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Rosi Mittermaier nach schwerer Krankheit verstorben

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Von: Alexander Kaindl

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Rosi Mittermaier gewann zweimal Olympia-Gold. Nun ist die deutsche Ski-Legende im Alter von 72 Jahren verstorben.

Garmisch-Partenkirchen - Trauer um Rosi Mittermaier: Die deutsche Ski-Legende ist im Alter von 72 Jahren verstorben. Das bestätigte die Familie dem Bayerischen Rundfunk und dem SID. Die einstige Ausnahme-Skifahrerin sei am Mittwoch nach schwerer Krankheit „im Kreise der Familie friedlich eingeschlafen“, hieß es.

Rosi Mittermaier ist tot: Todesursache? Einstige Gold-Skifahrerin war schwer krank

Mittermaier hinterlässt ihren Mann Christian Neureuther (73), ebenfalls früherer Skirennläufer, die gemeinsamen Kinder Ameli (41) und Felix Neureuther (38) sowie die Enkelkinder.

Sohn Felix fuhr als Slalomspezialist mehrere WM-Medaillen ein und beendete seine aktive Karriere vor knapp vier Jahren. Er war am Abend des Todes seiner Mutter noch als TV-Experte beim Nachtslalom in Garmisch im Einsatz, wie Merkur.de berichtet. Tochter Ameli arbeitet als Modedesignerin.

Rosi Mittermaier ist nach einer schweren Krankheit verstorben.
Rosi Mittermaier ist nach einer schweren Krankheit verstorben. © Angelika Warmuth/dpa

Rosi Mittermaier ist tot: Zweimal Gold und einmal Silber bei Olympia 1976

Mittermaier debütierte in der Saison 1966/1967 international, ihr erfolgreichster Winter sollte zehn Jahre später folgen. Bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck gewann sie Gold in der Abfahrt und im Slalom, zudem Silber im Riesenslalom.

Diese Erfolge zählten damals gleichzeitig als WM-Medaillen, die Alpinen Skiweltmeisterschaften waren in die Winterspiele integriert. Hier gewann Mittermaier auch den Titel in der nichtolympischen Kombination. Zudem holte sie in diesem Winter den Sieg im Gesamtweltcup, am Saisonende trat Mittermaier im Alter von 25 Jahren zurück.

Todesursache von Rosi Mittermaier war eine schwere Krankheit: Familie veröffentlicht Statement

„Wir als Familie geben die traurige Nachricht bekannt, dass unsere geliebte Ehefrau, Mama und Oma am 04.01.2023 nach schwerer Krankheit im Kreise der Familie friedlich eingeschlafen ist“, hieß es von Christian, Felix und Ameli. Die Anteilnahme in Bayern und Deutschland war schon wenige Minuten nach der Meldung enorm. Etliche Freunde und Fans nahmen in den sozialen Netzwerken Abschied von der „Gold-Rosi“.

DSV-Präsident Dr. Franz Steinle sagte in einer Stellungnahme: „Mit Rosi Mittermaier verliert die Skifamilie eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die über den Sport hinaus zu Recht große Popularität genoss. Rosi Mittermaier war freundlich und bescheiden, immer hilfsbereit, für jede gute Sache zu haben - ungeachtet der Funktion, in der sie unterstützen konnte. Sie war eine Seele von Mensch.“

Mittermaiers Gatte Christian Neureuther hatte 2021 noch „verdammtes Glück“, wie er selbst nach einer Hirnhautentzündung schilderte. (akl)

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