Gelingt der vierte Sieg in Folge?

Darum wird die Heidenheim-Partie richtungsweisend

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Wird auch gegen Heidenheim gejubelt?
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Der VfB Stuttgart will beim schwäbischen Konkurrenten den vierten Sieg in Folge eintüten. Gelingt das, ist die Richtung klar.

Für Hannes Wolf ist die Rechnung leicht. "Nirgendwo steht, dass man nicht auch vier Spiele in Folge gewinnen kann." Stimmt! Die Richtung ist beim VfB Stuttgart also klar: volle Attacke Richtung Heidenheim. Der nächste Dreier soll eingetütet werden. Klar ist aber auch: Das Spiel an der Ostalb wird für den Bundesliga-Absteiger richtungsweisend. 

Klar, bislang lief der Start in die Rückrunde phänomenal. Mit drei Siegen katapultierten sich die Schwaben zurück an die Tabellenspitze der zweiten Liga. Die Leistungen dabei? Eines Spitzenreiters würdig. Nur: Außer der Partie in St. Pauli durfte der VfB immer zu Hause ran.

Verteidigt der VfB nun die Tabellenspitze?

Dort ballerte das "Wolfsrudel" auch schon in der Hinrunde nahezu alle Gegner aus dem Stadion. Pleiten gab's daheim nur gegen Aufstiegs-Hauptkonkurrent Hannover UND Heidenheim. Die restlichen Spiele wurden allesamt gewonnen. Das große Problem der Stuttgarter in der Hinrunde waren die Auswärtsspiele. Und besonders die gegen starke Gegner. In Dresden, Würzburg und Düsseldorf gab es keine Punkte, bei Union Berlin mit viel Glück einen. 

Nun kann der VfB in Heidenheim beweisen, dass sich das Team weiterentwickelt hat, dass der Trend mehr als nur ein Zwischenhoch ist. Denn: Heidenheim wird den Brustring-Kickern eine Menge abverlangen. Wolf: "Wir müssen da ans Limit gehen." Er ist sich aber sicher: Seine Spieler wissen das auch. Wolf: "Ich habe nicht das Gefühl, dass es die Jungs anders sehen und sagen: 'Naja, wenn wir da verlieren, haben wir danach ja wieder ein Heimspiel.'"

Die Karriere von Hannes Wolf in Bildern

Nein, jetzt soll gezeigt werden, dass der VfB auch auswärts eine Top-Leistung abliefern kann. Auch gegen Teams, die sich wehren, bei denen der Platz nicht so picobello ist wie in Stuttgart, die dem Spitzenreiter alles abverlangen, die auch kicken können. Und wenn das gelingt, ist die Richtung klar: Aufstieg. Und nichts anderes.

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