Wiesbaden besiegt VfB erneut

Wehen-Trainer Rüdiger Rehm aus Heilbronn: Haben dem VfB Respekt eingeflößt

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Gegen den VfB Stuttgart gewinnt der SV Wehen Wiesbaden von Trainer Rüdiger Rehm aus Heilbronn mit Geschick und Glück.

  • Der Corona-Neustart beschert Wehen-Trainer Rüdiger Rehm aus Heilbronn gleich einen Sieg.
  • Wieder hat der VfB Stuttgart gegen Underdog SV Wehen Wiesbaden das Nachsehen.
  • An einen Sieg in der 97. Minute hat aber selbst der Trainer aus Heilbronn nicht geglaubt.

Der SV Wehen Wiesbaden hat in der zweiten Fußball-Bundesliga erneut die Sensation geschafft - und wie schon in der Hinrunde den VfB Stuttgart bezwungen. Dabei haben die Wiesbadener unter ihrem Trainer Rüdiger Rehm aus Heilbronn auch im ersten Coronavirus-Geisterspiel alle Register gezogen, um dem haushohen Favoriten VfB Stuttgart ein Schnippchen zu schlagen. Am Ende steht ein 2:1, entstanden aus einem Elfmeter-Pfiff nach Videobeweis in der 97. (!!!) Minute.

Wehen-Coach Rüdiger Rehm aus Heilbronn ist dementsprechend stolz auf die Leistung seiner Mannschaft. Auch wenn der VfB Stuttgart für ihn zu Beginn der Partie "sehr gut" gespielt hat und "deutlich zielstrebiger" war: "Wir hingegen kamen anfangs nicht in die Duelle, haben uns aber immer mehr befreit." Und dem Gegner Respekt eingeflößt. Rehm: "Wir haben den VfB Stuttgart sich austoben lassen - und dann blitzschnelle Konter mit unseren vier Pfeilen vorne drin gefahren." Die Folge: Führung für den Tabellendrittletzten Wehen Wiesbaden (hier gibt's alle Infos zum Spiel).

An einen Sieg gegen den VfB Stuttgart hat Wehen-Trainer Rehm nicht geglaubt

An einen Sieg gegen VfB Stuttgart wie im Hinspiel hat Rüdiger Rehm nach dem Ausgleichstreffer (83.) nicht mehr geglaubt. Der 41-Jährige aus Heilbronn erklärt gegenüber echo24.de: "Ich war mit dem einen Punkt zufrieden." Schmunzelnd erzählt er, dass er in der Schlussphase den auf ihn zurollenden Ball am liebsten weit weg geschossen hätte. Wegen seiner Gelb-Vorbelastungen habe er aber auf dieses Vorhaben verzichtet. Und wird stattdessen mit dem für den VfB Stuttgart skandalösem Handelfmeter-Siegtor nach Videobeweis belohnt.

Für Rüdiger Rehm aus Heilbronn, der während der Corona-Aussetzung der Liga immer für eine Fortsetzung mit Geisterspielen plädiert hat, ist eine Partie vor leeren Rängen zwar hart, aber zwingend notwendig: "Natürlich hätten wir gegen den VfB Stuttgart lieber vor 15.000 Fans gespielt, die beim Siegtor - bildlich gesprochen - die Tribüne abgerissen hätten... Aber auch wir als Profivereine müssen wie Gastronomen und Einzelhändler die Auflagen akzeptieren."

So sehen Sieger aus! Rüdiger Rehm aus Heilbronn, Trainer des SV Wehen Wiesbaden, nach dem Sieg über den VfB Stuttgart.

Rüdiger Rehm: Gut auf das Geisterspiel gegen den VfB Stuttgart vorbereitet

Rüdiger Rehm, der den SV Wehen Wiesbaden in der Saison 2018/2019 in die zweite Liga geführt hat, hat sein Team lange auf mögliche Geisterspiele vorbereitet. "Wir wussten um dieses mögliche Szenario als Notlösung und haben uns es trainiert." In Form von Trainingsspielen als Simulation - "aber natürlich nur mit dem eigenen Kader des SV Wehen Wiesbaden und auch erst dann, als DAS möglich war".

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach/dpa

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