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„Mein Vater ließ mich als Kind nie weinen“: Lewis Hamilton spricht über seine Kindheit

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Von: Lena Hempler

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Lewis Hamilton geht sehr offen damit um, dass er nicht unter einfachen Umständen in der Formel 1 gelandet ist. In einem Podcast spricht er jetzt über seine Kindheit und Jugend und blickt dabei auch auf traumatische Erlebnisse zurück.

Stevenage - Sieben Weltmeistertitel hat Lewis Hamilton in der Formel 1 schon einfahren können und der Brite denkt noch nicht an seinen Ruhestand. Im Gegenteil, die Probleme von Mercedes in 2022 haben ihn nur noch mehr überzeugt, weiterhin ein Teil der Königsklasse zu sein und zu kämpfen. Hamilton ist Aufgeben allerdings auch nicht unbedingt gewohnt, das hat er bereits in der FIA-Dokuserie „When We Were Young“ gezeigt.

Name: Sir Lewis Carl Davidson Hamilton
Geboren: 07. Januar 1985 in Stevenage (Vereinigtes Königreich)
Nationalität: Britisch
Team: Mercedes AMG Petronas F1 Team
Größter Erfolg: Formel-1-Weltmeister (2008, 2014, 2015, 2017, 2018, 2019, 2020)

Lewis Hamilton über seine Kindheit: „Wir hatten wirklich Glück, dass uns einige Leute halfen“

In der Serie spricht er offen darüber, dass seine Familie nicht viel Geld hatte, um seinen Motorsport-Traum zu finanzieren. „Wir hatten nicht viel Geld, deshalb hatten wir wirklich Glück, dass uns einige Leute halfen und Reifen sowie Sprit zur Verfügung stellten. Aber es war eine Herausforderung - diese ganze Reise“, erzählt Hamilton im Interview der FIA-Serie.

„Meine ganze Nachwuchskarriere hindurch mussten wir kämpfen, nur um jedes Wochenende weiterfahren zu können. Wir fuhren gegen eine wirklich reiche Familie mit einem wunderschönen Motorhome. Sie hatten die besten Karts. Aber wir haben sie geschlagen. Mit sehr viel weniger Geld. Das war ein wirklich großer Erfolg für mich und meine Familie“, sagt Lewis Hamilton stolz. Noch mehr über seine Kindheit spricht er allerdings jetzt im Podcast „On Purpose“.

Lewis Hamilton spricht über seine traumatische Schulzeit

Im Gespräch mit Jay Shetty gibt der 38-Jährige sein Podcast-Debüt und erzählt, dass er als Kind schon keine Schwächen zeigen durfte. „Mein Vater ließ mich als Kind nie weinen, er sagte, dass dies ein Zeichen von Schwäche sei.“ Auch an seine Schulzeit erinnert er sich: „In einer Schule war ich vielleicht eines von drei dunkelhäutigen Kindern. Das war wahrscheinlich der schwierigste und traumatischste Teil meines Lebens.“ Der gesamte Podcast wird am Montag (23.01) veröffentlicht und wird auf den gängigen Plattformen verfügbar sein. (lhe)

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