Es gab Probleme

Geplantes ATP-Challenger-Turnier: 2019 nun doch keine "Hohenlohe Open"

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Auf den Plätzen der TSG Öhringen werden die Hohenlohe Open dieses Jahr nicht stattfinden.
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Infrastrukturelle Probleme können im zur Verfügung stehenden Zeitraum nicht beseitigt werden.

Das für den Zeitraum vom 30. September bis zum 6. Oktober 2019 geplante ATP-Challenger-Turnier "Hohenlohe Open" auf der Tennisanlage des TSG Öhringen kann dieses Jahr nicht wie erhofft stattfinden.

Organisatorin Alessandra Trenkle und Co-Veranstalter Thomas Grabert mussten eine schwierige Entscheidung treffen: "Wir wussten, dass wir uns ein ambitioniertes Ziel gesetzt hatten, auf dieser Anlage ein so hochkarätiges Turnier zu veranstalten. Dabei hatten wir an uns selbst den Anspruch gestellt, alles perfekt umzusetzen und neue Maßstäbe für ein Challenger dieser Kategorie zu setzen. Das Sponsoreninteresse war riesig, wir erfuhren von allen Seiten ausschließlich positive Resonanz."

Organisatorin Alessandra Trenkle bedauert die Absage der Hohenlohe Open.

Doch es gab Probleme: "Es wäre uns nicht möglich gewesen, diese in dem jetzt noch zur Verfügung stehenden Zeitraum abzustellen, ohne dabei Abstriche bei der an uns selbst gestellten Qualität zu machen. Das konnten und wollten wir nicht. Deshalb mussten wir uns zu unserem Bedauern für die Absage der Veranstaltung entscheiden."

Hohenlohe Open: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Von Vereinsseite aus sind sich Peter Gebert, Präsident TSG Öhringen, Fritz Stephan, Vorstand TSG Hohenlohe und Michael Stäudle, Vorstand TA TSG Öhringen einig, dass es die richtige Entscheidung ist, das ATP-Challenger-Turnier 2019 auf der Tennisanlage in Öhringen abzusagen: "Gleichwohl sind wir von Vereinsseite nach wie vor daran interessiert, ein so hochkarätiges Turnier 2020 nach Hohenlohe zu holen. Die gesamte Planung hätte unter enormen Zeitdruck laufen müssen. Bei der Organisation dieses großen Events müssen sehr viele Dinge berücksichtigt werden, die für uns als Neuling auf diesem Gebiet in der Kürze der Zeit einfach nicht machbar sind."

Grabert hält die Hoffnung, das Turnier zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen, aufrecht: "Aufgeschoben bedeutet nicht zwangsläufig aufgehoben. Wir sind der Meinung, dass die Region Hohenlohe so ein sportliches Aushängeschild verdient hat und werden versuchen, die optimalen Durchführungsmodalitäten für die Zukunft zu erreichen."

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