Zweibrücken stimmt keinem Nachholtermin zu

Ohne aufs Eis zu gehen: Eisbären verlieren drei Punkte

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Die Entscheidung am Grünen Tisch gibt den Eisbären Heilbronn keinerlei Grund zum Jubeln.
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Der EHC Zweibrücken stimmt keinem vorgeschlagenen Nachholtermin für die von den Eisbären Heilbronn abgesagte Partie zu.

Die Eisbären Heilbronn verlieren drei Punkte, ohne zu spielen. Ursache: die Absage ihres Doppelspieltags am letzten November-Wochenende (24. und 25. November) - wegen Krankheit. Eisbären-Sprecher Thomas Muth erklärt: "Wir hätten zu diesem Zeitpunkt keinen einzigen Torhüter gehabt." Während für die ausgefallene Eishockey-Regionalliga-Partie gegen den EHC Freiburg schnell ein Ersatztermin gefunden werden konnte (27. Januar), scheiterten die Verhandlungen mit dem EHC Zweibrücken.

Dabei boten die Eisbären laut Muth "mehr als fünf" Ersatztermine an: "Wir hätten sogar auf das Heimrecht verzichtet." Doch den Zweibrückenern war kein Vorschlag genehm. Deshalb wurde die Partie nun am Grünem Tisch mit 0:5 gewertet. Diese Hornets-Haltung hat einen Beigeschmack - und ist für Eisbären-Trainer Heiko Vogler sogar "eine Frechheit". Zumal sich seine Truppe nach den zwei jüngsten Siegen gegen Stuttgart und Bietigheim im Aufwind befindet.

Eisbären Heilbronn: Auf Facebook wird die Entscheidung heftig diskutiert

Eisbären-Trainer Heiko Vogler ist von der Zweibrückener Haltung enttäuscht.

Auf der Facebook-Seite der Eisbären Heilbronn wird über die Entscheidung heftig diskutiert. Heulsusen- beziehungsweise Feigheitsvorwürfe werden hin und her gepingpongt. Fakt ist, dass die Heilbronner KEINERLEI Ersatzspieler für die ursprünglich terminierte Begegnung hätten rekrutieren können. Denn ihre zweite Mannschaft ist ein reines Hobbyteam, dessen Spieler keine Pässe für die Regionalliga haben. Und ihr Nachwuchs hat selbst an diesem Wochenende in der DNL3 gespielt. Muth erklärt: "Den Regularien zufolge ist damit kein weiterer Einsatz möglich."

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