Schlechteste Saisonleistung

Nach 3:10-Debakel: Können die Eisbären Heilbronn den freien Fall stoppen?

+
Nach dem Debakel in Zweibrücken stehen Führungsspieler wie Daniel Brendle und die Eisbären Heilbronn gegen Bietigheim in der Pflicht.
  • schließen

Trotz des Debakels in Zweibrücken rangieren die Eisbären Heilbronn in der Eishockey-Regionalliga Südwest auf einem Playoff-Platz - noch...

○ Die Eisbären Heilbronn zeigen in Zweibrücken ihre schlechteste Saisonleistung.
○ Trainer Pavol Jancovic sieht die Torhüter schmerzlich im Stich gelassen.
○ Gegen Bietigheim muss am Freitagabend unbedingt ein Sieg her.

Es war die schlechteste Leistung der HEC Eisbären Heilbronn in der laufenden Saison der Eishockey-Regionalliga Südwest. Mit einem letzten Drittel, für das die Bewertung "katastrophal" noch zu mild ist. Da gibt es auch für Trainer Pavol Jancovic gar nichts schön zu reden: "Wir haben unsere Torhüter schmerzlich im Stich gelassen - dank einer unterirdischen Abwehrleistung." Aber nicht nur das: "Der Gegner war zu jeder Zeit einen Schritt schneller als wir." Und ohne Ex-DEL2-Goalie Andrew Hare, der bis zur 50. Minute das Tor der Eisbären Heilbronn gehütet hat, wäre das Schützenfest ein noch größeres geworden.

Das 3:10-Debakel gestern Abend beim EHC Zweibrücken stellt den bisherigen Saison-Tiefpunkt der Eisbären Heilbronn dar. Konnte die 2:6-Pleite in Eppelheim noch als "unglücklich" bezeichnet werden, gibt es diesmal nichts mehr zu beschönigen. Jancovic erklärt: "Wir haben in diesen beiden Januar-Partien mehr als doppelt so viele Treffer kassiert wie in allen Dezember-Begegnungen - das spricht Bände."

Andrew Hare im Tor der Eisbären Heilbronn konnte einem gegen Zweibrücken leid tun.

Eisbären Heilbronn: Bei einer Niederlage gegen Bietigheim droht der Tabellen-Absturz

Auf die Tabelle in der Regionalliga Südwest hat das noch keine Auswirkungen. Dort rangieren die Eisbären Heilbronn mit 24 Punkten weiterhin auf dem dritten Platz. Aber dieser Schein trügt! DENN Bietigheim (23 Punkte) auf Platz vier hat zwei Partien weniger bestritten. Und die dahinter lauernden Hügelsheimer (23), Eppelheimer (22) und Stuttgarter (21) müssen auch noch einmal mehr ran. Heißt: Bei einer Niederlage am Freitagabend (20 Uhr) vor eigenem Publikum gegen die kleinen Steelers aus Bietigheim droht den Eisbären Heilbronn der Absturz.

Um das zu verhindern, wird Pavol Jancovic zusammen mit seinem Co-Trainer Milan Maruschka in dieser Woche hauptsächlich das Selbstvertrauen der gebeutelten Eisbären Heilbronn stärken müssen. Fortan gilt: "Wir haben alles noch in eigener Hand, dürfen uns allerdings durch Rückschläge nicht mehr aus der Fassung bringen lassen - sonst machen wir es dem Gegner ganz leicht und schlagen letztlich uns selbst." Und dann ist der Playoff-Traum schneller ausgeträumt als gedacht...

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare