Der VfB Stuttgart trifft am Samstag auf den 1. FC Köln. Anpfiff ist um 15.30 Uhr

So weckte Matarazzo den VfB in Köln auf: 45 Minuten Gähn statt Gala!

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo
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So weckte Matarazzo den VfB in Köln auf: 45 Minute Gähn statt Gala!
  • Dominik Jahn
    vonDominik Jahn
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VfB Stuttgart beim 1. FC Köln Im Spieltags-Text gibt‘s Infos zur Partie – Vorberichte, Nachberichte. Trainer Pellegrino Matarazzo warnt vor Köln und fordert die Basics.

Update vom 21. Februar: Es war deutliche mehr Gähn als Gala! Die ersten 45 Minuten zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Köln kann man als Schnarch-Halbzeit abhaken. Beide Mannschaften schleppten sich über den Platz, defensiv stabil aber ohne Tempo oder Ideen nach vorne. Schlappe ZWEI (!!!) Torschüsschen brachten beide Teams zustande - und beide gingen weit daneben.

VfB Stuttgart gegen Köln: Sieg dank Traum-Duo im Schnarch-Kick! Spielverlauf im Live-Ticker

Für den zweiten Durchgang gab‘s nur wenige Hoffnung auf Besserung. Doch dann kam‘s anders. Nach Wiederanpfiff dauerte es nicht Mal vier Minuten, bis es 1:0 für den VfB Stuttgart stand. Flanke Borna Sosa, Kopfball Sasa Kalajdzicdas Duo SoSa hat wieder zugeschlagen. Am Ende reichte dieses Tor dem VfB zum Sieg.

Wieder das Duo SoSa für den VfB Stuttgart: Flanke Borna Sosa, Tor Sasa Kalajdzic.

Was hat Trainer Pellegrino Matarazzo seinen Schlafmützen in der Halbzeitpause mit auf den Weg gegeben? Nach dem Spiel lüftete der Trainer sein Kabinen-Geheimnis. Seine Pausen-Themen. TAKTIK - Matarazzo: „Es ging um ein paar taktische Themen - die Höhe der Achterposition, damit wir hinter die Mittelfeldreihe kommen, dass die Außenspieler an die Abseitslinie gehen können und diagonale Laufwege hinter die Kette suchen.“

Und: SPIELTEMPO! Matarazzo: „Wir waren zu langsam im eigenen Ballbesitz, haben zu viele Kontakte gebraucht und zu langsam Entscheidungen getroffen. Wenn man nicht schnell spielt gehen die Räume, die da sind, wieder zu.“

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo hatte in der Pause viel zu erzählen.

KONZENTRATION - Matarazzo: „Dass wir weiterhin defensiv fokussiert, konzentriert und diszipliniert bleiben, was das Pressing und die Restverteidigung angeht. Es war uns klar, dass ein Führungstreffer in diesem Spiel sehr wichtig sein wird.“ 

Eine Pausen-Push-Rede war‘s dann eher nicht! Aber Pellegrino Matarazzo scheint zu wissen, wie er seine Spieler anpacken muss. Erfolgreich war die Halbzeitansprache trotzdem (oder gerade deswegen). Also: Alles richtig gemacht. 

Von Dennis Beyer

Was für den VfB-Sieg gegen Köln entscheidend ist: Spielerische Qualität nicht!

Update vom 19. Februar: Was kommt auf den VfB Stuttgart zu? Der 1. FC Köln (15.30 Uhr/ Partie im Live-Ticker am Samstag bei echo24.de) ist aktuell auf Platz 14 in der Tabelle. Die Abstiegsränge sind gefährlich nahe. Die Schwaben müssen aufpassen. VORSICHT vor kampfeslustigen Kölner!

VfB Stuttgart beim 1. FC Köln: Hier gibt‘s das Spiel live im TV und Stream

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo warnt: „Ich erwarte einen Gegner, der eine gute Form hat. Sie können sehr kompakt verteidigen und haben auch immer Chancen zum Torerfolg zu kommen.“ Für den VfB Stuttgart gilt aber: „Wir sind weiterhin auf Punktejagd. Wir wollen drei Punkte. Dafür brauchen wir eine gute Leistung - müssen ans Limit gehen. Wenn die Basics stimmen, dann kann man sich auch durch spielerische Qualität durchsetzen.“

Beim 1. FC Köln äußert sich Trainer Markus Gisdol vor der Partie mit viel Respekt vor der jungen Stuttgarter Truppe: „Stuttgart ist überragend in die Saison gestartet und spielt schön anzuschauenden Fußball. Auch wenn sie zuletzt nicht mehr so regelmäßig gepunktet haben: Die Schwaben sind gefährlich. Deswegen sind wir auf der Hut.“

VfB vor Köln-Kick: Pellegrino Matarazzo darf sich über Rückkehrer freuen

Update 12.48 Uhr: Die Personal-Fragen sind geklärt vor der Partie gegen den 1. FC Köln. Kapitän Gonzalo Castro ist voll im Training und „eine Option“ fürs Wochenende beim VfB Stuttgart. Auch für Daniel Didavi kann es zurückgehen in den Kader von Trainer Pellegrino Matarazzo. Bei der Pressekonferenz des VfB am Donnerstag erklärt er dazu: „Er hat seine muskulären Probleme überstanden und ist einsatzfähig.“

Daniel Didavi ist wieder eine Option beim VfB Stuttgart.

Auch für Marc Oliver Kempf besteht wieder die Möglichkeit in die Startelf zu kommen. Der Abwehrspieler hat nach einer Erkältung aber etwas Anlaufschwierigkeiten gehabt. Matarazzo: „Er hat zunächst nur eine Einheit mitgemacht, jetzt ist er aber voll dabei.“ Bei Darko Churlinov wird es nach dem Nasenbeinbruch noch etwas länger dauern.

VfB vorm Köln-Kick: Castro-Comeback? Bleibt Förster drin?

Für den VfB Stuttgart geht es am Samstag zum 1. FC Köln. Am 22. Spieltag geht es für die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo darum mal wieder einen Dreier einzufahren. Sich für den Spielaufwand zu belohnen.

Gegen Hertha BSC Berlin verpasste es der VfB Stuttgart ein zweites Tor nachzulegen. Am Ende entglitt dem Aufsteiger die Partie - und der Sieg. Abwehrspieler Atakan Karazor fand zu Wochenbeginn noch deutliche Worte für das 1:1 gegenüber VfB-TV: „Es war schwer zu verdauen. Wir hatten in der zweiten Halbzeit nicht mehr so richtig den Zugriff, haben die Herthaner viel öfter aufdrehen und laufen lassen.“

Mit dem 1. FC Köln wird‘s nicht leichter für den VfB Stuttgart. Eine „gefährliche Mannschaft“ findet Karazor: „Wir haben jetzt ein paar Mannschaften vor uns, die tabellarisch hinter uns stehen und versuchen, gegen uns Punkte zu sammeln. Darauf dürfen wir nicht schauen, wir müssen uns auf unsere Qualitäten konzentrieren.“

An das Hinspiel gegen Köln hat Atakan Karazor keine guten Erinnerungen.

Gute Erinnerungen an das 1:1 aus dem Hinspiel hat der 24-Jährige nicht. Nach Turbo-Tor durch Orel Mangala in der 1. Minute zum 1:0, war Atakan Karazor am Gegentreffer durchaus entscheidend beteiligt. Karazor: „Leider habe ich dann den Elfmeter verursacht, worüber ich mich bis heute ärgere.“

Die großen Fragen vor dem Köln-Kick beim VfB Stuttgart: Kommt Gonzalo Castro zurück ins Team? Wer muss dann im Mittelfeld seinen Platz wieder räumen? Kann das Flanken-Tor-Duo Borna Sosa und Sasa Kalajdzic weiter für Treffer sorgen? Kann Atakan Karazor auf einen weiteren Startelf-Einsatz hoffen? Und steht Hamadi Al Ghaddioui erstmals wieder im Kader? Trainer Pellegrino Matarazzo gibt am Donnerstag ab 12.30 Uhr bei der Pressekonferenz Einblicke in seine Überlegungen und zum Personal für Samstag.

(Bei der - zugegeben etwas schrägen - echo24.de-Namenssuche für das Duo haben bisher 52-Prozent für den Namen SoSa abgestimmt.)

VfB-Gegner 1. FC Köln im Blick

Beim 1. FC Köln hat Trainer Markus Gisdol durchaus mit Personalproblemen zu kämpfen vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart. Marius Wolf (doppelter Bänderriss im Sprunggelenk) und Ondrej Duda (Rippenprobleme) mussten zuletzt im Training aussetzen. Und auch Kapitän Jonas Hektor fehlt den Kölner weiter, wie der Express meldet. Hektor fällt bereits seit Januar mit muskulären Problemen im Oberschenkel aus.

Kölns Trainer Markus Gisdol hat Personalprobleme.

Besonderes Augenmerk wird man gegen den VfB beim FC sicher auf Standards legen. Zu viele Gegentore. Köln-Boss Horst Heldt erklärte zuletzt im Express: „Das geht natürlich zu einfach. Das können wir deutlich besser verteidigen.“ 14 Treffer nach einem ruhenden Ball kassierten die Rheinländer bereits. 40 Prozent ihrer Gegentore. Heldt mit Blick auf die Stuttgarter Mannschaft: „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, das wir zu Hause gewinnen wollen. Wir befinden uns im Abstiegskampf und es ist nichts entschieden. Wir müssen weiter daran arbeiten, unsere Fehler zu vermeiden und zu punkten.“

Schnelle Fakten zu VfB Stuttgart gegen 1. FC Köln

  • VfB Stuttgart verbreitet Angst in Köln: Zehn Heimspiele in Serie konnte der 1. FC Köln nicht gegen den VfB Stuttgart gewinnen - fünf Remis, fünf Niederlagen.
  • Turbo-Tor im Hinspiel: Der VfB schaffte im Hinspiel das 1:0 nach nur 24 Sekunden. Orel Mangala erzielte damit das schnellste Tor der Saison 2020/2021.
  • Bundesliga-Kindergarten trifft sich: Mit dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Köln spielen die beiden jüngsten Teams aufeinander.
  • VfB ohne große Erfolgsserie: In den vergangenen sechs Partien gab‘s nur einen Sieg - dazu zwei Remis, drei Niederlagen.
  • Köln will Serie starten: Mit dem 3:1 gegen Bielefeld endete die Kölner Sieglos-Heimserie von 14 Partien ohne einen Dreier.

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