Deshalb reicht es nur für die Bank

Korkut über Akolo: "Dann macht der Spieler was falsch"

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Seit drei Spielen steht Tayfun Korkut an der Seitenlinie des VfB Stuttgart – dreimal schmorte Chadrac Akolo nur auf der Bank. Nun erklärt der Coach, warum.

Chadrac Akolo ist zweifellos einer der Verlierer des Trainerwechsels beim VfB: War der 22-Jährige fit, so hatte er seinen Stammplatz bei Tayfun Korkuts Vorgänger Hannes Wolf sicher. In 16 Einsätzen überzeugte der Kongolese nicht nur mit starken Leistungen, sondern erzielte auch vier Tore. Damit ist der offensive Mittelfeldmann zusammen mit Daniel Ginczek noch immer bester Torschütze des VfB.

"Chadrac hat eine sehr, sehr ordentliche Vorrunde gespielt, wir wissen um seine Qualitäten", betonte Korkut auf der Pressekonferenz vor der Begegnung gegen Eintracht Frankfurt. Unter dem neuen Coach kam Akolo aber bisher KEINE Minute zum Zug. "Er hat ja ein paar Mal den Weg zur Ersatzbank gemacht und war kurz davor, auch Minuten zu machen", erklärt Korkut. "Aber der Spielverlauf hat eine Einwechslung nicht erlaubt." 

Packt der VfB in dieser Saison den Klassenerhalt?

Was er meint: Gegen Gladbach und Augsburg musste die jeweils frühe und knappe Führung über die Zeit gebracht werden, gegen Wolfsburg der Punkt gerettet werden. Die Folge: defensive Wechsel und kein Platz für Akolo. Der Erfolg gibt Korkut recht.

Bilder zum Spiel des VfB in Augsburg

Auf die Frage, ob Akolo verständnisvoll reagiere, antworte Korkut: "Wenn ein Spieler verständnisvoll ist, hat er was falsch gemacht. Ich erwarte, dass ein Spieler das nicht akzeptiert. Er muss es nur respektieren." Und überhaupt habe Akolo nicht die Rolle eines Rotationsspielers eingenommen. Korkut: "Es ist nur eine Phase. Aber Phasen ändern sich von Spiel zu Spiel. Akolo ist ein Spieler, der eine andere Komponente in das Spiel bringen kann. Ich bin mir sicher, dass er in Zukunft seine Minuten haben wird." Vielleicht ist es ja schon am Samstag so weit…

Rick Feldmann

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