Beschluss beendet letztes Bangen

Trotz Olympia-Verschiebung wegen Corona: Diese Nachricht lässt Frank Stäbler mächtig aufatmen

  • Olaf Kubasik
    vonOlaf Kubasik
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  • Julia Thielen
    Julia Thielen
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Olympia in Tokio ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf 2021 verschoben - doch jetzt gibt es eine gute Nachricht für Athleten wie Frank Stäbler.

Olympia 2020 in Tokio ist wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr verschoben worden.
○ Bereits qualifizierte Athleten behalten ihr Startrecht für Olympia 2021 in Tokio.
○ Ausnahmeringer Frank Stäbler fällt deshalb ein riesiger Stein vom Herzen.

Update vom 30. März: Aufatmen bei Frank Stäbler - trotz der Olympia-Verschiebung auf 2021. Denn das letzte für ihn bange Fragezeichen bezüglich Olympia in Tokio hat sich in ein positives Ausrufezeichen verwandelt. Grund: Die von ihm bei der WM 2019 bereits erbrachte Olympia-Qualifikation behält auch für 2021 ihre Gültigkeit. Das hat IOC-Präsident Thomas Bach nun für alle bereits qualifizierten Athleten wie auch Eduard Popp bekannt gegeben. Wie es Stäbler deshalb jetzt geht, beantwortet der dreifache Ringer-Weltmeister auf Instagram eindeutig. Mit einem fetten "YEEESSSS!"

Für den amtierenden Europameister Frank Stäbler wäre eine erneute Quali-Tortur für Olympia 2021 in Tokio die Hölle gewesen: "Vor allem nochmal das Gewicht zu bringen, wäre ein absolutes Horrorszenario gewesen und hätte vermutlich das Aus meines größten Traums bedeutet." Stäbler meint damit das komplette Entwässern, was für ihn bei einem Start in der Greco-Klasse bis 67 Kilo zwingend erforderlich ist. Eine Wiederholung seines Gewaltakts bei der WM 2019 stellt er deshalb in Frage. Wie auch jegliches zukünftiges MMA-Engagement.

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YEEESSSS... die Olympia Qualifikation bleibt bestehen Nach der Verschiebung war auch dies noch ein großes und offenes Fragezeichen für mich?! Nochmals in die Quali zu müssen und vorallem nochmal das Gewicht zu bringen wäre ein absolutes Horrorszenario‍♂️ gewesen und hätte vermutlich das Aus meines größten Traums bedeutet. Nun kam aber die mehr als gute und erlösende Nachricht, darüber hinaus steht nun auch der feste Termin: 23.07.-8.08.2021 werden die Olympischen Spiele in Tokio ausgetragen. BÄMMM... lass es uns angehn #roadtotokio2021 : @kadircaliskan Powered by: @lennartz_technik @bkk_Scheufelen @casinobadenbaden @spielbank_casino_stuttgart @prowin_international @sporlastic_official @mhz.schweiz @kempasports @ultrasportsnutrition @bundeswehr @wohninvest_sports @kingtape @phantom.athletics

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Nun aber die für Frank Stäbler, der die letzten drei Saisons für die Red Devils Heilbronn in der Bundesliga auf die Matte ging, "mehr als gute und erlösende Nachricht". Sein freudiger Post auf Instagram lässt erahnen, welch Felsbrocken ihm damit vom Herzen gefallen ist: "BÄMMM... lass es uns angeh'n!" Auch an die wegen der Corona-Krise pessimistisch gestimmten Menschen hat der Ausnahme-Ringer eine Botschaft, die Mut macht und ist auch wieder im TV auf Sat.1 zu sehen.

Olympia-Verschiebung wegen Corona: So reagiert Frank Stäbler darauf

Update vom 25. März: Jetzt ist es Realität: Olympia 2020 in Tokio ist wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr auf 2021 verschoben worden. Besonders bitter ist das für Athleten wie Ringer Frank Stäbler. Denn der 30-jährige Dreifach-Welt- und Doppel-Europameister wollte sich bei Olympia 2020 endlich den Traum von einer olympischen Medaille verwirklichen und danach seine internationale Karriere beenden. Gegenüber echo24.de spricht Stäbler von einem "Schlag ins Gesicht": "Auch wenn die Verschiebung absehbar und notwendig war, tut die Realität nun richtig weh."

Doch wer die mentalen Fähigkeiten Frank Stäblers kennt, weiß, dass sich der Ausnahme-Ringer von solchen "Schlägen ins Gesicht" schnell erholt. Und deswegen richtet er seinen Blick auch schon auf 2021: "Zunächst gehe ich aber in tiefe Verhandlungen mit meinem Körper und versuche ihn zu überzeugen und anzubetteln, noch ein weiteres Jahr durchzuhalten." Um dann "mit Volldampf voraus" ins neue Olympiajahr 2021 zu starten.

Da Frank Stäbler bei Olympia 2020 in der Greco-Gewichtsklasse bis 67 Kilo gestartet wäre, jedoch ein Wohlfühlgewicht von 75 Kilo hat, befand er sich bereits in Phase zwei seiner Diät. Die ist jetzt unterbrochen - und verschoben. Stäbler erklärt: "Ich habe mir nach Bekanntgabe der Olympia-Verschiebung erstmal etwas Zucker gegönnt." Heute wird er dann mit seinem Trainer einen neuen Strategieplan ausarbeiten. Damit er sich ein Jahr später als geplant doch noch zum Olympia-Champion krönen kann.

Wegen Corona: Frank Stäbler bangt um Olympia 2020 in Tokio

Update vom 23. März: Die Olympischen Spiele 2020 in Tokio sollten seine letzten sein. Und diesen Abschluss seiner internationalen Karriere wollte sich Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler vergolden. Dafür nahm und nimmt der 30-jährige Ausnahmeringer, der drei Saison für die Red Devils Heilbronn in der Bundesliga auf die Matte ging, höchste Entbehrungen und Qualen in Kauf. Denn Stäbler geht in der Greco-Klasse bis 67 Kilo an den Start - bei einem Wohlfühlgewicht von 75 Kilo. Doch diese Schinderei könnte aufgrund der Coronavirus-Pandemie umsonst gewesen sein...

Zwar bereitet sich Frank Stäbler nach wie vor akribisch auf Olympia 2020 in Tokio vor, setzt sich aber - wie er auf Instagram schreibt - "täglich mit dem Status Quo auseinander, der sich gefühlt stündlich ändert". Gegenüber der dpa merkt Stäbler bezüglich Olympia in Coronavirus-Zeiten zudem an: "Wenn sich die Lage zuspitzt oder genauso schlimm bleibt, dann würde ich für eine Verschiebung stimmen." Seine Hoffnung stirbt dennoch zuletzt: "Die prozentuale Wahrscheinlichkeit, dass es besser wird, ist gering - aber sie ist da."

Laut eigener Aussage könnte eine Verschiebung von Olympia für Frank Stäbler selbst "verheerende Folgen" haben. Denn bei einer Neu-Terminierung ist nämlich offen, ob sich der Musberger erneut qualifizieren muss und ob das noch einmal so klappt wie bei der WM 2019. Da verlor er im Achtelfinale gegen den späteren Weltmeister Ismael Borrero Molina und quälte sich durch die Hoffnungsrunde völlig entwässert noch zu Bronze.

Für Olympia: Frank Stäbler blendet negative Gedanken aus

Update vom 16. März: Trotz des Coronavirus beschreitet der amtierende Ringer-Europameister Frank Stäbler seinen Weg zu olympischem Gold in Tokio relativ unbeirrt. Auf Instagram schreibt der 30-Jährige, der drei Saisons in der Bundesliga für die Red Devils Heilbronn auf die Matte ging: "Obwohl die Welt momentan gefühlt in Panik, Chaos und Angst versinkt, hatte ich zusammen mit dem Olympiateam einen super Grundlagen-Lehrgang auf Zypern."

Dabei haben sich Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler und seine Teamkollegen "versucht, uns aufs Training zu fokussieren": "Wir waren viel im Kraftraum und auf dem Fahrrad unterwegs." Negative Gedanken blendet er dabei aus, wie er gegenüber echo24.de erklärt. DENN: "Ich bin davon überzeugt, dass die Corona-Problematik so schnell abschwellen wird, wie sie auch gekommen ist."

Olympia 2020 in Tokio: Direkt nach der EM beginnt die harte Zeit für Frank Stäbler

Update vom 10. Februar: Mit seinem Wohlfühl-Körpergewicht von 75 Kilogramm ist Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler am Sonntag nach Rom geflogen. Um bei seiner letzten Ringer-EM am Mittwochabend eventuell noch einmal ganz oben zu stehen. Wie schon 2012, als er das letzte und einzige Mal Europameister wurde. Stäbler erklärt: "Bislang hat die EM aufgrund von Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften einfach nie in meine Planung gepasst." Diesmal ist das anders, denn der 30-Jährige nutzt das Turnier, um sein ganz großes Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: Gold bei Olympia 2020 in Tokio.

"Das letzte halbe Jahr" seiner Leistungssportkarriere auf internationalem Parkett hat Frank Stäbler in drei Phasen unterteilt. In Phase eins, die bis Ende Februar dauert, darf er noch einigermaßen genießen. Weil er bei der EM in der nicht-olympischen Greco-Klasse bis 72 Kilo auf die Matte geht. "Und drei Kilo Gewicht zu machen, sind für einen Ringer wirklich nichts." In Phase zwei (bis Juni/Juli) wird es dann wesentlich ernster für Stäbler: "Bis dahin muss ich dauerhaft 71 bis 72 Kilo wiegen."

Elf Wochen vor Olympia 2020 in Tokio wird es extrem hart für Frank Stäbler

Extrem wird es dann elf Wochen vor Olympia in Tokio (24. Juli bis 9. August), wo Frank Stäbler wie schon bei den Weltmeisterschaften 2019 im kasachischen Nur-Sultan in der Klasse bis 67 Kilo antreten wird. Im Gegensatz zur WM soll es diesmal nicht mit 70, sondern mit 69 Kilo an den Wettkampfort gehen - wie er bei der Eröffnung seines "Worldcamps" im heimischen Musberg erklärt. Um nicht zu viel abkochen zu müssen. Denn die hohe Luftfeuchtigkeit zu dieser Jahreszeit in Tokio hat schon so mancher Athlet unterschätzt.

Auf das verzichtet Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler auch an Weihnachten nicht

Update vom 19. Dezember: Turbulente Tage für Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler - und ein volles Programm. Nach seinem Saison-Einstand in der Ringer-Bundesliga für die Red Devils Heilbronn gegen den ASV Schorndorf ging's am Folgetag mit Ehefrau Sandra nach Baden-Baden zur "Sportler des Jahres"-Wahl, wo der amtierende WM-Dritte Platz 16 belegte. Am Montag stand noch ein Sponsorengespräch auf dem Programm, bevor es nach Las Vegas ging.

Seit Mittwochmorgen ist Frank Stäbler nun am Ort seines ersten großen WM-Triumphes (2015). Der Grund? Gegenüber echo24.de erklärt der 30-Jährige: "Für ein Foto-Shooting werde ich dort fünf Tage verbringen." Etwas ruhiger wird es dann nach seiner Rückkehr - denn "der 24., 25. und 26. Dezember sind heilige Tage für mich". Diese wird Stäbler im Kreise seiner Familie verbringen. Doch die ist groß, weshalb auch dabei "alles gut durchgetaktet" sein muss.

Für Frank Stäbler steht bereits am 28. Dezember der erste Playoff-Kampf mit den Red Devils Heilbronn an.

Aber selbst an seinen "heiligen Tagen" wird Frank Stäbler auf eines nicht verzichten: "Ich werde viel trainieren, da am 28. Dezember ja schon wieder Showtime ist." Wenn der "Herr der Ringer" mit den Red Devils Heilbronn den ersten Kampf im Playoff-Viertelfinale bestreitet... 

So extrem hat sich Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler zu WM-Bronze gequält

Update vom 18. September: Er hat es geschafft! Das Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio ist in der Tasche, WM-Bronze hängt um den Hals. Und Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler kann wieder lachen. Nach einer Tortur, die ihresgleichen sucht! Mit einem Gewicht von 70 Kilo ist der 30-jährige Ausnahme-Ringer ins kasachische Nur-Sultan gereist, musste binnen vier Tagen noch drei Kilo für seine Greco-Klasse abnehmen - bei einem Körperfettanteil von knapp sieben Prozent (!!!).

Frank Stäbler gelingt das Unglaubliche. Mehr noch: Nach der Niederlage im Achtelfinale gegen den späteren Weltmeister Ismael Borrero Molina quält er sich durch die Hoffnungsrunde zu WM-Bronze. Entwässert, geschwächt. Wie ist so eine Leistung dann überhaupt möglich? Stäbler gegenüber echo24.de: "Mit allem, was ich noch hatte: Herz und Seele!"

Frank Stäbler: "Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so kaputt"

In einem SWR-Interview gibt Stäbler, der für die Red Devils Heilbronn in der Bundesliga ringt, noch weitere Einblicke: "Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so kaputt und am Limit wie hier. Dieses Projekt hat mir alles abverlangt!" Zwischenzeitlich habe er auch den Glauben verloren, als er gegen den Kubaner den Blackout hatte. ABER: "Ich wollte allen beweisen, dass ich wiederkomme - auch wenn ich gefallen bin." Und das hat das Kopfmonster Stäbler dann gemacht...

Frank Stäbler ist jetzt im Offline-Modus

Update vom 11. September: Der Flieger mit Frank Stäbler ist abgehoben. Richtung Nur-Sultan in Kasachstan. Dorthin, wo am Samstag die Ringer-WM beginnt und der Dreifach-Weltmeister den Grundstein für sein "Projekt 67" legen will: den Olympiasieg 2020 in Tokio in der neuen Gewichtsklasse.

Um sich ganz auf die WM zu konzentrieren, ist der 30-jährige Dreifach-Weltmeister von den Red Devils Heilbronnin den Offline-Modus auf seinen Social-Media-Kanälen gegangen, wie er noch kurz vor dem Abflug auf Instagram schreibt. Letzte Info des 30-Jährigen: "Das Gewicht fällt, die restlichen drei Kilo müssen aber in Nur-Sultan purzeln."

Frank Stäbler startet in seine härteste WM

Update vom 9. September: Der Countdown läuft für Frank Stäbler. Am kommenden Sonntag ab 7 Uhr (MEZ) geht der Dreifach-Weltmeister von den Red Devils Heilbronn bei der Ringer-WM in Nur-Sultan/Kasachstan erstmals in seiner neuen Greco-Gewichtsklasse bis 67 Kilo auf die Matte. Minimal-Ziel des 30-jährigen Ausnahme-Ringers bei seiner definitiv letzten WM: Platz fünf. Damit hätte sich Stäbler direkt für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio qualifiziert. Aber natürlich könnte er mit einem erneuten Triumph auch weiter Geschichte schreiben: Als erster Ringer, der in vier verschiedenen Gewichtsklassen (!!!) Weltmeister geworden ist.

Bei Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler weicht die Entspannung langsam der Anspannung.

Doch den Gedanken hat Frank Stäbler komplett ausgeblendet, konzentriert sich darauf, weiter Gewicht zu machen - denn: "Ich wiege jetzt 70 Kilo bei einem Körperfettanteil von knapp sieben Prozent und bin logischerweise etwas kaputt." Jetzt sind es noch drei Kilogramm, die er bis zum Wiegen verlieren muss. Gegenüber echo24.de erklärt Stäbler: "Es wird ausreichen. Ich bin guter Dinge." Beflügelt hat ihn dabei auch die "Abschiedseinheit" im heimischen Musberg mit seinem Freund Abdolmohammad Papi, der ihm noch mal alles abgerungen hat. Sie gibt Stäbler ein gutes Kopfgefühl für den wohl schwersten Kampf seines Lebens - den gegen das eigene Gewicht.

Zeitplan der (eventuellen) WM-Kämpfe von Frank Stäbler in Nur-Sultan

Sonntag, 15. September, ab 7 Uhr: Qualifikation
Sonntag, 15. September, ab 15 Uhr: Halbfinale
Montag, 16. September, ab 15 Uhr: Finale

+++ Update vom 5. September: Frank Stäbler geht jetzt durch die Hölle +++

In neun Tagen geht es los, seine "Projekt 67"-Mission. Denn dann beginnt im kasachischen Nur-Sultan die Ringer-WM - und Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler von den Red Devils Heilbronn geht erstmals mit "waschechten" 67 Kilogramm auf die Matte. Doch dafür muss der 30-Jährige noch knapp vier Kilo runter - bei einem momentanen Körperfettanteil von nur sieben Prozent (!!!).

Mit "extremem Hungern", Training und fast ohne Zunahme von Flüssigkeit sollen bei Frank Stäbler die letzten Pfunde purzeln. "Ein Gang durch die Hölle", wie er gegenüber echo24.de sagt. Und weil er nicht weiß, wie sich der unglaubliche Verzicht auf seine Leistung auswirken wird, stapelt er verständlicherweise tief: "Alleine Platz fünf wäre realistisch betrachtet ein Wunder."

+++ Update vom 3. September: So steht es elf Tage vor der WM um Frank Stäbler +++

Elf Tage noch. Dann steigt in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan die Ringer-WM. Und die ist für Frank Stäbler von den Red Devils Heilbronn DER Höhepunkt in diesem Jahr. Denn der 30-jährige Dreifach-Weltmeister kann weiter Sportgeschichte schreiben. Indem er sich den vierten Titel in der vierten Gewichtsklasse (!!!) holt. Und dann ist da noch die direkte Olympia-Qualifikation bei Erreichen des fünften Platzes.

Zwar ist Frank Stäblers großes Ziel der Olympiasieg 2020 in Tokio, doch mit einem fünften Platz wird sich "Der Herr der Ringer" bei der WM in seiner neuen Greco-Klasse bis 67 Kilo sicher nicht zufrieden geben - auch wenn er gegenüber echo24.de sagt: "Es gibt 13 Athleten, die alle um die Medaillen kämpfen. Es ist ein brutales Feld!"

Frank Stäbler hat die WM-Vorbereitung ohne Verletzungen abgeschlossen

Aber wie geht es Frank Stäbler, der jetzt noch eine Woche bei seiner Familie im heimischen Musberg genießen darf? Auf Instagram schreibt er: "Daumen hoch, die unmittelbare WM-Vorbereitung war nicht einfach, wurde aber erfolgreich und ohne Verletzung abgeschlossen. Nun geht es an die letzten Kilos." Vier sind es noch, "aber die 71 Kilo habe ich jetzt konstant". Schaffen wird Stäbler das, aber dennoch in Nur-Sultan - wie er sagt - "durch die Hölle gehen". Wieder einmal...

Ringer-WM in Nur-Sultan mit Frank Stäbler: Hier seht ihr alle Kämpfe

+++ Update vom 11. August: Das ist Frank Stäblers Fahrplan zum vierten WM-Titel +++

Endlich wieder daheim! Nach dem unfassbarem Triumph beim Großen Preis von Deutschland in seiner neuen 67-Kilo-Olympia-Klasse tankt Dreifach-Ringer-Weltmeister Frank Stäbler von den Red Devils Heilbronn für zwei Wochen Kraft im heimischen Musberg. Bei seiner Ehefrau Sandra und seiner zuckersüßen Tochter Alia Marie (1). Doch mit Müßiggang ist für ihn auch in Musberg nichts...

DENN: In seinem zum Ringer-Zentrum umgebauten Kuhstall empfängt der 30-jährige Frank Stäbler schon heute Abend seinen "best Buddy" Matthias Maasch, Giga-Talent Etienne Kinsinger und natürlich Abdolmohammad Papi. Stäbler erklärt gegenüber echo24.de: "Die drei werden mich die nächsten Tage noch einmal richtig im Kuhstall-Training belasten."

Und danach geht's dann Schlag auf Schlag für Frank Stäbler auf seinem Weg zum vierten WM-Titel in der vierten (!!!) Gewichtsklasse: "Wir fahren zur direkten Vorbereitung ins finnische Helsinki irgendwo in den tiefen Wald." Damit der "Herr der Ringer" in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan weiter Ringer-Geschichte schreiben kann. Einer erneut  legendären Zwischenstation auf dem Weg zu seinem ersten Olympia-Sieg!

+++ Update vom 4. August: Das sagt Frank Stäbler über seinen 67-Kilo-Triumph +++

Er ist Weltmeister in drei verschiedenen Gewichtklassen: 66 Kilo 2015, 71 Kilo 2017 und 72 Kilo 2018. Für seinen Traum von Olympia-Gold 2020 in Tokio musste sich Frank Stäbler aufgrund von Änderungen des Weltverbandes UWW entscheiden: 67 oder 77 Kilo? Der 30-Jährige Ausnahme-Ringer von den Red Devils Heilbronn wählte die untere Klasse.

Beim Großen Preis von Deutschland in Dortmund tritt Frank Stäbler das erste Mal in seiner neuen Gewichtsklasse an, spurtet unter Starkstrom ins Finale und zerlegt dort den amtierenden Weltmeister Artem Surkov aus Russland mit 7:1. Bämm!!!

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Weltmeister vs. Weltmeister #Projekt67

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Frank Stäbler ist überglücklich über seinen ersten 67-Kilo-Auftritt

Frank Stäbler freut sich über diesen Triumph gigantisch, wie der "Herr der Ringer" gegenüber echo24.de gesteht: "Unglaublich! Ich kann's auch noch in 67!" Und was Frank Stäbler besonders freut: seine Dominanz! Denn: "Alles war unbekannt. Jetzt ist alles geil - und mein großer Traum lebt weiter!"

+++ Update vom 31. Juli: Kann Frank Stäbler die neue Superkraft halten? +++

Frank Stäbler strotzt vor Superkraft. Das haben die jüngsten Leistungstest bewiesen. Doch wie viel davon bleibt dem 30-jährigen Dreifach-Weltmeister noch, wenn er am Wochenende beim Grand Prix von Deutschland in Dortmund auf die Matte geht?

Bei der WM-Generalprobe startet der Ausnahme-Ringer der Red Devils Heilbronn erstmals in seiner neuen olympischen 67-Kilo-Greco-Klasse (mit zwei Kilo zugestandener Toleranz). Auf Instagram schreibt er: "Ich bin schon mega aufgeregt und gespannt, wie mein Körper die extreme Gewichtsreduktion verkraften wird."

Frank Stäbler kann auf den amtierenden Weltmeister Artem Surkov treffen

Am Dienstagabend bringt Frank Stäbler 71,4  auf die Waage und muss also binnen drei Tagen noch mindestens 2,4 Kilo runter. Gegenüber echo24.de beschreibt er die ersten Folgen der Gewichtsreduzierung: "Klaro, bin ich platt, aber mehr kann ich dann erst ab Sonntag sagen." Dann, wenn in Dortmund die Finalkämpfe steigen und er eventuell auf den Russen Artem Surkov trifft. Der wäre als amtierender Weltmeister in dieser Klasse mehr als nur ein erster Gratmesser für den "Herrn der Ringer"!

Grand Prix of Germany 2019: Hier gibt es die Teilnehmerliste

+++ Update vom 27. Juli: Frank Stäbler ist so stark wie nie +++

Heute in einer Woche steigt die WM-Generalprobe für Frank Stäbler: Beim Großen Preis von Deutschland der Greco-Ringer in Dortmund geht der Dreifach-Weltmeister der Red Devils Heilbronn erstmals in der 67-Kilo-Klasse auf die Matte. Sein Olympia-Gewicht für 2020. Allerdings wird dem 30-jährigen Ausnahmeathleten eine Toleranz von zwei Kilo eingeräumt.

Die letzten Leistungstest hat Frank Stäbler hinter sich gebracht - mit erstaunlichem Ergebnis, wie er gegenüber echo24.de verkündet: "Das harte Grundlagentraining und die Ernährungsumstellung haben sich gelohnt. Ich konnte meinen Leistungsrekord um zehn Prozent verbessern!"

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‍♂️Sprint zu neuen Rekorden

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Die eigentliche Herausforderung kommt aber erst jetzt, denn Frank Stäbler wiegt derzeit noch 72 Kilo. Nun muss er in den letzten paar Tagen auf 69 runter. Der "Herr der Ringer" erklärt: "Dann wird es spannend, wie ich das alles verkrafte und wieviel Power noch übrig bleibt."

+++ Update vom 17. Juli: Jetzt geht es für Frank Stäbler ans Eingemachte +++

Jetzt geht's so langsam ans Eingemachte für Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler! Denn gerade einmal zweieinhalb Wochen bleiben dem 30-jährigen Ausnahme-Ringer der Red Devils Heilbronn noch bis zu seiner WM-Generalprobe. Wenn er beim Großen Preis von Deutschland in Dortmund am 3. und 4. August erstmals mit 67 Kilo auf die Matte geht. Also in der Gewichtsklasse, in der er 2020 Olympia-Gold holen will.

Deshalb ist Frank Stäbler momentan fleißig am trainieren und Gewicht machen - aber nicht wie ursprünglich geplant in Litauen, sondern "aus familiären Gründen"  in seiner Heimat Musberg. Bevor es nächste Woche für ihn nach Leipzig geht, wo Leistungstest auf dem Programm stehen. Und Stäbler ist voll im Soll, wie er gegenüber echo24.de erklärt: "Es läuft alles wie geplant." 

Frank Stäbler schweißgebadet bei 34 Grad Hallentemperatur in Madrid.

+++ Update vom 6. Juli: So cool reagiert Frank Stäbler auf die erste Niederlage seit drei Jahren  +++

Fast drei Jahre ist es her. Genauer gesagt: 52 Kämpfe (!!!) hat Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler KEINE Niederlage mehr auf der Matte hinnehmen müssen. Bis gestern beim Grand Prix vom Spanien, als er im Halbfinale dem starken Russen Adlet Tiuliubaev mit 2:3 unterliegt.

Obwohl die 72-Kilo-Greco-Klasse auf dem Weg zum Olympiasieg 2020 nicht mehr seine ist, redet sich Frank Stäbler nicht heraus. Im Gegenteil: Der 30-Jährige nutzt den Moment der Enttäuschung, wie er auf Instagram schreibt: "Meine Siege und Erfolge sind für viele Menschen zur Selbstverständlichkeit geworden... ja selbst für mich. Nun wurde ich wieder auf harte Weise vom Leben daran erinnert, dass es das NICHT ist!"

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➡️‍♂️ Pressemitteilung: Stäbler meldet sich mit Platz drei auf internationaler Bühne zurück Der dreifache Ringer-Weltmeister gewinnt beim Grand-Prix von Spanien das kleine Finale Rund 9 Monate nach dem Gewinn seines dritten Weltmeistertitels, meldet sich der Musberger Ringer Frank Stäbler mit Platz drei beim Grand-Prix von Spanien auf der internationalen Bühne zurück. Der Weltranglistenerste siegte am Freitagabend in der spanischen Hauptstadt Madrid im kleinen Finale gegen den Polen Gevorg Sahakyan mit 13:3 und sicherte sich somit die Bronzemedaille. Seit der Weltmeisterschaft im Oktober in Budapest hatte Frank Stäbler keinen internationalen Wettkampf mehr bestritten. Zwar war Stäbler für seinen Bundesligaverein Red Devils Heilbronn noch bis zum Finale der Bundesliga auf der Matte, doch die Planung in Richtung der Weltmeisterschaft im kasachischen Nursultan sind auf eine längere Pause ausgelegt. Bei den Grand-Prix Veranstaltungen von Madrid und Dortmund will sich Stäbler die Wettkampfhärte zurückholen und wichtige Erkenntnisse in Richtung der WM 2019 sammeln. Gleich zum Auftakt des Turniers in Spanien besiegte der 30-jährige des KSV Musberg den russischen Vize-Europameister von 2019 und U23-WM-Bronzemedaillengewinner von 2018, Magomed Yarbilov, technisch überlegen mit 8:0. Auch der Brasilianer Jolson Ramos zahlte im Viertelfinale viel Lehrgeld gegen Stäbler. Der Südamerikaner musste sich dem fünffachen deutschen Ringer des Jahres mit 0:8 geschlagen geben. Im Halbfinale traf Stäbler auf den zweiten Russen im Feld, den 23-jährigen Adlet Tiuliubaev. Nach einem intensiven Duell unterlag Stäbler gegen den russischen Meister von 2018 knapp mit 2:3 und traf somit im kleinen Finale auf den Polen Gevorg Sahakyan. Nach einem 0:3 Rückstand zu Beginn, drehte Stäbler den Kampf in unnachahmlicher Manier und siegte schließlich hochverdient mit 13:3. Powered by: @lennartz_technik @bkk_Scheufelen @casinobadenbaden @spielbank_casino_stuttgart @prowin_international @sporlastic_official @mhz.schweiz @kempasports @ultrasportsnutrition @bundeswehr @wohninvestacademy

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Und dann beweist das Aushängeschild der Red Devils Heilbronn wieder einmal, dass er nicht nur "Der Herr der Ringer", sondern auch "Der Ringer der Herzen" ist; "Ich bin unglaublich dankbar für diese Niederlage und diese neue Erfahrung! Und ich hoffe, dass das Teilen dieser Erfahrung auch manchen von euch helfen wird, mit euren Ängsten anders umzugehen - und schafft sie zu überwinden." Frank Stäbler ist und bleibt einfach ein großer Ringer mit einem großen Herzen!

+++ Update vom 29. Juni: Frank Stäbler geht ersten Schritt in WM-Richtung  +++

Das Trainingscamp mit der Ringer-Nationalmannschaft in der russischen Hauptstadt Moskau ist beendet. Und Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler von den Red Devils Heilbronn zieht auf Instagram Resümmee: "Ich denke, ich konnte den nächsten Schritt Richtung WM gehen." Warum? "Ich hatte viele starke Sparringspartner, darunter auch meinen Freund Migran Arutjunjan.

Das Training mit dem Olympia-Zweiten Migran Arutjunjan (links) soll sich für Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler auszahlen.

Doch jetzt geht es für Frank Stäbler langsam ans Eingemachte auf seinem Weg zum vierten WM-Titel und dem Olympiasieg 2020 in Tokio - in der neu geschaffenen Greco-Klasse bis 67 Kilo. Denn am Freitag steigt der "Herr der Ringer" beim Grand Prix in Madrid/Spanien auf die Matte. In welcher Gewichtsklasse? Stäbler gegenüber echo24.de: "72 Kilo als Test - aus dem vollen Training heraus!"

+++ Update vom 27. Juni: So lief Frank Stäblers 30. Geburtstag in Moskau +++

Es ist ein runder Geburtstag! 30 Jahre ist Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler von den Red Devils Heilbronn heute geworden. Doch der "Herr der Ringer" hat keine Zeit, um sich feiern zu lassen. Im Gegenteil: Stäbler weilt mit der deutschen Nationalmannschaft in der russischen Hauptstadt Moskau - und gibt mächtig Gas. Für sein "Projekt 67", den Olympiasieg in der neugeschaffenen 67-Greco-Kilo-Klasse bei Olympia 2020 in Tokio.

Deshalb steht für Frank Stäbler statt Geburtstagstorte ein Trainingsturnier auf dem Programm. Sein cooles Statement dazu auf Instagram: "Da bekanntlich noch niemand eine Goldmedaille gewonnen hat, dafür dass er an Feiertagen, Weihnachten oder seinem Geburtstag frei gemacht hat, habe ich heute auch voll durchgezogen!" DENN: Das nachträgliche Geschenk zum 30. will er sich selbst machen. In einem Jahr. Und zwar in Tokio!

Frank Stäbler feiert seinen 30. Geburtstag mit seinen Nationalmannschaftskollegen im russischen Trainingslager.

+++ Update vom 21. Juni: Frank Stäbler trainiert mit einem Olympia-Giganten +++

Es läuft gut für Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler. Richtig gut, wie der Ausnahme-Ringer der Red Devils Heilbronn gegenüber echo24.de bestätigt. Denn sein "Projekt 67", der Weg zum Olympiasieg 2020 in der neugeschaffenen Greco-Gewichtsklasse bis 67 Kilo, rollt und rollt. Derzeit weilt Stäbler mit der Nationalmannschaft in der russischen Hauptstadt Moskau. Für ein hartes Trainingslager mit den Besten der Besten.

Auf Instagram hat Frank Stäbler ein Bild von seinem heutigen Sparringspartner gepostet und schreibt dazu schwäbisch-bescheiden: "Ich durfte zusammen mit einem der großartigsten Ringer der Welt trainieren!" Wer das ist? Migran Arutjunjan, der Olympia-Zweite 2016 im Greco-Ringen bis 66 Kilo. Stäbler: "Er ist für mich der wahre Gewinner der Olympischen Spiele von Rio und dazu einfach noch ein sympathischer Typ."

Für Frank Stäbler ist Migran Arutjunjan der wahre Olympiasieger 2016

Warum Frank Stäbler Arutjunjan als DEN "wahren" Olympiasieger bezeichnet, beantwortet der Bald-30-Jährige allen echo24.de-Lesern mit einem Hinweis: "Schaut euch den Kampf an, dann seht ihr es vielleicht selbst." Zur Info: Stäbler selbst trat in Rio in der gleichen Klasse mit einem Handicap an, verschwieg es - und scheiterte logischerweise.

Darum ist Migran Arutjunjan für Frank Stäbler der "wahre" Olympiasieger 2016

Ein gemeinsames Aufeinandertreffen der beiden Matten-Giganten wird  es zumindest in nächster Zeit nicht mehr geben, denn Arutjunjan wechselt die Sportart. Frank Stäbler bedauert das und schreibt dazu: "Ich wünsche ihm alles Gute bei seiner neuen Karriere im MMA und hoffe, dass wir uns eines Tages mal wieder auf der Matte messen dürfen."

+++ Update vom 6. Juni: Geburtstagsfeier in Russland statt mit der Familie +++

Der Aufenthalt daheim bei der Familie ist für ihn nur kurz. Denn nach einer Woche Trainingscamp mit der Nationalmannschaft in Saarbrücken geht es für Triple-Weltmeister Frank Stäbler schon bald weiter. Und zwar nach Moskau, wo sich der Ausnahme-Ringer der Red Devils Heilbronn in einem weiteren Trainingslager "mit den besten russischen Athleten messen wird". Alles für sein "Projekt 67", den Olympiasieg 2020 in Tokio in der neuen Greco-Gewichtsklasse bis 67 Kilo.

Wieder dabei: das gesamte deutsche A-Nationalteam. Für zehn Tage intensive Einheiten. Frank Stäbler gegenüber echo24.de: "Das heißt, ich werden meinen 30. Geburtstag am 27. Juni in Russland feiern müssen." Ohne Ehefrau Sandra und seine zuckersüße Tochter Alia Marie (1). Körperliche und seelische Entbehrungen, um weiter Geschichte zu schreiben und sich in 14 Monaten zum Giga-Ringer zu krönen.

Feiert im russischen Trainingslager seinen 30. Geburtstag: Triple-Weltmeister Frank Stäbler.

+++ Update vom 1. Juni: Frank Stäblers "Geheimwaffe" für den Olympiasieg +++

Vier Tage war Frank Stäbler in Burghausen. Dort, wo der deutsche Mannschaftsmeister im Ringen herkommt. Der Abstecher des Triple-Weltmeister von den Red Devils Heilbronn beim großen Bundesliga-Konkurrenten hat jedoch einen besonderen Grund: Stäbler besucht seine "Geheimwaffe". Um sich mit ihr auf das nächste Level seines "Projekts 67" zu schießen, den Olympiasieg 2020 in der Greco-Gewichtsklasse bis 67 Kilo.

Seine "Geheimwaffe" heißt Matthias Maasch, ringt für den SV Wacker Burghausen und ist 2015 WM-Fünfter bis 71 Kilo (Greco) geworden. Stäbler gegenüber echo24.de: "Zwischen ihm und mir gab es von Beginn an eine besondere Beziehung, aus der eine tiefe Freundschaft entstanden ist." Anfangs habe das zwar der Bundestrainer nicht gerne gesehen, "dass wir zwei uns so gut verstehen, weil wir ja Konkurrenten sind", doch Stäbler setzte sich schließlich durch - DENN: "Wir haben gezeigt, dass wir uns nicht gegenseitig unten halten, sondern uns gemeinsam in die Weltspitze bringen."

Die vier Tage mit seinem Freund Matthias Maasch hat Frank Stäbler für intensives Training genutzt. Der 29-Jährige erklärt: "Ich kann mit ihm technisch arbeiten wie mit keinem anderen auf der Welt. Und das ist eine absolute Geheimwaffe von mir - und von ihm!" Eine, die bis Olympia garantiert noch häufiger und stärker zum Tragen kommt!

+++ Update vom 22. Mai, 19.40 Uhr: Frank Stäbler nennt Fahrplan +++

Er wird nicht bei den deutschen Ringer-Meisterschaften an den Start gehen. Denn Triple-Weltmeister Frank Stäbler hat ALLES seinem "Projekt 67" untergeordnet, dem Olympiasieg 2020 in der Greco-Gewichtsklasse bis 67 Kilo. Auf Instagram schreibt Deutschlands Vorzeige-Ringer: Ich habe die letzten drei Monate meinen Hauptfokus auf die Gewichtsreduktion und das Grundlagentraining gelegt und konnte deshalb nur wenig auf die Matte." Bedeutet: Die DM kommt für ihn zu früh und passt "nicht optimal" zu seiner WM-Vorbereitung und "Projekt 67".

ABER: An seiner eigenen Ringer-Legende schreibt Frank Stäbler weiter. Schließlich wird er bei der WM in Kasachstan antreten. Und da könnte er den vierten Titel in der vierten Gewichtsklasse holen (!!!). Ein Rekord für die Ewigkeit! Gegenüber echo24.de erklärt der 29-Jährige: "Das wird mein erster Auftritt in der 67-Kilo-Klasse, da ich damit ja auch die Olympia-Quali holen muss."

Seinen Saison-Einstieg feiert Stäbler allerdings schon Anfang Juli beim Grand Prix in Spanien. Sein zweiter WM-Test wird dann auf heimischem Boden stattfinden - im August beim Deutschland-Grand-Prix in Dortmund. Stäbler erklärt: "Dort werde ich zum ersten Mal das Olympia-Gewicht bringen - aber mit zwei Kilo Toleranz."

Triple-Weltmeister Frank Stäbler ist auf dem besten Weg, weiter Ringer-Geschichte zu schreiben.

+++ Update vom 22. Mai, 12.30 Uhr: Kurze Erholung für Frank Stäbler +++

Nach einem Regenerations- und Abenteuer-Wochenende mit Tandemfliegen im Allgäu geht das "Projekt 67" für Triple-Weltmeister Frank Stäbler mit "voller Power" weiter. Auf Instagram schreibt der "Herr der Ringer" vom Bundesligisten Red Devils Heilbronn: "Meine Akkus sind wieder voll!"

Nach einem Regenerations-Wochenende geht die Olympia-Qual für Weltmeister Frank Stäbler weiter.

Nach intensiven Wochen, in denen Frank Stäbler "Ernährung, Training und Einstellung" geändert hat, zieht er ein erstes Resümee. Sein Gewicht beträgt jetzt konstant 71,5 Kilo, die Kraft- und Ausdauerwerte hat er sogar verbessert. Und das mit dem Ringen geht auch noch. Stäbler: "Somit lebt der olympische Traum weiter, und ich habe noch ein größeres Vertrauen in das scheinbar unmögliche Projekt 67."

+++ Update vom 5. Mai: Frank Stäbler bibbert bei minus 110 Grad +++

Er quält sich für sein großes Ziel: den Olympiasieg in Tokio 2020. Doch das ist nicht so einfach, denn Triple-Weltmeister Frank Stäbler vom Ringer-Bundesligisten Red Devils Heilbronn muss sein Gewicht drastisch reduzieren. Warum? Die Klasse bis 72 Kilo wurde aus dem olympischen Programm gestrichen. Also geht's für den 29-jährigen Ausnahme-Athleten darum, die 67-Kilo-Greco-Klasse zu erreichen. Sein "Projekt 67"!

Und das verfolgt der "Kopf-Ringer" Frank Stäbler mit totaler Perfektion. Wie heute. Da ging's für ihn erstmals in eine Kältekammer zur Regeneration. Bei minus 110 Grad. Wie lange war er drin? Extrem-Waschbrettbauch Stäbler gegenüber echo24.de: "Drei Minuten - das Gefühl danach ist aber der absolute Hammer." Also ist alles voll im Olympia-Fahrplan? Ganz klar seine Antwort: "Passt alles - es läuft!"

Dem dreifachen Ringer-Weltmeister Frank Stäbler ist keine Qual zu hart für den Olympia-Sieg 2020.

+++ Ursprungs-Artikel: Frank Stäbler von den Red Devils Heilbronn gibt alles für Olympia 2020 +++

Wer vor einigen Tagen die Ausstrahlungen der Quiz-Shows mit Frank Stäbler verfolgt hat oder ihm in den sozialen Netzwerken folgt, der kommt nicht drumherum zu merken: Der Ringer-Weltmeister hat sich seit seinem geschichsträchtigen Triumph deutlich optisch verändert. Das Gesicht sieht schmaler aus, der kleine Bart lässt es zusätzlich länger wirken. Auch ein wenig Muskelmasse hat Stäbler nach eigener Aussage eingebüßt. Doch Sorge ist hier fehl am Platz. Stattdessen muss man bewundern, was der 29-Jährige derzeit leistet. Für Olympia 2020 malträtiert Frank Stäbler den eigenen Körper regelrecht. Tokio hat er alles untergeordnet.

Für Tokio 2020: Frank Stäbler hat bereits vier bis fünf Kilo verloren

"Ich habe mein Grundgewicht von 75 bis 76 Kilogramm auf 71 bis 72 reduziert", sagte Stäbler gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Im Interview mit der FAZ sprach der dreifache Weltmeister ausführlich über sein "Projekt 67". Denn in dieser Gewichtsklasse will Stäbler in Tokio antreten. Der Grund: Die WM-Gewichtsklasse bis 72 Kilo wurde gestrichen. In der nächst höheren Gewichtsklasse hätte es der Ringer in Diensten der Red Devils Heilbronn mit deutlich schwereren und damit wohl überlegeneren Gegnern zu tun bekommen.

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Stäbler und sein Trainer entschieden sich für den harten Weg der Gewichtsreduktion. Doch wie sollen an einem gestählten Körper ohne Fettpölsterchen noch Pfunde purzeln? Stäbler im FAZ-Interview: "Ich musste meinen Körper tatsächlich verändern. Ein wenig Muskeln mussten geopfert werden wegen des Gewichts. Dazu habe ich in Tirol in einer speziellen Einrichtung entschlackt und den Körper auf eine ganz neue Ernährung umgestellt."

Ziel Olympia: So malträtiert sich Frank Stäbler von den Red Devils Heilbronn für Tokio

Heißt im Klartext für den bekennenden Döner-Fan: Keine Kohlehydrate nach 18 Uhr, ein Achtel Rotwein statt Weizenbier, scharfe Gewürze zur Verdauungsanregung und viiiel Fisch. Denn das darin enthaltene Jod kurbelt ebenso die Verbrennung an. Und weil Muskeln bekanntlich schwerer wiegen als Fett, musste eben auch hier ein wenig Masse eingebüßt werden.

Der anstehende harte Verzicht bis Olympia 2020 schreckte Frank Stäbler nicht ab. Frustriert war er durch die Entscheidung der Exekutive des Internationalen Ringerverbands für die 67-Kilo-Klasse höchstens aus sportlicher Sicht. Doch das hat der "Herr der Ringer" längst in Motivation verwandelt. "Mein Trainer sagte mir, dass das die ultimative Herausforderung für mich ist zum Ende meiner Karriere. So sehe ich das mittlerweile auch. Das Projekt 67 ist meine allerletzte und zugleich allergrößte Challenge."

Bei der Ringer-WM trat Frank Stäbler noch in der Kategorie bis 72 Kilo an.

Olympia 2020 in Tokio: Krasse Verwandlung auch auf der Matte?

Bei Olympia in Tokio könne man vielleicht den "besten Stäbler" zu sehen bekommen. Und einen anderen - nicht nur optisch. Die Verwandlung könnte sich auf der Matte auch ringertechnisch bemerkbar machen. Auch hier muss der 29-Jährige also alles umstellen. Doch die Qual ist seine Wahl. Sollte er sich das Malträtieren am Ende mit Olympia-Gold belohnen, wäre der Verzicht sicher schnell vergessen. Und wenn einer einen vermeintlichen Nachteil zum eigenen Vorteil verwandeln kann, dann ist es ganz sicher Frank Stäbler.

Rubriklistenbild: © Alessandra Tarantino/AP/dpa

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