Derby auf Augenhöhe

Gaaanz wichtiger Sieg der Eisbären Heilbronn im Penalty-Schießen

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Die Eisbären Heilbronn holen zwei wichtige Punkte gegen Bietigheim.
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Die Eisbären Heilbronn nutzen ihre Playoff-Chance in der Eishockey-Regionalliga Südwest, geben gegen den SC Bietigheim aber einen Punkt ab.

○ Die Eisbären Heilbronn haben die Klatsche gegen Zweibrücken aufgearbeitet.
○ Im Heimspiel gegen den SC Bietigheim zählt am Freitagabend nur ein Sieg.
○ Antreiber Sven Breiter steht nach seinem Fingerbruch wieder auf dem Eis.

Zwei Spiele im Jahr 2020, zwei heftige Niederlagen. Und nur aufgrund der höheren Anzahl absolvierter Partien stehen die HEC Eisbären Heilbronn derzeit noch auf einem Playoff-Platz der Eishockey-Regionalliga Südwest. Um den nicht zu verlieren, ist am Freitagabend ein Heimsieg Pflicht im Derby gegen den SC Bietigheim. Eisbären-Trainer Pavol Jancovic ist sich der schweren Aufgabe bewusst, sagt aber auch: "Wir wissen um die Wichtigkeit dieses Spiels gegen eine der Top-Mannschaften der Liga und haben in dieser Woche intensiv an unserem Abwehrverhalten gearbeitet." Das zahlt sich beim 3:2-Erfolg nach Penalty-Schießen aus.

Das 3:10-Debakel beim EHC Zweibrücken haben die Eisbären Heilbronn aufgearbeitet. Zudem kann Pavol Jancovic für das Derby gegen Bietigheim fast aus dem Vollen schöpfen: "Ich werde mit drei volle Blöcken plus zwei Ersatzspieler aufbieten." Besonders wichtig: Nach seinem Fingerbruch steht Antreiber Sven Breiter wieder zur Verfügung. Verzichten muss der Trainer hingegen auf Marco Schütz (verletzt) und Vasilios Maras. Der griechische "Pitbull" trainiert nach seiner schweren Gehirnerschütterung mittlerweile zwar wieder, ein Einsatz gegen Bietigheim aber noch nicht in Frage.

Eisbären Heilbronn mit intensivem Spiel - doch Bietigheim erzielt ein Hammer-Tor

Von Beginn an zeigen die Eisbären Heilbronn, dass sie die Scharte auswetzen wollen. Sie spielen druckvoll, konzentriert - aber Bietigheim macht das ebenso. Eine intensive, kampfbetonte Partie, die bis zur 13. Minute torlos bleibt. Doch dann ist es Bietigheims Marco Windisch, der sein ganzes Können aufblitzen lässt: Er verlädt einen Eisbär, dann den zweiten - und Andrew Hare im Tor der Gastgeber ist letztlich machtlos. Mit Windischs wunderschönem 1:0 geht's in die erste Pause.

Aiden Wagner (links) - hier mit Ex-Kapitän Daniel Brendle - trifft endlich wieder für die Eisbären Heilbronn.

Die Eisbären Heilbronn kämpfen, sind verbissener - und wollen sich nicht so präsentieren wie in den letzten zwei Partien. Ihre Bemühungen werden im zweiten Spielabschnitt belohnt: Arno Metz passt auf Aiden Wagner - und der macht endlich wieder das, wofür er klammheimlich kam: Bämm - 1:1 (28.). Damit geht's in die letzte Pause, aber EINS muss gesagt werden: Ohne "Kampfschwein" Sven Breiter auf dem Eis, wäre der Spielstand wohl ein anderer. Berechtigte Frage: Warum ist DER Leader nicht auch Kapitän? Aber das ist eine Frage, die nur Pavol Jancovic beantworten kann....

Eisbären Heilbronn wahren gegen Bietigheim die Playoff-Chancen

Dritter Spielabschnitt: Der Kampf auf Messers Schneide geht weiter. Beide Mannschaften sind ebenbürtig. Egalisieren sich. Bis es zum 2:1 förmlich "platzt": Robin Platz spielt auf seinen Bruder Cedrik - und der wurmt den Puck irgendwie rein. Wahnsinn! 2:1 für die Eisbären Heilbronn (47.). Doch erneut macht der überragende Windisch auf Bietigheimer Seite ALLES kaputt: 2:2 (57.). Penalty-Schießen - und die haben die Eisbären Heilbronn in dieser Saison alle gewonnen. Auch diesmal - durch Artem Klein. Aber reichen die zwei Punkte für die Playoffs?

Bilder vom dritten Saison-Spiel der Eisbären Heilbronn gegen Bietigheim

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