Kommentar zum neuen Goalie des Regionalligisten

Mit Andrew Hare haben die Eisbären alles richtig gemacht

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Andrew Hare (rechts) mit Sven Breiter, Dritter HEC-Vorstand und Eisbären-Führungsspieler.
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Der 28-jährige Kanadier kann Balsam für die geschundene Eisbären-Seele bedeuten.

Es ist ein Drahtseilakt. Einerseits müssen die Eisbären Heilbronn die erfolgsverwöhnten Fans und Sponsoren durch ansprechende Leistungen überzeugen. Andererseits - und das ist neu - ist es ihre Aufgabe, HEC-Nachwuchsspieler an die Eishockey-Regionalliga-Mannschaft heranführen. Die Crux in dieser Saison: Trainer Heiko Vogler kann nicht mehr auf den großen Pool von Leistungsträgern vergangener Jahre zugreifen. Das hat er unterschätzt, wie er mittlerweile selbst sagt. Die Folge: eine bislang durchwachsene Spielzeit, Unruhen unter den Fans.

Andrew Hare tut den Eisbären Heilbronn in mehrerer Hinsicht gut

Die Torhüter-Misere tut ein übriges: Patrick Seeger muss operiert werden, Nils Scheider steht nicht mehr zur Verfügung. Was also tun? Die HEC-Vorstandschaft entscheidet schnell. Und unternimmt etwas, was es bei den Eisbären im Gegensatz zur Liga-Konkurrenz noch nie gab. Sie nehmen Geld in die Hand - und verpflichten durch Vogler-Kontakt den Kanadier Andrew Hare. Einen Goalie, der Heilbronn durch seine Falken-Zeiten in der DEL2 bestens kennt. Jemanden, zu dem nicht nur Jüngere aufblicken. Wenn der  28-Jährige fortan auch noch das hält, was er verspricht, dann kann eine durchwachsene Spielzeit doch noch HARElich enden. In Form der Playoffs.

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