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Eisbären Heilbronn: So geht es Vasilios Maras nach seiner schweren Gehirnerschütterung

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Von: Olaf Kubasik

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Im Spiel gegen Eppelheim trifft Vasilios Maras von den Eisbären Heilbronn der Puck mit voller Wucht am Hinterkopf.

Vasilios Maras wird den Eisbären Heilbronn noch eine ganze Weile fehlen.
Vasilios Maras wird den Eisbären Heilbronn noch eine ganze Weile fehlen. © Kubasik

○ Am 8. November trifft der Puck Vasilios Maras mit voller Wucht am Kopf
○ Der Spieler der Eisbären Heilbronn erleidet eine schwere Gehirnerschütterung
○ In diesem Jahr wird Maras kein Spiel mehr für die Eisbären Heilbronn bestreiten

Es ist der 8. November. 51 Minuten sind in der Partie der Eishockey-Regionalliga Südwest zwischen den HEC Eisbären Heilbronn und den Eisbären gespielt, als es einen Bully in der Hälfte der Hausherren gibt. Danach eine schöne Kombination der Eppelheimer auf Dayliin Smallchild, der mit voller Wucht auf das Heilbronner Tor abzieht. Vasilios Maras wirft sich in den Schuss. So, wie es der Angreifer der Eisbären Heilbronn schon oft getan hat. Doch diesmal ist alles anders...

Beim Hineinwerfen rutscht der "eh schon etwas locker sitzende Helm" von Vasilios Maras nach vorne - und gibt seinen Hinterkopf frei. Und genau dort trifft den "Pitbull" der Eisbären Heilbronn dann die Hartgummischeibe. Maras ist etwa zehn Sekunden ohnmächtig, versucht sich danach aufzurappeln: "Ich konnte aber nicht mehr stehen, habe nichts mehr kapiert, was zu mir gesagt wurde." Der 22-Jährige kippt um. Die Partie gegen Eppelheim geht ohne ihn zu Ende.

Vasilios Maras von den Eisbären Heilbronn hat immer noch Probleme

Ein MRT im Krankenhaus bringt Klarheit über Vasilios Maras' Gesundheitszustand: schwere Gehirnerschütterung. In der Folge verbringt er zwei Wochen im Bett - mit starken Schwindelgefühlen: "Ich habe mich ständig erbrochen und konnte nachts nicht schlafen." Mittlerweile geht es ihm besser. An Arbeit, geschweige denn an Eishockey mit den Eisbären Heilbronn ist aber nicht zu denken. Maras, der erstmal noch für zwei Wochen krankgeschrieben ist, erklärt: "Ich kann nicht nach unten schauen."

Eisbären Heilbronn: Vasilios Maras wird 2019 kein Spiel mehr bestreiten

Aber Vasilios Maras fällt es auch schwer, den Kopf nach links oder rechts zu drehen: "Ich muss dazu meinen ganzen Oberkörper bewegen." Seine Rückkehr zu den Eisbären Heilbronn hat der Stürmer dennoch für den Januar geplant. Ob das jedoch klappt, ist fraglich. Denn mit Gehirnerschütterungen ist definitiv nicht zu spaßen, wie ein Spezialist am Beispiel von Timo Baumgartl, Ex-Fußball-Profi beim VfB Stuttgart, gegenüber echo24.de erklärt hat.

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