Wolkenbruch beim Challenger-Turnier

Neckarcup: Mit Spüli gegen das Regen-Chaos!

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Der Chef greift selbst zur Tube: Metehan Cebeci.
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Der Freitag droht beim Tennis-Turnier in Heilbronn ins Wasser zu fallen. Am Ende wird aber dennoch gespielt.

Die Plätze? Unter Wasser. Die Spieler? In der Halle. Regen-Chaos beim Neckarcup! Das Wetter wirbelte den Plan des ATP-Challenger-Turniers am Freitag ordentlich durcheinander. Eigentlich sollten um 13 Uhr die ersten Bälle geschlagen werden, daraus wurde jedoch nix. Stattdessen: leere Tribünen, Regenschirme, laaanges Warten. Im Fokus dabei: die Turnierdirektion. Die musste schnell handeln, das Regen-Chaos managen. Neckarcup-Macher Metehan Cebeci lacht und sagt: "Ich wusste gar nicht, dass es so viele Wetter-Apps gibt - und alle sagen etwas anderes."

Bilder vom Regen-Tag beim Neckarcup

Kein leichter Tag für den Turnierdirektor. Lange gibt's Tennis-Tristesse am Trappensee. Immer wieder muss er den Start verschieben. Erst auf 14.30 Uhr, dann auf 16.30 Uhr. Die Plätze müssen ja, wenn der Regen aufhört, erst wieder trocknen. Das dauert mindestens eine halbe Stunde. Da greift dann auch Cebeci selbst zur Hand, sorgt mit einer Tube Pril dafür, dass die Plätze schneller trocken werden. Spül, Satz und Sieg? Zumindest ein bisschen!

Denn am Ende fällt um 17.30 Uhr die Entscheidung: Es wird gespielt! Aber: Es muss umgeplant werden. Die Doppel finden nicht statt, die Einzel-Spiele werden auf zwei Courts ausgetragen. Und wenn der Zeitplan jetzt zu kompliziert würde? Cebeci: "Dann findet das Finale eben am Montag statt!" Dazu wird es aber wohl nicht kommen, für das Wochenende ist gutes Wetter angesagt.

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