Kolumne: "Herolds Heimspiel"

Transfer-Stau: Dauert es so lange wie im Sommer?

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VfB-Manager Jan Schindelmeiser plant den Kader.
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Noch hat VfB-Manager Jan Schindelmeiser die Ruhe weg. Dennoch wird mit Hochdruck nach Neuzugängen gefahndet.

Jan Schindelmeiser hat aktuell die Ruhe weg. Zumindest, wenn er sich öffentlich zu möglichen Neuzugängen beim VfB Stuttgart äußert. Sachte, sachte – das ist die Devise. Dass es der Manager der Schwaben eventuell eilig haben könnte bei Verstärkungen für den Kader des Zweitligisten, scheint – rein äußerlich – nicht der Fall.

Intern soll das freilich gaaanz anders sein. Da wird mit Hochdruck gefahndet. Denn: Ein, zwei Wünsche hätte der VfB dann doch noch auf dem Winter-Transfermarkt. Ein neuer, bestenfalls linksfüßiger Innenverteidiger wäre ja ganz nett. Dazu gerne noch ein spielstarker Mittelfeld-Lenker. So ein Typ à la Mikel Merino von Borussia Dortmund.

Den werden die Stuttgarter jedoch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht bekommen. Schindelmeiser bleibt dennoch ruhig. Aus Erfahrung. Bereits im Sommer dauerte es eine halbe Ewigkeit bis der VfB-Manager groß zuschlug. Takuma Asano, Carlos Mané und Benjamin Pavard bewiesen in der Vorrunde dann auch, dass sie die Warterei wert waren.

Stellt sich nur die Frage: Dauert es im Januar wieder so lange? Aus Erfahrung weiß jeder Bundesliga-Manager, dass es im Winter in Sachen Spielersuche etwas schwieriger ist. Je länger der Januar ins Land geht, desto höher die Wahrscheinlichkeit eines Not-Einkaufes. Bleibt für die VfB-Fans nur zu hoffen, dass Schindelmeiser dieses Mal nicht so lange braucht – und dennoch wieder etwas Gutes dabei herausspringt.

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