Erst zwei Neuzugänge beim VfB

Schindelmeiser: "Wir wissen, was wir wollen!"

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VfB-Manager Jan Schindelmeiser ist noch entspannt, sagt: "Wir sind im Fahrplan!"
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Der VfB-Manager ist nicht mehr auf der Suche. Jetzt geht's an die Realisierung der Transfers.

Es geht wieder los beim VfB Stuttgart. Die Schwaben starten die Mission Bundesliga. Trainer Hannes Wolf empfängt seinen Kader zu ersten Leistungstests, bittet sie zudem wieder auf den Platz. Mit dabei: die Neuzugänge Orel Mangala und Anastasios Donis. Mehr neue Gesichter gibt's beim Aufsteiger aktuell noch nicht. Noch nicht. Denn: Manager Jan Schindelmeiser will nachlegen – und kündigt in Sachen Transfers an: "Wir wissen, was wir wollen!" (Hier geht's zum Sommerfahrplan des VfB)

Die große Suche ist abgeschlossen. Das macht der VfB-Boss deutlich. Die Liste der potenziellen Neuzugänge steht. Wer dort nicht drauf ist, wird auch nicht an den Wasen geholt. Schindelmeiser: "Wir suchen nicht mehr. Jetzt geht es an die Realisierung." ABER: "Die Realisierung ist fast schwieriger, als in die Bundesliga aufzusteigen."

Wo landet der VfB in der neuen Saison?

Klar ist: Beim VfB klemmt's im Kader noch auf ein paar Positionen. Die Abwehr soll dringend verstärkt werden, dazu reißt der Abgang von Mittelfelf-Regisseur Alexandru Maxim ein Loch in die Kreativzentrale. Schindelmeiser: "Es wird noch Veränderungen geben. Wir müssen den Kader noch gezielt verstärken."

Hetzen lassen will sich der VfB-Manager aber nicht. Auch wenn auf der Habenseite bislang nur zwei Namen stehen, erklärt er: "Wir sind im Fahrplan." Durch die Ausgliederung vor einem Monat hat der 53-Jährige zwar einen größeren Spielraum, einfacher sind die Gespräche dadurch aber nicht unbedingt. 

Bei vielen Spielern merkt der VfB-Boss schon direkt zu Beginn, dass ein Wechsel nicht klappen wird. Neuzugänge im zweistelligen Millionen-Bereich – wie beim Wechseln von Jhon Cordoba von Mainz nach Köln – sind für die Stuttgarter nicht zu stemmen. Schindelmeiser: "Wir müssen fighten, dass wir mit unserem Budget das Beste herausholen."

Klar ist am Wasen zudem: Es werden nicht nur Spieler kommen – sondern auch welche gehen. Kandidaten hier: Tobias Werner, Jean Zimmer. Die Vereinsführung befindet sich mit einigen Spielern in Gesprächen. Welche das genau sind, wird nicht verraten. Schindelmeiser kündigt aber jetzt schon an: "Es wird Veränderungen auch auf der Abgangsseite geben." Es ist daher wohl nur eine Frage an der Zeit, bis die VfB-Fans neue Gesichter im Wolf-Team sehen werden – und alte nicht mehr.

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