Zu wenig sportlicher Sachverstand im Verein 

Buchwald kritisiert VfB-Sportvorstand Michael Reschke

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Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Guido Buchwald.
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Der Aufsichtsrat bezieht öffentlich klar Stellung. 

Weltmeister und Aufsichtsrat Guido Buchwald hat Sportvorstand Michael Reschke vom Bundesliga-Schlusslicht VfB Stuttgart kritisiert. "Einige Entscheidungen waren sicher unglücklich. Die Länge der Vertragsverlängerung mit Holger Badstuber war fragwürdig, die vorzeitige Verlängerung des Kontrakts mit Korkut zu diesem Zeitpunkt unnötig", sagte Buchwald in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview bei "Sport1". 

"Beim VfB steht Reschke in der ersten Reihe, nicht mehr in der zweiten wie in seinen früheren Vereinen. Das ist natürlich eine Umstellung. Natürlich wäre ich immer bereit, mich mit Reschke auszutauschen. Momentan ist da aber leider nicht viel Kommunikation." Buchwald bemängelte, dass es im Verein zu wenig sportlichen Sachverstand gebe. 

Buchwald fordert breitere sportliche Kompetenz beim VfB Stuttgart

"Herr Reschke ist der Sportvorstand und wir müssen ihn in der momentanen Lage einfach unterstützen. Aber ganz ehrlich: Mir wäre eine breitere sportliche Kompetenz im Verein für die Zukunft sehr wichtig. Es ist immer schwierig, wenn alles an einer Person festgemacht wird", sagte der Weltmeister von 1990. 

Der VfB steht vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am Freitag (20.30 Uhr/Eurosport Player) mit fünf Punkten am Ende der Fußball-Bundesliga. Nach dem achten Spieltag trennte sich der Club von Tayfun Korkut und wird seither von Markus Weinzierl trainiert.

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