Stellungnahme des Sportdirektors

Abschied aus Stuttgart: Das sagt Schindelmeiser

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Nach seiner überraschenden Entlassung, äußert sich Jan Schindelmeiser am Abend erstmals.

Das plötzliche Aus von Jan Schindelmeiser wurde am Nachmittag bekannt. Wenige Stunden später ergreift der entlassene Sportdirektor noch einmal das Wort und verschickt eine Stellungnahme. Schnell macht Schindelmeiser klar: Über die genauen Hintergründe der Trennung wird und darf er nichts sagen.

Dafür blickt er auf seine Arbeit in den vergangenen 12 Monaten zurück: "Wir haben dem Verein eine neue Philosophie gegeben. Eine Rückbesinnung auf die Werte, die ihn immer stark gemacht haben und ihm seine Identität verleihen. Und mit denen sich die Menschen, die mit ihm sympathisieren und ihn lieben, identifizieren können."

Ist der Rauswurf von Jan Schindelmeiser die richtige Entscheidung?

Junge Spieler und ein Trainer, der sich voll mit dem VfB identifiziert, wurden in seiner Zeit geholt. Schindelmeiser: "Es war mir eine Freude mit Hannes Wolf zusammenzuarbeiten. Aber nicht nur mit ihm, sondern mit dem gesamten Trainerteam und dem kompletten Staff im sportlichen Bereich."

Er verliert kein schlechtes Wort über die Verantwortlichen, sondern ergänzt: "Die Zusammenarbeit mit meinen Vorstandskollegen war ebenfalls geprägt von großem gegenseitigem Vertrauen und Sympathie – auch in schwierigen Phasen." Nur eben zum Schluss schien dies nicht mehr gegeben. Schindelmeiser selbst gibt sich überrascht von der aktuellen Entwicklung. 

Aber: Zuletzt hatte es Spekulationen darüber gegeben, dass die Arbeit Schindelmeisers innerhalb des Vereins nicht bei allen gut ankam. Gerade sein Handeln in der Personalpolitik soll intern auf Kritik gestoßen sein. "Unzufriedenheit über seine Arbeit war da, das wusste ich", sagt der ehemalige Stuttgarter Profi Karlheinz Förster der "Heilbronner Stimme"."Da muss etwas vorgefallen sein, sonst macht man das zu diesem Zeitpunkt nicht."

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