Ein Stefano Rupp allein reicht nicht

Ein Alptraum: Eisbären Heilbronn haben erneut keine Chance gegen den Angstgegner aus Zweibrücken

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Ein Stefano Rupp allein kann es für die Eisbären Heilbronn auch gegen den EHC Zweibrücken nicht richten.
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Die Eisbären Heilbronn erleben beim EHC Zweibrücken ein Debakel der allerschlimmsten Art.

○ Beim Angstgegner EHC Zweibrücken müssen die Eisbären Heilbronn gewinnen.
○ Im Falle einer Niederlage droht den Eisbären der Sturz von einem Playoff-Rang.
○ Ausgerechnet Sven Breiter fällt wegen Fingerbruchs für diese Partie aus.

Es geht eng zu in der Eishockey-Regionalliga Südwest. So eng, dass die HEC Eisbären Heilbronn als momentaner Noch-Tabellendritter am Sonntagabend bei einer Niederlage aus den Playoff-Plätzen gekegelt werden können. Und dann müssen sie auch noch ausgerechnet zum EHC Zweibrücken. Zu dem Team, gegen das die Eisbären Heilbronn in dieser Saison stets alt aussahen. Auch diesmal wieder bei der deftigen 3:10-Klatsche.

Nach der unglücklichen Niederlage in Eppelheim MUSS für die Eisbären Heilbronn ein Erfolg beim Angstgegner her. Trainer Pavol Jancovic gibt sich kämpferisch: "Für uns beginnt jetzt die Zeit der Siege, auch wenn es schwierig wird - aber die Hornets sind schlagbar, wie ihre Gegner in den letzten beiden Partien gezeigt haben." Besonders schmerzhaft für die Eisbären Heilbronn: der Ausfall von Sven Breiter, der sich gegen Eppelheim den Finger gebrochen hat.

So sieht die Tabelle der Eishockey-Regionalliga Südwest vor Abschluss des Spieltags aus.

Eisbären Heilbronn müssen beim EHC Zweibrücken auf wichtige Spieler verzichten

Doch Sven Breiter ist nicht der einzige, der den Eisbären Heilbronn in Zweibrücken fehlt. Verzichten muss Pavol Jancovic auf Felix Kollmar, Leontin Kreps, Marco Schütz, Moritz Muth sowie Marco Horter. Und auch "Pitbull" Vasilios Maras kehrt nach seiner schweren Gehirnerschütterung noch nicht aufs Eis zurück. Maras "Ich habe zwar die Woche wieder mit der Mannschaft trainiert, aber danach leichte Schwindelgefühle gehabt." Besser ist das - denn mit einer schweren Gehirnerschütterung ist nicht zu spaßen, wie ein Experte gegenüber echo24.de erklärt.

Aber nun los in Zweibrücken! Mit besonderem Augenmerk aus Sicht der Eisbären Heilbronn auf Daniel Radke. Denn der 28-Jährige in Reihen des EHC Zweibrücken Hornets ist mit 13 Toren und 17 Vorlagen DER Topscorer der Regionalliga Südwest. Und eben dieser Radke ist es, der für die Führung gegen die Eisbären Heilbronn sorgt (11.): 1:0 für die Gastgeber, die bis dato absolut abgebrüht agieren. Und zwar mit Nachschlag: 2:0 durch Florian Wendland (12.). Hoffnung keimt für die Eisbären Heilbronn auf, als Stefano Rupp den Anschlusstreffer auf Vorlage von Sören Breiter erzielt (15.). Erste Pause.

Mit 2:5 gehen die Eisbären Heilbronn gegen den EHC Zweibrücken in die zweite Pause

Im Übrigen ist erneut der gebürtige Zweibrückner Marcus Brill in dieser Partie Hauptschiedsrichter. Doch im Gegensatz zum entscheidenden Playoff-Halbfinal-Spiel der Eisbären Heilbronn gegen den EHC Zweibrücken macht der Mann an der Pfeife seine Sache diesmal sehr sauber. Bämm - es folgt das 3:1 durch Marco Trenholm (24.). Doch Arno Metz legt nach (32.). Was für eine verrückte Partie! Deren zweites Drittel Maximilian Dörr mit dem 4:2 (36.) und Claudio Schreyer mit dem 5:2 (37.) beschließen. Gegen die Eisbären Heilbronn...

Und das Debakel für die Eisbären Heilbronn nimmt seinen weiteren Lauf: 6:2 durch Christian Werth (44.). Das 7:2 von Stephen Brüstle (50.), das 8:2 durch Fabian Fellhauer (53) das 9:2 durch Robin Spenler (54.) und das 10:2 durch Fellhauer (59.) zeigen die Dominanz der Hornets noch deutlicher auf. Dass Cedric Platz den Schlusspunkt zum 3:10 setzt (59.), ist da Makulatur! Außer der Rupp-Reihe passiert bei den Eisbären Heilbronn gar nichts, von den hochgelobten Neuzugängen Aiden Wagner und Artem Klein ist NICHTS zu sehen! Und ein Sven Breiter fehlt vorne wie hinten - damit müssen die Eisbären Heilbronn weiter zu Recht bangen...

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