kommunikation. Sein Abgang - nicht ohne Querelen. Jetzt ist er der neue Medien-Chef beim VfB Stuttgart. Die Zusammenarbeit mit Wehrle beim FC funktionierte ganz gut. Fortsetzung durchaus denkbar!

Köln-Boss zum VfB Stuttgart? Keine klare Absage von Wehrle!

Das Führungskräfte-Karussell beim VfB Stuttgart dreht sich. Rund um den amtierenden Präsidenten Claus Vogt und den Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger sind die bisherigen Entscheider umgefallen wie die Dominosteine. Die Gerüchte um neue Namen machen die Runde. Mit Alexander Wehrle meldet sich jetzt ein Kandidat zu Wort.

Wie der Kölner Express zuletzt vermeldet hat, steht der gebürtige Schwabe auf der Wunschliste des Aufsteigers. Im Rahmen der Partie des VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln hat der FC-Geschäftsführer beim Sender Sky Stellung bezogen zu einem möglichen Wechsel: „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich mich hier wohlfühle.“

Im Fußball kann man nichts ausschließen.

Alexander Wehrle, 1. FC Köln Geschäftsführer

Dementi? Nicht so ganz! Und der 46-Jährige schiebt noch einen bedeutsamen Satz hinterher: „Im Fußball kann man nichts ausschließen.“ Der Vertrag mit dem FC läuft noch bis 2023. In Zeiten der Ausstiegsklauseln im Fußball, ist es durchaus denkbar, dass auch Alexander Wehrle einen kleinen Zusatz in seinem Arbeitspapier besitzt.

Der Kölner Sport-Boss Horst Heldt bleibt aber zuversichtlich. Im Express erklärt er: „Alex ist bei uns unter Vertrag. Er macht schon seit Jahren einen ausgezeichneten Job. Natürlich sind seine Qualitäten in der Liga bekannt, aber ich bin froh, dass er an meiner Seite ist. Wir haben hier genug zu tun.“

Als Interimsvorstand für Finanzen wurde beim VfB erstmal Tobias Keller bis 30. Juni 2021 festgelegt.

VfB Stuttgart: Gerüchte um Sven Mislintat

Aber auch der VfB Stuttgart bekommt aktuell Wechsel-Bewegungen in der Bundesliga zu spüren. Gerüchte um verstärktes Interesse von Borussia Dortmund an Sportdirektor Sven Mislintat machen die Runde. Und auch der Kader-Macher macht eindeutig zweideutige Aussagen.

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