Klarer Sieg gegen Aue

VfB macht nächsten großen Schritt Richtung Aufstieg

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Stuttgarts Alexandru Maxim erzielt das Tor zum 3:0 gegen Aue.
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Stuttgarts Alexandru Maxim erzielt das Tor zum 3:0 gegen Aue.
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Das Team von Trainer Hannes Wolf lässt nichts anbrennen.

Jetzt ist der Aufstieg gaaanz nahe. Durch einen 3:0-Heimerfolg gegen Erzgebirge Aue steht der VfB Stuttgart kurz vor der Rückkehr in die Bundesliga. Beim Spiel gegen das Kellerkind ließ das Team von Trainer Hannes Wolf nix anbrennen und gewann am Ende ungefährdet – und auch in der Höhe verdient.

Im Spiel legten die Schwaben, bei denen Florian Klein für Takuma Asano in die Startelf rückte, los wie die Feuerwehr, drückten die Gäste vor ausverkauftem Haus von Beginn an in deren Hälfte. Die erste gute Chance hatte Startelf-Rückkehrer Klein, sein Schuss aus 14 Metern ging aber deutlich über das Tor (9. Minute). Die Auer schienen beeindruckt und luden den VfB in der 14. Minute förmlich zum Führungstreffer ein. Nach einer MEGA-Fehlerkette der Sachsen landete der Ball bei Simon Terodde, der von Aue-Verteidiger Louis Samson im Strafraum rüde von den Beinen geholt wurde. TORodde krallte sich selbst die Kugel und verwandelte sicher vom Punkt – 1:0!

Nach der Power-Anfangsphase wurde es ruhiger auf dem Rasen, der VfB ließ das Team von Trainer Domenico Tedesco mehr kommen, ohne hinten etwas anbrennen zu lassen. Erst in der 33. Minute kamen die Veilchen das erste Mal gefährlich vor das Tor der Schwaben. Den Schuss von Calogero Rizzuto konnte VfB-Keeper Mitch Langerak aber abwehren. Die Stuttgarter merkten, dass sie es etwas zu locker angegangen waren und schalteten wieder einen Gang hoch. Und tauchten dann kurz vor der Pause gleich dreimal gefährlich vor dem Auer Tor auf. Erste Chance: Christian Gentner passte im Strafraum zu Alexandru Maxim, dessen Schuss aus elf Metern aber von Aue-Keeper Martin Männel entschärft wurde (40.). Gerade einmal zwei Minuten später war Terodde frei im Strafraum, wieder war aber bei Männel Endstation. Erneut nur eine Minute später scheiterte auch Josip Brekalo im Sechzehner am Gäste-Keeper. Der VfB verzweifelte an Männel! Eine 2:0-Führung zur Pause wäre verdient gewesen, es ging aber mit dem knappen 1:0 in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit begann zerfahren. Die Stuttgarter konnten den Schwung vor der Pause am Anfang nicht mitnehmen. VfB-Coach Wolf reagierte früh, brachte bereits in der 57. Minute Daniel Ginczek und Matthias Zimmermann für Ebenezer Ofori und Brekalo. Besser wurde es aber erst einmal nicht. Im Gegenteil: Die erste gute Möglichkeit im zweiten Abschnitt hatten die Gäste. Der Schuss von Clemens Fandrich ging nur knapp am Pfosten vorbei (62.). ABER: Danach wachten auch endlich die Stuttgarter wieder auf - und machten es endlich besser als bei der Triple-Chance vor der Halbzeit! Nach einer schönen Flanke von Emiliano Insua köpfte – na wer wohl? – Terodde den Ball zum 2:0 in die Maschen (69.) – sein 23. Saisontor. Flanke Insua, Abschluss Terodde: Das VfB-Traumpärchen hatte wieder zugeschlagen!

Der VfB hatte nun alles im Griff, Aue hatte aufgegeben. Nur fünf Minuten später zappelte der Ball schon wieder im Tor der Sachsen. Maxim vernaschte gleich drei Gegenspieler und knallte die Kugel am verdutzten Aue-Keeper Männel vorbei ins kurze Eck - 3:0. Das Spiel war entschieden! Bis zum Schlusspfiff passierte danach nichts mehr in der Stuttgarter Arena.

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