Torschützenkönig hat Ausstiegsklausel

Die Gründe, die für einen Terodde-Verbleib sprechen

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Simon Terodde beim Rathaus-Empfang nach dem Aufstieg.
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Manager Jan Schindelmeiser will um TORodde kämpfen. Am Ende entscheidet der Stürmer alleine.

Ja, es gibt sie. Simon Terodde hat eine Ausstiegsklausel beim VfB Stuttgart, kann den Aufsteiger verlassen - wenn er das will. Das hat Jan Schindelmeiser nun bestätigt. Der VfB-Manager bekräftige zudem, dass die Schwaben alles dafür tun wollen, TORodde in der Landeshauptstadt zu halten. Nur: Wie groß ist die Chance, dass der Zweitliga-Torschützenkönig wirklich bleibt?

Die Bilder der VfB-Aufstiegs-Party

Was für einen Wechsel spricht, liegt auf der Hand. Bei einem Klub wie Borussia Mönchengladbach oder dem 1. FC Köln könnte Terodde deutlich mehr verdienen als in Stuttgart. Ein Wechsel nach Gladbach soll nach übereinstimmenden Medienberichten aber geplatzt sein. Winkt Köln jedoch mit reichlich Kohle und einem langfristigen Vertrag, wird der Stürmer sicher darüber nachdenken. Das ist verständlich. Es gibt dennoch Gründe, die für einen Terodde-Verbleib beim VfB sprechen.

Da ist zum einen die Verhandlungsbasis. Es gehört nicht viel Fantasie dazu, dass der Stürmer und sein Berater mit einem gut dotierten Angebot im Rücken gegenüber dem VfB in einer starken Position sind. Wenn Terodde sein Gehalt bei den Stuttgartern aufbessern will, dann jetzt. Schindelmeiser bestätigt jedenfalls: "Wir werden uns sehr bemühen, dass er auch in der nächsten Saison und hoffentlich auch darüber hinaus in Stuttgart spielt." Das kann nur heißen: Der Manager will nachlegen. In diesem Fall hätte TORodde sein Ziel erreicht, ein Verbleib beim VfB wäre möglich.

VfB macht gegen Würzburg den Aufstieg perfekt

Ein anderer Grund, der für ein weiteres Jahr am Wasen spricht: Terodde fühlt sich mit dem Verein verbunden. Der Stürmer ist in Gesprächen zwar oft zurückhaltend, redet nicht gerne über sich selbst, erklärte aber immer wieder, wie sehr ihn die Begeisterung der Fans für den Verein und die Mannschaft fasziniert, wie gerne er außerdem ein Teil dieses Teams ist. 

Beim VfB hat er seinen Platz gefunden, hier wird er vom Anhang verehrt. Schwer vorstellbar, dass er all das aufgibt und woanders einen Neuanfang wagt. Schwer vorstellbar, aber möglich. Die endgültige Entscheidung trifft am Ende Terodde alleine.

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