Kolumne: "Herolds Heimspiel"

Darum ist der Ärger von Schindelmeiser richtig

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Jan Schindelmeiser beim Spiel in Hannover.
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Der Aufstieg ist so gut wie perfekt. Der VfB-Manager hat mit seiner Kritik nach der Hannover-Pleite aber dennoch recht.

Der Aufstieg des VfB Stuttgart ist eigentlich perfekt. Viel schiefgehen kann am Sonntag beim Heimspiel gegen Würzburg nicht mehr. Das ist seit der Pleite in Hannover klar. Und trotzdem war die Laune von VfB-Manager Jan Schindelmeiser nach dem Spiel beim Aufstiegs-Konkurrenten nicht wirklich prächtig. 

Im Gegenteil: Er ärgerte sich über das Spiel - und erklärte: "Das Spiel war zu schlecht von uns. Mir fällt es schwer, da in Jubelstürme auszubrechen." Dieser Ärger ist richtig.

Denn: Der Auftritt in Hannover war alles andere als prächtig. Gegen die einzige Mannschaft in der 2. Bundesliga, die den Stuttgartern spielerisch und von der Kader-Qualität her das Wasser reichen kann, war der VfB in der Offensive harmlos und in der Defensive mit dem einen Tor noch gut bedient. Die reine Leistung im Spiel war nicht wirklich bundesligareif.

Sichert sich der VfB Stuttgart gegen Würzburg die Zweitliga-Meisterschaft?

Klar: Am Ende werden die Schwaben aufsteigen. Das ist ein riesiger Grund, sich zu freuen - und nicht zu mäkeln. Aber: Hannover ist der Maßstab, an dem sich der VfB ab Montag messen lassen muss. Und da zeigte die Partie bei den Niedersachsen, dass auf die Schwaben noch viel Arbeit wartet. Das ist das Haar in der Suppe nach der 96-Pleite. Schindelmeiser hat es richtig erkannt.

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