Bomben-Auftritt vor eigenem Publikum

Die "Jungen Wilden" der Eisbären Heilbronn schlagen gegen Mannheim richtig ein

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Moritz Kuen sorgt mit seinem Doppelschlag binnen nur einer Minute für zwei Tore.
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Die Eisbären Heilbronn zwingen auch den Mad Dogs Mannheim ihr Spiel auf - und gewinnen locker.

Auf dem Papier ist die Partie der Eishockey-Regionalliga eine klare Sache: Da sind am Sonntagabend auf der einen Seite die HEC Eisbären - als Hausherren und mit zuletzt zwei Siegen im Gepäck. Auf der anderen Seite die Mad Dogs Mannheim - Tabellenletzter, weil noch punktlos. Doch auf eine vermeintliche Favoritenrolle geben die Eisbären Heilbronn nichts. Stürmer Sven Breiter erklärt: "Ich kann Mannheim nach den ersten drei Spielen noch nicht einschätzen - wir sollten gewarnt sein!" Sind die Eisbären: 7:2-Sieg!

Als unangenehmen Gegner sieht Pavol Jancovic die Mad Dogs Mannheim. Der Trainer der Eisbären Heilbronn warnt: "Sie haben zwei starke Kanadier in ihren Reihen, stehen in der Defensive unglaublich gut und setzen schnelle Konter." Sein Fahrplan lautet deshalb: "Wir müssen Druck ausüben und sie dadurch zu Fehlern zwingen." Für dieses Unterfangen steht Jancovic fast sein kompletter Kader zur Verfügung.

Eisbären Heilbronn: Steven Olik und Moritz Kuen entpuppen sich als geniales Tor-Doppel

Anpfiff: Und es passiert zu Anfang gleich DAS, was sich die Eisbären Heilbronn eigentlich nicht erlauben sollten: Strafzeiten. Doch selbst eine doppelte Unterzahl - Moritz Kuen und Roy Labbé sitzen jeweils zwei Minuten ab - überstehen sie. Auch dank ihres Giga-Goalies Andrew Hare, der hinten alles rausfischt, was an wenigen Schüssen von den Mad Dogs kommt.

Steven Olik entpuppt sich für die Eisbären Heilbronn immer mehr als genialer Vorbereiter.

Das wird wie üblich bestraft: Robin Platz erzielt die Führung für die Eisbären Heilbronn (12.). Es folgt ein Genial-Auftritt der "Jungen Wilden" im Team: zwei Mal Steven Olik auf Moritz Kuen, zwei Mal in der 17.! Es kawummst im Tor von Julian Haas: 3:0 für die Eisbären. Pause.

Die "Alten" der Eisbären Heilbronn legen gegen die Mad Dogs Mannheim umgehend nach

Nach sooo viel Jugend-Power dürfen im zweiten Drittel aber auch mal wieder die "Alten" ran: Der nimmermüde Sven Breiter erhöht auf 4:0 (28.). Stefano Rupp mit einem genialen Schuss (35.) und "King" Felix Kollmar bauen das Ergebnis fleißiger aus, als Bob der Baumeister es jemals schaffen könnte: 6:0 (37.). Bei so einem Spielstand nehmen die Eisbären Heilbronn auch das 6:1 durch Patrick Martens hin (39.). Erneut Pause...

Das letzte Drittel läuft - das Ding ist durch für die Eisbären Heilbronn. Die spielen jetzt Katz und Maus mit den Mad Dogs aus Mannheim. Daniel Brendle tanzt sich durch die Reihen - und schließt eiskalt ab: 7:1 (48.). Da sei es Moritz de Raaf gegönnt, noch das 7:2 zu erzielen (55.). Letztendlich wurscht: Die Eisbären sind nun Tabellenzweiter hinter den Zweibrücken Hornets.

Bildergalerie: Eisbären Heilbronn empfangen die Mad Dogs aus Mannheim

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