Gegen RB Leipzig zeigten die Schwaben eine verbesserte Einstellung

Die etwas andere Pleite des VfB Stuttgart!

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Erst nach dem Freistoß-Gegentor zum  1:2 war beim VfB Stuttgart wieder die Luft raus.
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Der VfB Stuttgart zeigt gegen RB Leipzig deutlich mehr Kampf und Einsatz.

Eigentlich war gegen RB Leipzig alles wie immer für den VfB Stuttgart: Ein frühes 0:1 und eine Niederlage. Doch irgendwie war es eine etwas andere Pleite der KRISEL-Schwaben in der Bundesliga.

Bundesliga: Der VfB Stuttgart fällt nicht komplett auseinander

Das Gefühl bei dieser Niederlage war anders - besser! DENN: Die Stuttgarter Spieler zeigten eine verbesserte Arbeitseinstellung. Die Körpersprache war besser. Mehr Kampf. Mehr Einsatz. Auch VfB-Coach Markus Weinzierl sieht's so: "Wir haben ab der fünften Minute bis zur 68. Minute ein gutes Spiel abgeliefert. Da waren wir ebenbürtig."

UND: Anders als bei den bitteren Pleiten zuvor, fielen die strauchelnden Schwaben nach dem schnellen Gegentor NICHT komplett in sich zusammen. Weinzierl: "Wir haben eine tolle Reaktion gezeigt auf den Rückstand, der so nicht passieren darf. Waren dann aber gut im Spiel und haben verdient den Elfmeter herausgeholt und den Ausgleich erzielt - und waren dem zweiten Tor dann klar näher als die Leipziger."

Alexander Esswein: "Haben uns den Arsch aufgerissen"

Klar war da die Enttäuschung über die erneute Niederlage spürbar bei den Spielern, aber auch das bessere Gefühl nach dem üblen Düsseldorf-Desaster. VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler: "Es war ein deutlich veränderter Auftritt von uns. Wir als Mannschaft haben gesagt, so etwas wie in Düsseldorf darf uns nicht nochmal passieren. Die Mannschaft hat ein anderes Gesicht gezeigt. Schade, dass man dann am Ende ohne Punkte dasteht."

Alexander Esswein hat gegen RB Leipzig viel Gutes gesehen beim VfB Stuttgart.

Auch Schwaben-Mittelfeldspieler Alexander Esswein hat den VfB Stuttgart gegen RB Leipzig positiv verändert wahrgenommen: "Ich denke, wir haben uns alle den Arsch aufgerissen. Jeder war für den anderen da. Wir bekommen wieder den schnellen Rückstand. Kommen dann aber zurück, machen das 1:1 und sind dann gut im Spiel."

VfB Stuttgart: Nach dem 1:2 war die Luft raus

Und dann fiel der VfB Stuttgart doch noch zurück in alte KRISEL-Muster. Nach dem 1:2-Treffer von RB Leipzig gingen die Köpfe der Schwaben wieder ganz weit runter. Die neu gewonnene Körperspannung - weg! Auch, weil es eine strittige Szene war, die zum Tor führte. Zieler: Das Freistoß-Gegentor war sicher der Knackunkt - er war hervorragend geschossen und es war kein Freistoß. Wenn der nicht reingegangen wäre, wäre definitiv was möglich gewesen für uns. Das ist Fußball. Abstiegskampf. Es ist bitter."

Stuttgarts Torwart Ron-Robert Zieler sieht den 1:2-Treffer als Knackpunkt!

Auch sein Coach, Markus Weinzierl, war mehr als bedient: "Ein äußerst fragwürdiger Freistoß - oder zumindest eine 50:50-Situation, die gegen uns entschieden wurde. Das war der nächste Nackenschlag, den wir da unverdient wegstecken mussten. Damit war die Partie dann vorentschieden." Was bleibt, ist das Positive-Pleiten-Gefühl zwischen der fünften und 68. Minute.

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