Zweitliga-Rückrunde beginnt für den VfB

Das muss jetzt für den Aufstieg besser werden

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Kapitän Christian Gentner (links) im Gespräch mit Trainer Hannes Wolf.
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Der VfB Stuttgart geht als Tabellendritter in die Rückrunde. In den ersten 17 Spielen lief noch nicht alles rund.

Am Sonntag startet für den VfB Stuttgart der zweite Teil der Mission Wiederaufstieg. Bei Kellerkind St. Pauli sollen die ersten drei Punkte des neuen Jahres her. Damit es am Ende aber mit der ersehnten Rückkehr in die Bundesliga klappt, muss sich beim VfB noch einiges ändern.

Bildergalerie: Gewinner und Verlierer der Hinrunde

Vieles lief in der Hinrunde noch überhaupt nicht. echo24.de sagt deswegen, was bei den Stuttgartern jetzt alles besser werden muss, wenn es klappen soll mit einem Platz unter den ersten zwei:

Mehr Dominanz im Spiel: Der VfB schaffte es in der Hinrunde selten, einen Gegner mal über die vollen 90 Minuten zu dominieren. Klar, gegen Hannover, Braunschweig und Heidenheim geht das nicht. Die Stuttgarter hatten aber auch gegen Teams wie Bielefeld und Aue richtig schwache Phasen. Die muss das Team von Trainer Hannes Wolf endlich abstellen!

Umgang mit Rückständen: Liegt der VfB hinten, gibt's fast immer eine Pleite. Nur am ersten Spieltag gegen St. Pauli konnten die Brustring-Kicker einen Rückstand drehen. Ganz schön mau! Der VfB muss in der Rückrunde deswegen anders auf Rückstände reagieren und die Gier haben, diese Spiele noch zu drehen.

Die Karriere von Hannes Wolf in Bildern

Mehr Power gegen die Top-Teams: Traurig aber wahr: Aus den sieben Spielen gegen die acht besten Teams der Liga holte der VfB nur mickrige vier (!) Punkte. Klar: Gegen die kleinen Klubs läuft's dafür wie am Schnürchen. Wenn es am Ende aber eng wird oben in der Tabelle, muss der VfB endlich anfangen, auch die Top-Teams zu schlagen!

Mehr Struktur in der Defensive: Dreierkette, Viererkette, Fünferkette: VfB-Coach Wolf probierte einiges aus in der Hinrunde. Aber: Nicht alles klappte. Die Schwaben stellen auch deswegen nur die zehntbeste Defensive der gesamten Liga. Dabei hatte der VfB besonders in den letzten beiden Spielen gegen Hannover und in Würzburg sogar Glück, nicht noch mehr Tore kassiert zu haben.

Sollte der VfB im Winter personell nachlegen?

Keine Total-Einbrüche mehr! Zwei Worte lösen bei den VfB-Anhängern ein leichtes Schaudern aus: Würzburg und Dresden. Hier zeigte der VfB sein katastrophales Gesicht. Die 0:3- und 0:5-Klatschen haben in der Hinrunde Wirkung gezeigt. Sollten sich die Schwaben auch in der Rückrunde solche Debakel-Spiele leisten, könnte er schnell vorbei sein - der Traum vom Wiederaufstieg.

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