Sarah Glandien meldet sich zu Wort

Nach Horror-Verletzung: Mit diesen News überrascht die Heilbronner Kickbox-Weltmeisterin

Kickbox-Weltmeisterin Sarah Glandien aus Heilbronn sieht nach ihrer schweren Verletzung das Licht am Ende des Tunnels.
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Kickbox-Weltmeisterin Sarah Glandien aus Heilbronn sieht nach ihrer schweren Verletzung das Licht am Ende des Tunnels.
  • Olaf Kubasik
    VonOlaf Kubasik
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Kickbox-Weltmeisterin Sarah Glandien aus Heilbronn verletzte sich vor vier Monaten schwer am Knie - jetzt meldet sich die 30-Jährige zurück.

○ Beim Sparring erlitt Sarah Glandien vor vier Monaten eine Horror-Verletzung.
○ Nach einem Kick schwoll das Knie der Heilbronner Kickbox-Weltmeisterin extrem an.
○ Jetzt meldet sich die 30-Jährige von den Thaibulls Heilbronn genesen zurück.

Es waren schlimme vier Monate für Sarah Glandien. Monate zwischen Hoffen und Bangen. Die Kickbox-Weltmeisterin (K1) aus Heilbronn erklärt: "Ich wusste nicht, ob alles wieder verheilt und irgendwelche Instabilitäten bleiben." Doch jetzt die die erlösende Nachricht für die 30-Jährige, die trotz ihrer schweren Knieverletzung nie an ein Karriereende gedacht hat: "Ich habe von meinem Doc die Freigabe erhalten, dass ich wieder alles machen kann." ALLES heißt in ihrem Fall: Vollgas im Ring geben.

Was war passiert? Bei einem knallharten Sparring Ende September trifft ein brachialer Inside-Lowkick Sarah Glandiens linkes Bein. Ihre Kniescheibe springt dabei raus, wird auf ihren Wunsch aber sofort wieder hineingedrückt. Das Knie schwillt in der Folge extrem an. Diagnose: Haarrisse im Oberschenkelknochen, ein angerissenes Innenband, stark gezerrte andere Bänder und ein "Gewebe, das Matsch ist". Der blanke Horror für die ehrgeizige Kämpferin!

Nach Horror-Verletzung: Bei Sarah Glandien von den Thaibulls Heilbronn ist alles verheilt

Vier Monate später ist Sarah Glandien überglücklich, denn "alles ist komplett verheilt": "Den Bruch, der da war, kann man nicht mal mehr nachweisen - und der innere Bluterguss ist ebenfalls komplett verschwunden." Intakt sind auch der Knorpel, die Bänder und die Kapsel. Glandien: "Dafür bin ich meinem Arzt Philipp Schneider und meinem Physiotherapeuten Alex Billich unendlich dankbar." Einziger Wermutstropfen für die Weltmeisterin von den Thaibulls Heilbronn: "Die einzigen Schmerzen bereitet mir derzeit noch eine kleine Reizung."

Im Training steht Sarah Glandien bereits. Und das voller Tatendrang. Schließlich sind ihre nächsten zwei Kämpfe bereits terminiert. Am 14. März wird sie bei der "Masai Rumble" in Mainz gegen Teresa Sortino in den Ring steigen. Sechs Wochen später trifft sie bei "Enfusion" in Darmstadt auf die Niederländerin Sarel de Jong. Zwei harte Aufgaben - doch nichts ist für Glandien so hart wie die vergangenen vier Monate: "Aber ich habe mich durchgekämpft und freue mich wahnsinnig darauf, nach meinem letzten Fight in Australien wieder im Ring zu stehen."

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