Kommentar zum VfB

Mit viel Geduld sollte VfB-Boss Dietrich nicht rechnen

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Wolfgang Dietrich ist der starke Mann.
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Nach der Entlassung von Sportvorstand Jan Schindelmeiser liegt der Druck allein auf Wolfgang Dietrich.

Sie können es drehen und wenden wie sie wollen. Jedes Wort, jedes gestreute Gerücht, das Jan Schindelmeiser in ein schlechtes Licht rücken soll, verpufft derzeit nahezu wirkungslos. Jan Schindelmeiser ist und bleibt den Fans des VfB Stuttgart in guter Erinnerung. Weil er eine junge, hungrige Mannschaft zusammengestellt hat, mit der sich jeder Anhänger identifizieren kann. Außerdem war er auf dem besten Weg, den Traditionsverein von seinem hohen Ross auf den Boden der Tatsachen zu bringen.

Wolfgang Dietrich hat diesen Kurs ohne schlüssige Begründung und vor allem ohne Not verlassen. Die Aufstiegseuphorie ist einer vergifteten Stimmung gewichen. 

Und das vermutlich nur, weil Dietrich mit seiner Wunschlösung auf dem Posten des Sportvorstandes das Heft selber in der Hand halten will.

Vertrauen Sie VfB-Präsident Wolfgang Dietrich?

Damit, das ist klar, wird sich Dietrich ab sofort auch für die sportliche Entwicklung des VfB verantworten müssen.

Seine großspurige Ankündigung bald wieder in der Bundesligaspitze mitmischen zu wollen, wird ihn dabei immer begleiten.

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Klar ist: Kämpft das Team von Hannes Wolf gegen den Abstieg und muss am Ende tatsächlich eine weitere Runde in der 2. Liga drehen, wird sich die jetzt schon brodelnde Volksseele an Dietrich abarbeiten. Mit allzu viel Geduld und Verständnis sollte der mächtige Aufsichtsrat dann nicht rechnen.

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