Top-Auftritt im Playoff-Kampf

Eisbären holen in Ravensburg zwei gaaanz wichtige Punkte

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Die Eisbären Heilbronn zeigen einen kampfstarken Auftritt.
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Sie kämpfen, sie beißen, sie siegen: Die Eisbären Heilbronn holen in Ravensburg wichtige zwei Punkte.

Mannheim bezwingt Hügelsheim, Bietigheim schlägt Eppelheim - dieser Spieltag der Eishockey-Regionalliga Südwest läuft für die HEC Eisbären Heilbronn im Playoff-Kampf. Doch am Sonntagabend muss erstmal selbst ein Sieg her. Und zwar beim EV Ravensburg 1b, der den Bären eine der empfindlichsten Niederlagen in dieser Saison beibrachte. Doch den 2019 wie verwandelten Eisbären Heilbronn ist keineswegs bange. Verteidiger Daniel Brendle erklärt: "Wenn wir in der Defensive diszipliniert bleiben, Strafen - so gut es geht - vermeiden und offensiv befreit aufspielen, dann mache ich mir persönlich keine Gedanken." Muss er letztlich auch nicht: knapper 4:3-Erfolg in Overtime. 

Trainer Heiko Vogler kann in Ravensburg drei Reihen aufbieten. Allerdings ist Shutout-König Andrew Hare im Tor der Eisbären Heilbronn "etwas angeschlagen": "Er hat sich den Hals verrenkt, kann aber dank unseres Physiotherapeuten spielen." Vogler verspricht: "Wir alle sind brandheiß und wissen, dass wir nur als Mannschaft gewinnen können - jeder von uns ordnet sich deshalb dem Team unter." Anpfiff.

Eisbären Heilbronn: Daniel Brendle hält sein Team im Spiel

Als Lubos Sekula nach 26 Sekunden für zwei Minuten in die Kühlbox muss, bieten sich den Eisbären Heilbronn erste Überzahlchancen. Doch nix da. Anders die Ravensburger: Claudio Schreyer stellt Bein, fährt für zwei Minuten ein, Steffen Kirsch macht ihn daraufhin rein (11.). Es ist der erste Treffer gegen Andrew Hare nach 202 Minuten! Egal: Die Eisbären sind heiß - und es ist mehr als Wortspielerei, dass ausgerechnet Brendle das Feuer neu entfacht (14.). 1:1. Bis Bernhard Leiprecht ein erneutes Überzahlspiel für Ravensburg eiskalt nutzt - bämm. 2:1 (19.). Pause.

Verteidiger Daniel Brendle verkürzt auf 1:1 für seine Eisbären Heilbronn.

Die Eisbären Heilbronn kommen zum Schluss des zweiten Drittels wieder ran

Komischerweise ist es bei den Eisbären Heilbronn bis dato die Defensive, die die Akzente nach vorne setzt. Das sollte sich im zweiten Abschnitt auf den Angriff übertragen... Nur die Gäste machen genau in dieser Phase das, was es zu vermeiden gilt, kassieren doppelte Unterzahl. Die Folge dieser Nickeligkeit: 3:1 durch Leiprecht (34.). Au, au, au . das tut richtig weh! Jetzt muss der WICHTIGE Anschlusstreffer folgen. MUSS! Und mit der Brechstange gelingt das: Vogler auf Stefano Rupp, der auf Sven Breiter: 2:3 aus Eisbären-Sicht (39.). Gaaanz wichtiger Treffer vor der letzten Pause.

Heiko Vogler (links) und Stefano Rupp bereiten den zweiten Treffer der Eisbären Heilbronn vor.

Sven Breiter bringt die Eisbären Heilbronn in die Overtime

Der Schlussabschnitt beginnt mit einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Ravensburgs Leon Donà. Wir drehen den Namen um und fragen: Wer spielt jetzt den Commissario Brunetti für die Eisbären Heilbronn, ermittelt zum Ausgleich? Erstmal niemand. Ein Tor muss dennoch zwingend her, um in die Overtime zu gehen. Und es ist... Sven Breiter. Voller Adrenalin. Kurz vor Schluss. 3:3 (60.). Ein Punkt ist eingesackt - werden es zwei? Ja, Hare hält alle, Vogler trifft. Die Playoffs rücken näher.

Immer da für die Eisbären Heilbronn: Sven Breiter.

Bildergalerie vom Heimspiel der Eisbären gegen Stuttgart

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