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Kurios, verrückt, flauschig: Ist das die niedlichste Sportart der Welt?

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Von: Tobias Becker

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Es gibt Sport, von dem man nicht wusste, dass man ihn braucht, bis man ihn gesehen hat. Dazu zählen Corgi Races!

In Deutschland gibt es vor allem Fußball als Sportart. An diesem Wochenende beginnt die Bundesliga, der VfB Stuttgart muss beispielsweise am Sonntag gegen RB Leipzig ran. Das wissen hierzulande viele Menschen, ebenso wie die Horror-Fakten zur Debakel-Bilanz des VfB gegen Leipzig. Aber: Haben Sie schonmal von Corgi-Races gehört? Ein Event, das niedlich und skurril ist, gleichzeitig ein Lächeln auf das Gesicht zaubert.

Niedlichste Sportart der Welt? Corgis rennen um die Wette

Da huschen sie über die Rennbahn mit ihren kleinen Beinchen, während ein Kommentator das Rennen über eine kurze Strecke mit Aufregung beschreit. Der eine trägt ein lila Halstuch, der andere ein gelbes, wieder ein anderer ist in Hellblau unterwegs. Die Zunge weht im Laufwind hin und her. Nach der Ziellinie gibt es ein Leckerli und eine schöne Kuscheleinheit.

Corgis sind kleine Hunde mit kurzen Beinen und einem stämmigen Körper, die die meisten Menschen ziemlich süß finden. Sie sind gute Familienhunde, wenn sie schon früh mit Kindern zu tun hatten - und eignen sich auch zur großen Unterhaltung. Obwohl Corgis, wie Queen Elizabeth II. sie besitzt, so ziemlich das genaue Gegenteil von Windhunden sind, sorgen Corgi Races (Corgi Rennen) immer wieder für Aufsehen.

Corgi Rennen im TV und Stream: Sogar ESPN überträgt die Events in den USA

2018 fand in Kalifornien das erste nationale Corgi Rennen statt, ein Jahr zuvor gab es ein Event in Washington. Was man benötigt, um mitzumachen: Einen Corgi und ein Spielzeug oder ähnliches im Ziel, um ihn anzulocken. Dann kann es los gehen. Die Hunde werden zunächst in Boxen gesetzt und dort von ihre Frauchen oder Herrchen nochmal gestreichelt und gekrault. Wenn es los geht, flitzen sie - im besten Fall - über die Rennbahn zu der Person, die im Ziel auf sie wartet.

In Deutschland kaum bekannt, erfreuen sich Corgi Races in den USA sogar so großer Bekanntheit, dass sie auf dem renommierten TV-Sender ESPN2 übertragen werden. Dabei geht es meist eher um den Spaß. Aus vergangenen Wettbewerben findet man noch Aussagen von Teilnehmern, die betonten, dass sie stolz auf ihren Corgi sind, selbst, wenn er es nicht aus der Box schafft.

Ein Corgi, zwei britische Fahnen und eine Krone.
Auch die Queen besitzt einen Corgi. © Danny Lawson/PA Wire/dpa

Corgi Rennen in Deutschland kaum bekannt, aber sooo niedlich

Und das kommt tatsächlich ab und an vor. Auf Videos, viel mehr findet man im Internet auch nicht, ist immer wieder zu sehen, wie die Corgis doch lieber bei ihren Besitzern an der Startbox bleiben und dann abgeholt werden. Vermutlich war die Streicheleinheit dann doch besser als der Lockvogel am Ziel. Wer nicht gerade in die USA fliegen will, um so ein Rennen zu sehen, kann über VPN versuchen, ESPN2 zu streamen oder sich eines der zahlreichen Videos im Netz anzuschauen.

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