"Es bricht keine Welt zusammen, wenn kein Spieler kommt"

Transfers? Wolf setzt keinem die Pistole auf die Brust

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Hannes Wolf
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Bislang hat der VfB nur Julian Green verpflichtet. Dennoch bleibt der Stuttgarter Trainer gelassen.

Julian Green - und dann lange nix. So sieht bislang das Winter-Transferkonto des VfB Stuttgart auf der Habenseite aus. Und das, obwohl die Schwaben drei Spieler abgegeben haben. Trainer Hannes Wolf bleibt dennoch die Ruhe selbst. Er klopft nicht mehrmals am Tag an die Bürotür von Manager Jan Schindelmeiser und will den nächsten Spieler. Im Gegenteil! Wolf betont sogar: "Ich sage nicht: Wir müssen jetzt den oder den Spieler holen."

Der Trainer setzt in Sachen Neuzugänge niemandem die Pistole auf die Brust. Das hat man im Fußball-Geschäft auch schon anders erlebt. Nörgelnde Trainer sind bei Transfers keine Seltenheit. Ex-VfB-Coach Jos Luhukay warf nach so einem Zwist sogar komplett hin.

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Wolf ist nicht so. Er sagt: "Es bricht keine Welt zusammen, wenn kein Spieler kommt." Der Grund: "Wir haben Vertrauen in unseren Kader." Der ist aktuell mit drei Keepern und 23 Feldspielern jedoch ziemlich dünn besetzt. Und bei diesen 23 sind sogar Mart Ristl, Hans Sarpei, Marvin Wanitzek und Boris Tashchy dazu gezählt, obwohl die aktuell der U23 angehören.

Bei ein paar Verletzungen könnte es da eng werden. Fallen gleich ein paar Stammkräfte aus, ächzt der Kader direkt an allen Ecken und Enden. Das weiß auch Wolf. Deswegen sagt er: "Wir verschließen natürlich nicht die Augen, wenn es gute Spieler gibt." Druck gibt's von ihm aber keinen. Er bleibt gaaanz ruhig.

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