„Psychische Ausnahmesituation“

Olympia-Skandal im Fünfkampf: Ermittlungen eingestellt - Annika Schleu soll Geld spenden

Annika Schleu beim Reitwettbewerb des modernen Fünfkampfs bei den Olympischen Spielen in Tokio.
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Annika Schleu beim Reitwettbewerb des modernen Fünfkampfs bei den Olympischen Spielen in Tokio.
  • Sebastian Reichert
    VonSebastian Reichert
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Nach dem Olympia-Skandal um die Moderne Fünfkämpferin Annika Schleu und Bundestrainerin Kim Raisner hat die zuständige Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen wegen Tierquälerei eingestellt.

Tokio/Potsdam - Wegen der Vorfälle beim olympischen Fünfkampf* hatten Tierschützer Strafanzeige gegen Annika Schleu und Bundestrainerin Kim Raisner gestellt*. Nun will die Potsdamer Staatsanwaltschaft - wie die „Fuldaer Zeitung“ berichtet - das Verfahren beenden*. Annika Schleu habe sich in Tokio bei dem Wettkampf in einer physischen und psychischen Ausnahmesituation befunden.

„Dem Turnierpferd wurden zudem keine Verletzungen zugefügt“, heißt es weiter. Schleu und Raisner müssen einen Geldbetrag zugunsten einer gemeinnützigen Einrichtung zahlen. Zur Höhe wollte die Staatsanwaltschaft aus Gründen des Persönlichkeits- und Datenschutzes keine Angaben machen. Erst wenn die beiden das Geld bezahlt haben, wird das Ermittlungsverfahren eingestellt. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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