Heimsieg mit kleinen Sorgenfalten

VfB baut seine Heimserie weiter aus!

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Daheim punktet der Aufsteiger weiter konstant. Doch der Sieg gegen Dortmund könnte teuer erkauft sein.

Doppelt gute Nachrichten für den VfB Stuttgart: Die Heimserie hält und der Kapitän führt seine Mannschaft wieder an. Mit Christian Gentner in der Startformation kamen die Schwaben zu einem 2:1 (1:1)-Sieg über Borussia Dortmund. Kleiner Wermutstropfen: Daniel Ginczek schied schon vor der Halbzeitpause verletzt aus. 

Was für ein Start der Hausherren! Bereits in der sechsten Minute ließ Chadrac Akolo die VfB-Fans jubeln. Dabei leistete die Dortmunder Hintermannschaft große Mithilfe: Marc Bartras Rückpass geriet viel zu stark. Torwart Roman Bürki konnte den Ball nicht kontrollieren und legte so unfreiwillig auf Akolo ab. Der konnte aufs leere Tor zulaufen und mit einem Rechtsschuss das 1:0 erzielen.

So ließ sich das Spiel natürlich deutlich angenehmer angehen. Der Druck lag ganz klar bei den in der Liga zuletzt viermal sieglosen Gästen. Doch Ron-Robert Zieler agierte unter anderem gegen Mario Götze (34. Spielminute) sicher. Kurz vor der Pause war aber auch er machtlos. Benjamin Pavard leistete sich ein Handspiel im Strafraum, die Entscheidung war glasklar: Elfmeter für den BVB! Andre Schürle trat an, wählte die linke Ecke – und scheiterte an Zieler! Allerdings landete der Ball genau bei Maximilian Philipp. Per Volleyschuss traf der BVB-Spieler zum 1:1-Pausenstand.

Bitter für die Hausherren: Kurz vor der Halbzeitpause musste Daniel Ginczek verletzungsbedingt vom Feld. Er hatte sich bei einem Zweikampf mit Bartra verletzt und fasste sich anschließend mehrfach mit schmerzverzerrtem Gesicht an die Leiste. 

Doch davon zeigte sich Stuttgart wenig beeindruckt. Vielmehr legten die Schwaben kurz nach dem Seitenwechsel erneut vor. Der zur Halbzeitpause gekommene Josip Brekalo markierte in der 51. Minute das 2:1. Özcan hatte den Joker auf die Reise geschickt, der vernaschte rechts im Strafraum gleich zwei Gegenspieler und tunnelte Bürki dann auch noch. Höchststrafe für den Keeper.

Nun war der Druck wieder bei den Gästen, die erneut einem Rückstand nachliefen. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Andrey Yarmolenko 20 Minuten vor dem Ende. Aus vollem Lauf hob er den Ball über Zieler ins Tor, das vermeintliche 2:2. Doch: Pustekuchen! Der Stürmer hatte bei der Ballmitnahme den Arm eingesetzt, der Treffer wurde deshalb regelgerecht nicht anerkannt.

Der Stuttgarter Sieg hätte letztlich sogar deutlicher sein können, die Hausherren ließen noch die ein oder andere Chance ungenutzt. Doch unter dem Strich zählen nur die nächsten drei wichtigen Heimzähler für den VfB.

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