Gegen Werder wieder mit Raute

Didavi, Castro und die Frage nach der richtigen "Kombination"

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Wie stellt VfB-Coach Tayfun Korkut in Zukunft sein Mittelfeld auf?
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Im VfB-Mittelfeld herrscht noch munteres Hin-und-Her-Geschiebe. Trainer Tayfun Korkut hat seine feste Formation noch nicht gefunden.

Mal so, mal so. Mal mit dieser Grundformation, mal mit einer anderen. Mal mit diesem Spieler, mal mit einem anderen. Mal mit einem klassischen Zehner, mal ohne. Das Mittelfeld des VfB Stuttgart gleicht in der neuen Saison bislang einer großen Experimentierwiese - eine feste Formation hat Coach Tayfun Korkut noch nicht gefunden. Gegen Werder Bremen entschloss er sich zum zweiten Mal in Folge für eine Raute. Ein Modell für die Zukunft?

Beim VfB Stuttgart glänzte gegen Werder Bremen Daniel Didavi

Spieler für dieses System hat Korkut. Das bewies der Sieg gegen Werder. Daniel Didavi glänzte auf der Zehn, Gonzalo Castro erzielte auf der Halbposition den 2:1-Siegtreffer und Santiago Ascacibar kann anscheinend sowieso überall spielen. Korkut zur Entscheidung: "Das ist eine Grundordnung, die zu bestimmten Spielern bei uns passt. Als ich wusste, dass Daniel spielen kann, habe ich nach Kombinationen gesucht."

Bilder vom Spiel des VfB gegen Werder

Und Didavi dürfte es gefreut haben. Der Rückkehrer, dessen Einsatz in Hannover am Samstag (15.30 Uhr) noch nicht klar ist, erklärte nach dem Spiel: "Natürlich fühle ich mich da am wohlsten." Aber der Spielmacher fügte auch hinzu: "Der Trainer wird immer gucken, welches System am besten passt. Und wenn etwas anderes gefragt ist, spiele ich eben woanders."

VfB Stuttgart: weiter mit der Raute?

Ein Prinzip, das besonders auch bei Castro greift. Der Sommer-Neuzugang durfte - oder musste - im Mittelfeld bislang fast schon auf jeder Position ran. Gegen Bremen lieferte er 40 Minuten lang auf der Halbposition in der Raute eine starke Leistung ab, gekrönt mit seinem ersten VfB-Tor. Hinterher erklärte er: "Die Achter-Position ist das, was ich gerne spiele." Heißt: Auch ihm kommt die Raute zugute.

Da Dennis Aogo, der gegen Werder lange auf der Sechs gespielt hatte, aber sicher ausfallen wird und hinter Didavis Einsatz, der am Dienstag nur Einzel-Training absolvierte, ein großes Fragezeichen steht, könnte in Hannover jedoch auch alles wieder anders werden. Wieder eine neue Formation, wieder neue Spieler. Eben mal so und mal so.

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