Eisbären Heilbronn verpflichten Goalie Andrew Hare

Regionalliga-Knaller: Dieser Ex-Falke hütet fortan das Eisbären-Tor

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Ex-Falke Andrew Hare soll für die Eisbären Heilbronn eine sichere Bank im Tor sein.
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Mit dem Kanadier Andrew Hare holen die Eisbären Heilbronn einen erfahrenen Zweitliga-Profi.

Zuletzt war er beim DEL2-Klub Deggendorfer SC aktiv. Dort erhielt er einen Probe-Vertrag über vier Spiele. Die Vereinsbosse überzeugte Torhüter Andrew Hare dann jedoch nur in einem Spiel - und das ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub, die Heilbronner Falken. Der 28-jährige Kanadier ist also wieder zu haben - und plötzlich kommt der Eishockey-Regionalligist HEC Eisbären Heilbronn ins Spiel. Dessen Trainer Heiko Vogler betonte in dieser Auf-und-ab-Saison immer und wieder: "Ich brauche hinten eine Bank - sonst rücken die angepeilten Playoffs in weite Ferne." Am Donnerstagabend machen die Bärlis den Hare-Deal fix.

Andrew Hare ist der erste Einkauf der Eisbären Heilbronn

Voglers bisheriges Problem: Zwar erzielten seine Eisbären Heilbronn Tore, doch der Gegner oft immer noch ein paar mehr. Wie zuletzt bei der 6:8-Niederlage in Eppelheim. Außerdem stehen der Mannschaft nur noch zwei Keeper zur Verfügung: André Vorlicek und der erst 17-jährige DNL3-Torwart Frantisek Gistr. Deswegen Hare! Und der ist damit der erste Spieler, den die Eisbären Heilbronn einkaufen. Vogler, der in engster Absprache mit den HEC-Verantwortlichen um den Vorsitzenden Kai Sellers den Deal eingetütet hat, erklärt: "Die Regionalliga Südwest rüstet auf - wir müssen da ein bisschen mitziehen, wenn wir uns nicht das Wasser abgraben lassen wollen."

Andrew Hare ist aufgeregt, für die Eisbären Heilbronn aufs Eis zu gehen

Sven Breiter (links), Dritter HEC-Vorstand, begrüßt Andrew Hare bei den Eisbären Heilbronn.

Aber was sagt Andrew Hare selbst zu seinem neuen Klub? Dass Heilbronn seine "zweite Heimat" ist (bedingt durch seine Freundin) und "dass ich aufgeregt bin, hier wieder auf dem Eis zu stehen - diesmal für die Eisbären". Und die freuen sich gewaltig, eine solche Bombe bis zum Saisonende in ihrem Kasten zu haben.

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