Stürmer wird schmerzlich vermisst

Jedes Ginczek-Tor in Wolfsburg tut dem VfB doppelt weh

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Daniel Ginczek jubelt im VfL-Trikot.
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Der Stürmer hat am Wochenende sein zweites Tor für den VfL erzielt. Beim VfB fehlt der Stürmer enorm.

Ein kurzer Blick, ein satter Schuss - drin das Ding! Daniel Ginczek traf am vergangenen Wochenende zum zweiten Mal in der laufenden Saison. Sein Tor in der 82. Minute war gleichzeitig der 3:0-Endstand gegen Fortuna Düsseldorf. Nur: Seit dieser Saison knipst der Stürmer für den VfL Wolfsburg - und nicht mehr für den VfB Stuttgart. Ein Umstand, der den Schwaben in der aktuellen Krisen-Lage gleich doppelt weh tut.

Daniel Ginczek fehlt dem VfB Stuttgart

Denn: Ein Stürmer-Typ wie Ginczek fehlt dem VfB aktuell an allen Ecken und Enden. Die Schwaben haben in der aktuellen Spielzeit gerade einmal mickrige sechs Törchen erzielt. Nur Mainz 05 hat einmal weniger getroffen. Seitdem Neu-Coach Markus Weinzierl das Zepter in der Landeshauptstadt in der Hand hält, sind die Stuttgarter sogar torlos. 0:4 gegen Dortmund,0:4 in Hoffenheim. Vorne klemmt's beim VfB!

Bilder vom Spiel des VfB Stuttgart gegen Hoffenheim

Auch, weil dort Sturm-Star Mario Gomez meist auf sich alleine gestellt ist. Der Knipser erzielte bislang drei Tore - eine ordentliche Ausbeute. Die anderen Treffer erzielten Emiliano Insua, Gonzalo Castro und Anastasios Donis. Christian Gentner? Chadrac Akolo? Erik Thommy? Und vor allem Nicolas Gonzalez? Alle noch ohne Bude! Vor allem bei Gonzalez merkt man, dass er Ginczek nicht eins zu eins ersetzen kann, vom Typ her ein anderer Stürmer als der bullige Wölfe-Angreifer ist.

Unter Hannes Wolf war Daniel Ginczek nur Joker

Noch im Mai jubelte Daniel Ginczek für den VfB.

Unter Ex-Coach Tayfun Korkut war Ginczek als zweite Spitze gesetzt, unter dessen Vorgänger Hannes Wolf war er als Joker enorm wichtig, um im Spiel nochmal für Schwung zu sorgen. Beide Optionen haben die Schwaben nicht mehr. Auch, weil sie den Stürmer im Sommer ohne große Not an die Wölfe verkauft haben. Und so tut jeder Ginczek-Treffer für den VfL dem VfB gerade richtig weh.

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