Gemeinsame Abreise

Klare Sache: Basilashvili kocht Struff ab

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Jan-Lennard Struff (links) und Nikoloz Badilashvili bei der Pokalübergabe.
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Gegen den Georgier Nikoloz Basilashvili war Struff chancenlos.

Jan-Lennard Struff hat das Finale um den Neckarcup verloren. Gegen den Georgier Nikoloz Basilashvili unterlag der Tennisprofi aus Warstein mit 4:6, 6:7.

Basilashvili war von Beginn an der bessere Akteur und machte vor allem weniger Fehler. Struff hingegen konnte nur selten sein aggressives Spiel aufziehen. Der Aufschlag, eigentlich seine stärkste Waffe, kam zudem nicht wie gewünscht.

Impressionen vom Neckar-Cup-Finaltag

Entsprechend geknickt kommentierte Struff seine Niederlage: "Leider konnte ich heute nicht an die Leistung vom Viertel- und Halbfiale anknüpfen. Von meiner Leistung bin ich enttäuscht."

Mit seinem Gesamtauftritt beim Neckarcup war er aber zufrieden: "Wenn ich die ganze Woche betrachte, kann ich mich sehr über meine Leistungen hier freuen", sagte Struff.

Der Gewinner strahlte über das ganze Gesicht: "Ich bin einfach überglücklich. Im zweiten Satz wurde ich etwas nervös, es hat aber gereicht", sagte Basilashvili und fügte ein Lob für die Veranstalter an: "Heilbronn war ein ganz tolles Turnier, die Organisation ist einzigartig."

Die freundliche und familiäre Atmosphäre hoben übrigens alle Teilnehmer hervor.

Dazu passte dann auch der Abgang der Finalisten. Die beiden Tennisprofis fuhren kurz nach dem Endspiel mit dem selben Shuttle zum Bahnhof und bestiegen dort gemeinsam einen Zug, der sie nach Paris zu den French Open brachte.

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