Als Nobody in die zweite Liga

Die Karriere von Hannes Wolf in Bildern

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Zum Fußball-Profi reicht es bei Hannes Wolf nie. Lediglich 37 Spiele macht der am 15. April 1981 in Bochum Geborene für die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg. Danach konzentriert sich Wolf auf sein Sportstudium - und fängt nebenbei an zu coachen. Als erstes die SG Eintracht Ergste. Damals noch als Spielertrainer.
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Über den ASC 09 Dortmund geht es dann zum BVB. Erst als Co-Trainer der zweiten Mannschaft, dann als U17- und U19-Trainer. Und das überaus erfolgreich. Mit der U17 wird er zweimal deutscher Meister, mit der U19 einmal.
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Wolf bleibt dennoch im Herrenbereich ein Unbekannter - bis der VfB Stuttgart auf ihn aufmerksam wird. Nach dem Rücktritt von Jos Luhukay benötigen die Schwaben einen neuen Trainer.
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Manager Jan Schindelmeiser (rechts) legt sich früh auf Wolf fest und will den jungen Emporkömmling unbedingt als VfB-Trainer haben. Nach eigener Aussage hätte er sogar vor dem Haus von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke "so lange campiert", bis dieser ihn ziehen lässt.
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Das ist zum Glück nicht notwendig. Die Dortmunder geben Wolf frei, der damit zur wichtigsten Personalentscheidung von Schindelmeisers zu diesem Zeitpunkt junger Amtszeit wird.
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An der Seitenlinie muss Wolf direkt Gas geben. Die Stuttgarter haben nur ein Ziel: direkter Wiederaufstieg. Der neue VfB-Coach legt gut los, feiert eine 4:0-Heimpremiere gegen Greuther Fürth.
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Zwischendurch gibt es aber auch herbe Rückschläge wie das 0:5 in Dresden. Wolf will seinem Team seine Spiel-Idee beibringen, hat dafür aber nicht viel Zeit.
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Sein Glück ist: Gegen die kleineren Gegner gelingen nahezu immer Siege. Unter Wolf grüßen die Schwaben deswegen zwischenzeitlich auch von der Tabellenspitze der 2. Bundesliga.
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Zum Rückrundenende setzt es dann aber nochmal eine heftige Klatsche in Würzburg. In der Winterpause hat Wolf daraufhin das erste Mal länger Zeit, sein neues Team frei von Spiele-Termin-Hatz kennenzulernen.
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Der VfB-Trainer wurde von Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp entdeckt - und von Jan Schindelmeiser nach Stuttgart geholt.

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