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Porsches Formel-1-Traum schon wieder geplatzt? Insider haben neue Infos

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Von: Janik Boeck

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Porsches Traum scheint geplatzt. Der Stuttgarter Autohersteller steigt wohl doch nicht in die Formel 1 ein. Es könnte zehn Jahre dauern, bis sich das ändert.

Stuttgart – Porsche träumt seit Jahren davon, in der Königsklasse des Rennsports mitzumischen. Der deutsche Sportwagenhersteller plante den Einstieg in die Formel 1 seit Längerem und führte bereits Gespräche mit Red Bull. Allem Anschein nach kommt aber kein Deal zustande. Porsches Traum vom Einstieg in die Formel 1 wäre damit erstmal geplatzt. Die nächste Chance zum Mitmischen könnte zehn Jahre entfernt sein.

Porsches Formel-1-Traum platzt erneut – Machtkämpfe waren wohl schuld

Gerüchte über einen Porsche-Einstieg in die Formel 1 gibt es schon seit Jahren. Der Autohersteller aus Stuttgart träumt seit Langem davon, erneut den Sprung in die Königsklasse des Rennsports zu schaffen. Zuletzt deuteten alle Zeichen darauf hin, dass das 2026 gelingen könnte. Der Formel-1-Einstieg von Porsche galt als beschlossene Sache.

Zur Verhandlung stand, dass Porsche bei Red Bull einsteigt und 50 Prozent des Motorenherstellers übernimmt. Berichten von Autobild zufolge scheiterte der Deal zwischen Porsche und Red Bull für die Formel 1 an Machtkämpfen. Porsche forderte wohl Zugeständnisse, die Red Bull nicht bereit war zu machen. Durch den Formel-1-Deal zwischen Porsche und Red Bull stand auch kurz ein Vettel-Comeback im Raum.

Ein Formel-1-Wagen von Red Bull umkurvt das Porsche-Logo
Porsche scheitert an Formel-1-Einstieg – nächste Chance könnte weit weg sein © Porsche AG / picture alliance/dpa/AP | Luca Bruno (Montage)

Porsches Formel-1-Einstieg bei Red Bull scheitert – ein eigenes Team ist keine Option

Neben Red Bull führte Porsche wohl Gespräche mit weiteren Teams der Formel 1. Eine Einigung konnte allerdings mit keinem erzielt werden. Offiziell fanden nur Gespräche mit McLaren statt. Dort wollte man aber weder Kontrolle, noch Namensrechte abgeben, weswegen eine Einigung nicht erzielt wurde.

Andere Teams kämen nicht infrage. Mutterkonzern VW verwirklicht aber immerhin die Hälfte der ursprünglichen Pläne. VW-Schwester Audi ist seit Januar 2023 zu 25 % bei Sauber eingestiegen und wird dieses Investment bis 2025 auf 75 % erhöhen. Sauber fährt aktuell mit Ferrari-Motoren unter der italienischen Marke Alfa Romeo.

Porsches Formel-1-Einstieg gescheitert – die nächste Chance könnte erst in zehn Jahren kommen

Ein eigenes Team zu gründen, sei für Porsche keine Option. Die Kosten, um eine neue Infrastruktur aufzubauen, seien zu hoch. Intern sei der Plan zum Einstieg 2026 laut The Race damit vom Tisch. Die nächste Chance auf einen Formel-1-Einstieg von Porsche könnte dadurch in weite Ferne gerückt sein.

2026 kommen Regeländerungen für Autos und Motoren. Damit hätten Neueinsteiger eine bessere Erfolgschance. Der ehemalige VW-Chef Herbert Diess sagte dazu: „Man braucht 5 bis 10 Jahre, um unter den Top-Favoriten zu sein. Mit anderen Worten, man kann nur einsteigen, wenn es eine große Regeländerung gibt.“

Porsche packt den Formel-1-Einstieg nicht – Rennsport bleibt trotzdem ein Thema

Der geplatzte Formel-1-Traum von Porsche bedeutet aber nicht, dass der Sportwagenhersteller sein Engagement im Rennsport auf Eis legt. Stattdessen konzentriere man sich auf die bestehenden Teams der Formel E, der Sportwagen-WM und der IMSA-Meisterschaft in den USA.

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