EHC Zweibrücken ist erneut unüberwindbar

Was war denn das? Eisbären Heilbronn verlieren ihr erstes Heimspiel

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Alles Einschwören der Eisbären Heilbronn hat nichts gebracht gegen den EHC Zweibrücken.
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Eishockey-Regionalliga: Die Eisbären Heilbronn können auch daheim nicht gegen den EHC Zweibrücken bestehen.

○ Das erste Spiel in Zweibrücken haben die Eisbären Heilbronn 2:4 verloren 
○ In der vergangenen Saison schieden die Eisbären Heilbronn im Playoff-Halbfinale gegen die Hornets aus
○ Zweibrückens Claudio Schreyer war 2018/2019 Topscorer der Eisbären Heilbronn

Bleiben die HEC Eisbären Heilbronn in der Eishockey-Regionalliga Südwest weiterhin vor eigenem Publikum ungeschlagen? Diese spannende Frage stellt sich am Freitagabend. Denn mit dem EHC Zweibrücken gastiert ein ganz harter Brocken in der Kolbenschmidt-Arena. Eisbären-Trainer Pavol Jancovic erklärt: "Die Hornets haben sich richtig gut verstärkt und kommen als Favorit zu uns." Er fügt aber auch sofort an: "Wir wollen dennoch unser Zuhause gegen sie verteidigen." Das gelingt beim 4:7 erstmals in dieser Spielzeit nicht!

Die Eisbären Heilbronn haben zuletzt drei Spiele in Folge gegen Zweibrücken verloren: das entscheidende dritte Playoff-Halbfinale in der vergangenen Saison, einen Vorbereitungstest auf diese Spielzeit und auch die erste Hauptrunden-Partie. Allerdings fand die IN Zweibrücken statt - mit lediglich 14 Feldspielern. Diesmal muss Pavol Jancovic bloß auf den gesperrten Steven Olik und den verletzten Vasilios Maras (Gehirnerschütterung) verzichten.

Eisbären Heilbronn: Stefano Rupp erzielt den ersten Treffer

In den ersten Minuten des ersten Drittels tasten sich beide Teams ab - mit den besseren Chancen für Zweibrücken. Nur haben die Eisbären Heilbronn ja ihren Goalie Andrew Hare. Und der vereitelt die beste Chance der Hornets HAREvorragend. Prompt kriegen die Eisbären Oberwasser. Bämm da ist es: Kevin Malez auf Stefano Rupp - schwuppdiwupp 1:0 (7.). Sebastian Trenholm im Hornets-Tor hat keine Chance.

Zuerst jubeln die Eisbären Heilbronn in der Partie gegen den EHC Zweibrücken.

Apropos Trenholm: Warum hütet nicht Zweibrückens Wunderwand Steven Teucke das Tor? Der erklärt grinsend gegenüber echo24.de: "Wir wechseln uns ab - der Trainer entscheidet, wer von uns spielt." Sein Grinsen deutet das folgende Grauen für die Eisbären Heilbronn an...

Rabenschwarze 14. Minute für die Eisbären Heilbronn

Und das beginnt in der 14. Minute. DOPPELT! Marco Trenholm - Ausgleich. Dann Claudio Schreyer, der in der vergangenen Saison noch Topscorer der Eisbären Heilbronn war, auf Fabian Fellhauer: 2:1 für die Gäste vom EHC Zweibrücken. Pause.

Eisbären Heilbronn: Verstärkt bald ein Ex-Profi die Abwehr?

Aber es geht so weiter - für Zweibrücken: Daniel Radke (24.), Marc Lingenfelser (27.) und erneut Marco Trenholm (37.) bauen die Führung der Hornets auf 5:1 aus. Ein erneutes Debakel droht den Eisbären - nur diesmal DAHEIM! Wenigstens eröffnet Sören Breiter mit seinem 2:5 noch eine Minimal-Chance (40.). Erneute Pause.

Ausgerechnet Claudio Schreyer beschert den Eisbären Heilbronn ein bitteres Ende

Die dritte Spielzeit beginnt, es passiert lange nichts. Warum auch sollte der EHC Zweibrücken bei diesem Spielstand gegen die Eisbären Heilbronn noch ein sonderliches Risiko eingehen? Kevin Malez bringt seine Mannschaft indes etwas ran: 3:5 (49.).

Überragend gegen die Eisbären Heilbronn: Claudio Schreyer vom EHC Zweibrücken.

 

Sven Breiter machte es spannend mit seinem 4:5 (58.), hat aber die Rechnung ohne seinen ehemaligen Team-Kollegen Claudio Schreyer gemacht. Dessen Vorlage auf Fellhauers Tor (58.) und sein eigenes zum 7:4-Endstand für Zweibrücken (58.) lässt den Eisbären das Herz bluten. Gewaltig!

Bildergalerie vom Heimspiel der Eisbären Heilbronn gegen Zweibrücken

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