Vor Finnland-Trainingslager noch bombige Belastungsprobe daheim

Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler: Das ist sein Fahrplan zum vierten WM-Titel

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Frank Stäbler hebet jeden aus! Gewichtsklassen scheinen der "Herrn der Ringer" dabei nicht zu interessieren.
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Der dreifache Ringer-Weltmeister Frank Stäbler will sich endlich auch bei Olympia belohnen. Doch jetzt ist erst einmal sein Fokus auf den vierten WM-Titel gerichtet.

+++ Update vom 11. August +++

Endlich wieder daheim! Nach dem unfassbarem Triumph beim Großen Preis von Deutschland in seiner neuen 67-Kilo-Olympia-Klasse tankt Dreifach-Ringer-Weltmeister Frank Stäbler von den Red Devils Heilbronn für zwei Wochen Kraft im heimischen Musberg. Bei seiner Ehefrau Sandra und seiner zuckersüßen Tochter Alia Marie (1). Doch mit Müßiggang ist für ihn auch in Musberg nichts...

DENN: In seinem zum Ringer-Zentrum umgebauten Kuhstall empfängt der 30-jährige Frank Stäbler schon heute Abend seinen "best Buddy" Matthias Maasch, Giga-Talent Etienne Kinsinger und natürlich Abdolmohammad Papi. Stäbler erklärt gegenüber echo24.de: "Die drei werden mich die nächsten Tage noch einmal richtig im Kuhstall-Training belasten."

Und danach geht's dann Schlag auf Schlag für Frank Stäbler auf seinem Weg zum vierten WM-Titel in der vierten (!!!) Gewichtsklasse: "Wir fahren zur direkten Vorbereitung ins finnische Helsinki irgendwo in den tiefen Wald." Damit der "Herr der Ringer" in der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan weiter Ringer-Geschichte schreiben kann. Einer erneut  legendären Zwischenstation auf dem Weg zu seinem ersten Olympia-Sieg!

+++ Update vom 4. August: Das sagt Frank Stäbler über seinen 67-Kilo-Triumph +++

Er ist Weltmeister in drei verschiedenen Gewichtklassen: 66 Kilo 2015, 71 Kilo 2017 und 72 Kilo 2018. Für seinen Traum von Olympia-Gold 2020 in Tokio musste sich Frank Stäbler aufgrund von Änderungen des Weltverbandes UWW entscheiden: 67 oder 77 Kilo? Der 30-Jährige Ausnahme-Ringer von den Red Devils Heilbronn wählte die untere Klasse.

Beim Großen Preis von Deutschland in Dortmund tritt Frank Stäbler das erste Mal in seiner neuen Gewichtsklasse an, spurtet unter Starkstrom ins Finale und zerlegt dort den amtierenden Weltmeister Artem Surkov aus Russland mit 7:1. Bämm!!!

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Weltmeister vs. Weltmeister #Projekt67

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Frank Stäbler ist überglücklich über seinen ersten 67-Kilo-Auftritt

Frank Stäbler freut sich über diesen Triumph gigantisch, wie der "Herr der Ringer" gegenüber echo24.de gesteht: "Unglaublich! Ich kann's auch noch in 67!" Und was Frank Stäbler besonders freut: seine Dominanz! Denn: "Alles war unbekannt. Jetzt ist alles geil - und mein großer Traum lebt weiter!"

+++ Update vom 31. Juli: Kann Frank Stäbler die neue Superkraft halten? +++

Frank Stäbler strotzt vor Superkraft. Das haben die jüngsten Leistungstest bewiesen. Doch wie viel davon bleibt dem 30-jährigen Dreifach-Weltmeister noch, wenn er am Wochenende beim Grand Prix von Deutschland in Dortmund auf die Matte geht?

Bei der WM-Generalprobe startet der Ausnahme-Ringer der Red Devils Heilbronn erstmals in seiner neuen olympischen 67-Kilo-Greco-Klasse (mit zwei Kilo zugestandener Toleranz). Auf Instagram schreibt er: "Ich bin schon mega aufgeregt und gespannt, wie mein Körper die extreme Gewichtsreduktion verkraften wird."

Frank Stäbler kann auf den amtierenden Weltmeister Artem Surkov treffen

Am Dienstagabend bringt Frank Stäbler 71,4  auf die Waage und muss also binnen drei Tagen noch mindestens 2,4 Kilo runter. Gegenüber echo24.de beschreibt er die ersten Folgen der Gewichtsreduzierung: "Klaro, bin ich platt, aber mehr kann ich dann erst ab Sonntag sagen." Dann, wenn in Dortmund die Finalkämpfe steigen und er eventuell auf den Russen Artem Surkov trifft. Der wäre als amtierender Weltmeister in dieser Klasse mehr als nur ein erster Gratmesser für den "Herrn der Ringer"!

Grand Prix of Germany 2019: Hier gibt es die Teilnehmerliste

+++ Update vom 27. Juli: Frank Stäbler ist so stark wie nie +++

Heute in einer Woche steigt die WM-Generalprobe für Frank Stäbler: Beim Großen Preis von Deutschland der Greco-Ringer in Dortmund geht der Dreifach-Weltmeister der Red Devils Heilbronn erstmals in der 67-Kilo-Klasse auf die Matte. Sein Olympia-Gewicht für 2020. Allerdings wird dem 30-jährigen Ausnahmeathleten eine Toleranz von zwei Kilo eingeräumt.

Die letzten Leistungstest hat Frank Stäbler hinter sich gebracht - mit erstaunlichem Ergebnis, wie er gegenüber echo24.de verkündet: "Das harte Grundlagentraining und die Ernährungsumstellung haben sich gelohnt. Ich konnte meinen Leistungsrekord um zehn Prozent verbessern!"

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‍♂️Sprint zu neuen Rekorden

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Die eigentliche Herausforderung kommt aber erst jetzt, denn Frank Stäbler wiegt derzeit noch 72 Kilo. Nun muss er in den letzten paar Tagen auf 69 runter. Der "Herr der Ringer" erklärt: "Dann wird es spannend, wie ich das alles verkrafte und wieviel Power noch übrig bleibt."

+++ Update vom 17. Juli: Jetzt geht es für Frank Stäbler ans Eingemachte +++

Jetzt geht's so langsam ans Eingemachte für Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler! Denn gerade einmal zweieinhalb Wochen bleiben dem 30-jährigen Ausnahme-Ringer der Red Devils Heilbronn noch bis zu seiner WM-Generalprobe. Wenn er beim Großen Preis von Deutschland in Dortmund am 3. und 4. August erstmals mit 67 Kilo auf die Matte geht. Also in der Gewichtsklasse, in der er 2020 Olympia-Gold holen will.

Deshalb ist Frank Stäbler momentan fleißig am trainieren und Gewicht machen - aber nicht wie ursprünglich geplant in Litauen, sondern "aus familiären Gründen"  in seiner Heimat Musberg. Bevor es nächste Woche für ihn nach Leipzig geht, wo Leistungstest auf dem Programm stehen. Und Stäbler ist voll im Soll, wie er gegenüber echo24.de erklärt: "Es läuft alles wie geplant." 

Frank Stäbler schweißgebadet bei 34 Grad Hallentemperatur in Madrid.

+++ Update vom 6. Juli: So cool reagiert Frank Stäbler auf die erste Niederlage seit drei Jahren  +++

Fast drei Jahre ist es her. Genauer gesagt: 52 Kämpfe (!!!) hat Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler KEINE Niederlage mehr auf der Matte hinnehmen müssen. Bis gestern beim Grand Prix vom Spanien, als er im Halbfinale dem starken Russen Adlet Tiuliubaev mit 2:3 unterliegt.

Obwohl die 72-Kilo-Greco-Klasse auf dem Weg zum Olympiasieg 2020 nicht mehr seine ist, redet sich Frank Stäbler nicht heraus. Im Gegenteil: Der 30-Jährige nutzt den Moment der Enttäuschung, wie er auf Instagram schreibt: "Meine Siege und Erfolge sind für viele Menschen zur Selbstverständlichkeit geworden... ja selbst für mich. Nun wurde ich wieder auf harte Weise vom Leben daran erinnert, dass es das NICHT ist!"

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➡️‍♂️ Pressemitteilung: Stäbler meldet sich mit Platz drei auf internationaler Bühne zurück Der dreifache Ringer-Weltmeister gewinnt beim Grand-Prix von Spanien das kleine Finale Rund 9 Monate nach dem Gewinn seines dritten Weltmeistertitels, meldet sich der Musberger Ringer Frank Stäbler mit Platz drei beim Grand-Prix von Spanien auf der internationalen Bühne zurück. Der Weltranglistenerste siegte am Freitagabend in der spanischen Hauptstadt Madrid im kleinen Finale gegen den Polen Gevorg Sahakyan mit 13:3 und sicherte sich somit die Bronzemedaille. Seit der Weltmeisterschaft im Oktober in Budapest hatte Frank Stäbler keinen internationalen Wettkampf mehr bestritten. Zwar war Stäbler für seinen Bundesligaverein Red Devils Heilbronn noch bis zum Finale der Bundesliga auf der Matte, doch die Planung in Richtung der Weltmeisterschaft im kasachischen Nursultan sind auf eine längere Pause ausgelegt. Bei den Grand-Prix Veranstaltungen von Madrid und Dortmund will sich Stäbler die Wettkampfhärte zurückholen und wichtige Erkenntnisse in Richtung der WM 2019 sammeln. Gleich zum Auftakt des Turniers in Spanien besiegte der 30-jährige des KSV Musberg den russischen Vize-Europameister von 2019 und U23-WM-Bronzemedaillengewinner von 2018, Magomed Yarbilov, technisch überlegen mit 8:0. Auch der Brasilianer Jolson Ramos zahlte im Viertelfinale viel Lehrgeld gegen Stäbler. Der Südamerikaner musste sich dem fünffachen deutschen Ringer des Jahres mit 0:8 geschlagen geben. Im Halbfinale traf Stäbler auf den zweiten Russen im Feld, den 23-jährigen Adlet Tiuliubaev. Nach einem intensiven Duell unterlag Stäbler gegen den russischen Meister von 2018 knapp mit 2:3 und traf somit im kleinen Finale auf den Polen Gevorg Sahakyan. Nach einem 0:3 Rückstand zu Beginn, drehte Stäbler den Kampf in unnachahmlicher Manier und siegte schließlich hochverdient mit 13:3. Powered by: @lennartz_technik @bkk_Scheufelen @casinobadenbaden @spielbank_casino_stuttgart @prowin_international @sporlastic_official @mhz.schweiz @kempasports @ultrasportsnutrition @bundeswehr @wohninvestacademy

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Und dann beweist das Aushängeschild der Red Devils Heilbronn wieder einmal, dass er nicht nur "Der Herr der Ringer", sondern auch "Der Ringer der Herzen" ist; "Ich bin unglaublich dankbar für diese Niederlage und diese neue Erfahrung! Und ich hoffe, dass das Teilen dieser Erfahrung auch manchen von euch helfen wird, mit euren Ängsten anders umzugehen - und schafft sie zu überwinden." Frank Stäbler ist und bleibt einfach ein großer Ringer mit einem großen Herzen!

+++ Update vom 29. Juni: Frank Stäbler geht ersten Schritt in WM-Richtung  +++

Das Trainingscamp mit der Ringer-Nationalmannschaft in der russischen Hauptstadt Moskau ist beendet. Und Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler von den Red Devils Heilbronn zieht auf Instagram Resümmee: "Ich denke, ich konnte den nächsten Schritt Richtung WM gehen." Warum? "Ich hatte viele starke Sparringspartner, darunter auch meinen Freund Migran Arutjunjan.

Das Training mit dem Olympia-Zweiten Migran Arutjunjan (links) soll sich für Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler auszahlen.

Doch jetzt geht es für Frank Stäbler langsam ans Eingemachte auf seinem Weg zum vierten WM-Titel und dem Olympiasieg 2020 in Tokio - in der neu geschaffenen Greco-Klasse bis 67 Kilo. Denn am Freitag steigt der "Herr der Ringer" beim Grand Prix in Madrid/Spanien auf die Matte. In welcher Gewichtsklasse? Stäbler gegenüber echo24.de: "72 Kilo als Test - aus dem vollen Training heraus!"

+++ Update vom 27. Juni: So lief Frank Stäblers 30. Geburtstag in Moskau +++

Es ist ein runder Geburtstag! 30 Jahre ist Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler von den Red Devils Heilbronn heute geworden. Doch der "Herr der Ringer" hat keine Zeit, um sich feiern zu lassen. Im Gegenteil: Stäbler weilt mit der deutschen Nationalmannschaft in der russischen Hauptstadt Moskau - und gibt mächtig Gas. Für sein "Projekt 67", den Olympiasieg in der neugeschaffenen 67-Greco-Kilo-Klasse bei Olympia 2020 in Tokio.

Deshalb steht für Frank Stäbler statt Geburtstagstorte ein Trainingsturnier auf dem Programm. Sein cooles Statement dazu auf Instagram: "Da bekanntlich noch niemand eine Goldmedaille gewonnen hat, dafür dass er an Feiertagen, Weihnachten oder seinem Geburtstag frei gemacht hat, habe ich heute auch voll durchgezogen!" DENN: Das nachträgliche Geschenk zum 30. will er sich selbst machen. In einem Jahr. Und zwar in Tokio!

Frank Stäbler feiert seinen 30. Geburtstag mit seinen Nationalmannschaftskollegen im russischen Trainingslager.

+++ Update vom 21. Juni: Frank Stäbler trainiert mit einem Olympia-Giganten +++

Es läuft gut für Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler. Richtig gut, wie der Ausnahme-Ringer der Red Devils Heilbronn gegenüber echo24.de bestätigt. Denn sein "Projekt 67", der Weg zum Olympiasieg 2020 in der neugeschaffenen Greco-Gewichtsklasse bis 67 Kilo, rollt und rollt. Derzeit weilt Stäbler mit der Nationalmannschaft in der russischen Hauptstadt Moskau. Für ein hartes Trainingslager mit den Besten der Besten.

Auf Instagram hat Frank Stäbler ein Bild von seinem heutigen Sparringspartner gepostet und schreibt dazu schwäbisch-bescheiden: "Ich durfte zusammen mit einem der großartigsten Ringer der Welt trainieren!" Wer das ist? Migran Arutjunjan, der Olympia-Zweite 2016 im Greco-Ringen bis 66 Kilo. Stäbler: "Er ist für mich der wahre Gewinner der Olympischen Spiele von Rio und dazu einfach noch ein sympathischer Typ."

Für Frank Stäbler ist Migran Arutjunjan der wahre Olympiasieger 2016

Warum Frank Stäbler Arutjunjan als DEN "wahren" Olympiasieger bezeichnet, beantwortet der Bald-30-Jährige allen echo24.de-Lesern mit einem Hinweis: "Schaut euch den Kampf an, dann seht ihr es vielleicht selbst." Zur Info: Stäbler selbst trat in Rio in der gleichen Klasse mit einem Handicap an, verschwieg es - und scheiterte logischerweise.

Darum ist Migran Arutjunjan für Frank Stäbler der "wahre" Olympiasieger 2016

Ein gemeinsames Aufeinandertreffen der beiden Matten-Giganten wird  es zumindest in nächster Zeit nicht mehr geben, denn Arutjunjan wechselt die Sportart. Frank Stäbler bedauert das und schreibt dazu: "Ich wünsche ihm alles Gute bei seiner neuen Karriere im MMA und hoffe, dass wir uns eines Tages mal wieder auf der Matte messen dürfen."

+++ Update vom 6. Juni: Geburtstagsfeier in Russland statt mit der Familie +++

Der Aufenthalt daheim bei der Familie ist für ihn nur kurz. Denn nach einer Woche Trainingscamp mit der Nationalmannschaft in Saarbrücken geht es für Triple-Weltmeister Frank Stäbler schon bald weiter. Und zwar nach Moskau, wo sich der Ausnahme-Ringer der Red Devils Heilbronn in einem weiteren Trainingslager "mit den besten russischen Athleten messen wird". Alles für sein "Projekt 67", den Olympiasieg 2020 in Tokio in der neuen Greco-Gewichtsklasse bis 67 Kilo.

Wieder dabei: das gesamte deutsche A-Nationalteam. Für zehn Tage intensive Einheiten. Frank Stäbler gegenüber echo24.de: "Das heißt, ich werden meinen 30. Geburtstag am 27. Juni in Russland feiern müssen." Ohne Ehefrau Sandra und seine zuckersüße Tochter Alia Marie (1). Körperliche und seelische Entbehrungen, um weiter Geschichte zu schreiben und sich in 14 Monaten zum Giga-Ringer zu krönen.

Feiert im russischen Trainingslager seinen 30. Geburtstag: Triple-Weltmeister Frank Stäbler.

+++ Update vom 1. Juni: Frank Stäblers "Geheimwaffe" für den Olympiasieg +++

Vier Tage war Frank Stäbler in Burghausen. Dort, wo der deutsche Mannschaftsmeister im Ringen herkommt. Der Abstecher des Triple-Weltmeister von den Red Devils Heilbronn beim großen Bundesliga-Konkurrenten hat jedoch einen besonderen Grund: Stäbler besucht seine "Geheimwaffe". Um sich mit ihr auf das nächste Level seines "Projekts 67" zu schießen, den Olympiasieg 2020 in der Greco-Gewichtsklasse bis 67 Kilo.

Seine "Geheimwaffe" heißt Matthias Maasch, ringt für den SV Wacker Burghausen und ist 2015 WM-Fünfter bis 71 Kilo (Greco) geworden. Stäbler gegenüber echo24.de: "Zwischen ihm und mir gab es von Beginn an eine besondere Beziehung, aus der eine tiefe Freundschaft entstanden ist." Anfangs habe das zwar der Bundestrainer nicht gerne gesehen, "dass wir zwei uns so gut verstehen, weil wir ja Konkurrenten sind", doch Stäbler setzte sich schließlich durch - DENN: "Wir haben gezeigt, dass wir uns nicht gegenseitig unten halten, sondern uns gemeinsam in die Weltspitze bringen."

Die vier Tage mit seinem Freund Matthias Maasch hat Frank Stäbler für intensives Training genutzt. Der 29-Jährige erklärt: "Ich kann mit ihm technisch arbeiten wie mit keinem anderen auf der Welt. Und das ist eine absolute Geheimwaffe von mir - und von ihm!" Eine, die bis Olympia garantiert noch häufiger und stärker zum Tragen kommt!

+++ Update vom 22. Mai, 19.40 Uhr: Frank Stäbler nennt Fahrplan +++

Er wird nicht bei den deutschen Ringer-Meisterschaften an den Start gehen. Denn Triple-Weltmeister Frank Stäbler hat ALLES seinem "Projekt 67" untergeordnet, dem Olympiasieg 2020 in der Greco-Gewichtsklasse bis 67 Kilo. Auf Instagram schreibt Deutschlands Vorzeige-Ringer: Ich habe die letzten drei Monate meinen Hauptfokus auf die Gewichtsreduktion und das Grundlagentraining gelegt und konnte deshalb nur wenig auf die Matte." Bedeutet: Die DM kommt für ihn zu früh und passt "nicht optimal" zu seiner WM-Vorbereitung und "Projekt 67".

ABER: An seiner eigenen Ringer-Legende schreibt Frank Stäbler weiter. Schließlich wird er bei der WM in Kasachstan antreten. Und da könnte er den vierten Titel in der vierten Gewichtsklasse holen (!!!). Ein Rekord für die Ewigkeit! Gegenüber echo24.de erklärt der 29-Jährige: "Das wird mein erster Auftritt in der 67-Kilo-Klasse, da ich damit ja auch die Olympia-Quali holen muss."

Seinen Saison-Einstieg feiert Stäbler allerdings schon Anfang Juli beim Grand Prix in Spanien. Sein zweiter WM-Test wird dann auf heimischem Boden stattfinden - im August beim Deutschland-Grand-Prix in Dortmund. Stäbler erklärt: "Dort werde ich zum ersten Mal das Olympia-Gewicht bringen - aber mit zwei Kilo Toleranz."

Triple-Weltmeister Frank Stäbler ist auf dem besten Weg, weiter Ringer-Geschichte zu schreiben.

+++ Update vom 22. Mai, 12.30 Uhr: Kurze Erholung für Frank Stäbler +++

Nach einem Regenerations- und Abenteuer-Wochenende mit Tandemfliegen im Allgäu geht das "Projekt 67" für Triple-Weltmeister Frank Stäbler mit "voller Power" weiter. Auf Instagram schreibt der "Herr der Ringer" vom Bundesligisten Red Devils Heilbronn: "Meine Akkus sind wieder voll!"

Nach einem Regenerations-Wochenende geht die Olympia-Qual für Weltmeister Frank Stäbler weiter.

Nach intensiven Wochen, in denen Frank Stäbler "Ernährung, Training und Einstellung" geändert hat, zieht er ein erstes Resümee. Sein Gewicht beträgt jetzt konstant 71,5 Kilo, die Kraft- und Ausdauerwerte hat er sogar verbessert. Und das mit dem Ringen geht auch noch. Stäbler: "Somit lebt der olympische Traum weiter, und ich habe noch ein größeres Vertrauen in das scheinbar unmögliche Projekt 67."

+++ Update vom 5. Mai: Frank Stäbler bibbert bei minus 110 Grad +++

Er quält sich für sein großes Ziel: den Olympiasieg in Tokio 2020. Doch das ist nicht so einfach, denn Triple-Weltmeister Frank Stäbler vom Ringer-Bundesligisten Red Devils Heilbronn muss sein Gewicht drastisch reduzieren. Warum? Die Klasse bis 72 Kilo wurde aus dem olympischen Programm gestrichen. Also geht's für den 29-jährigen Ausnahme-Athleten darum, die 67-Kilo-Greco-Klasse zu erreichen. Sein "Projekt 67"!

Und das verfolgt der "Kopf-Ringer" Frank Stäbler mit totaler Perfektion. Wie heute. Da ging's für ihn erstmals in eine Kältekammer zur Regeneration. Bei minus 110 Grad. Wie lange war er drin? Extrem-Waschbrettbauch Stäbler gegenüber echo24.de: "Drei Minuten - das Gefühl danach ist aber der absolute Hammer." Also ist alles voll im Olympia-Fahrplan? Ganz klar seine Antwort: "Passt alles - es läuft!"

Dem dreifachen Ringer-Weltmeister Frank Stäbler ist keine Qual zu hart für den Olympia-Sieg 2020.

+++ Ursprungs-Artikel: Frank Stäbler von den Red Devils Heilbronn gibt alles für Olympia 2020 +++

Wer vor einigen Tagen die Ausstrahlungen der Quiz-Shows mit Frank Stäbler verfolgt hat oder ihm in den sozialen Netzwerken folgt, der kommt nicht drumherum zu merken: Der Ringer-Weltmeister hat sich seit seinem geschichsträchtigen Triumph deutlich optisch verändert. Das Gesicht sieht schmaler aus, der kleine Bart lässt es zusätzlich länger wirken. Auch ein wenig Muskelmasse hat Stäbler nach eigener Aussage eingebüßt. Doch Sorge ist hier fehl am Platz. Stattdessen muss man bewundern, was der 29-Jährige derzeit leistet. Für Olympia 2020 malträtiert Frank Stäbler den eigenen Körper regelrecht. Tokio hat er alles untergeordnet.

Für Tokio 2020: Frank Stäbler hat bereits vier bis fünf Kilo verloren

"Ich habe mein Grundgewicht von 75 bis 76 Kilogramm auf 71 bis 72 reduziert", sagte Stäbler gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Im Interview mit der FAZ sprach der dreifache Weltmeister ausführlich über sein "Projekt 67". Denn in dieser Gewichtsklasse will Stäbler in Tokio antreten. Der Grund: Die WM-Gewichtsklasse bis 72 Kilo wurde gestrichen. In der nächst höheren Gewichtsklasse hätte es der Ringer in Diensten der Red Devils Heilbronn mit deutlich schwereren und damit wohl überlegeneren Gegnern zu tun bekommen.

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Stäbler und sein Trainer entschieden sich für den harten Weg der Gewichtsreduktion. Doch wie sollen an einem gestählten Körper ohne Fettpölsterchen noch Pfunde purzeln? Stäbler im FAZ-Interview: "Ich musste meinen Körper tatsächlich verändern. Ein wenig Muskeln mussten geopfert werden wegen des Gewichts. Dazu habe ich in Tirol in einer speziellen Einrichtung entschlackt und den Körper auf eine ganz neue Ernährung umgestellt."

Ziel Olympia: So malträtiert sich Frank Stäbler von den Red Devils Heilbronn für Tokio

Heißt im Klartext für den bekennenden Döner-Fan: Keine Kohlehydrate nach 18 Uhr, ein Achtel Rotwein statt Weizenbier, scharfe Gewürze zur Verdauungsanregung und viiiel Fisch. Denn das darin enthaltene Jod kurbelt ebenso die Verbrennung an. Und weil Muskeln bekanntlich schwerer wiegen als Fett, musste eben auch hier ein wenig Masse eingebüßt werden.

Der anstehende harte Verzicht bis Olympia 2020 schreckte Frank Stäbler nicht ab. Frustriert war er durch die Entscheidung der Exekutive des Internationalen Ringerverbands für die 67-Kilo-Klasse höchstens aus sportlicher Sicht. Doch das hat der "Herr der Ringer" längst in Motivation verwandelt. "Mein Trainer sagte mir, dass das die ultimative Herausforderung für mich ist zum Ende meiner Karriere. So sehe ich das mittlerweile auch. Das Projekt 67 ist meine allerletzte und zugleich allergrößte Challenge."

Bei der Ringer-WM trat Frank Stäbler noch in der Kategorie bis 72 Kilo an.

Olympia 2020 in Tokio: Krasse Verwandlung auch auf der Matte?

Bei Olympia in Tokio könne man vielleicht den "besten Stäbler" zu sehen bekommen. Und einen anderen - nicht nur optisch. Die Verwandlung könnte sich auf der Matte auch ringertechnisch bemerkbar machen. Auch hier muss der 29-Jährige also alles umstellen. Doch die Qual ist seine Wahl. Sollte er sich das Malträtieren am Ende mit Olympia-Gold belohnen, wäre der Verzicht sicher schnell vergessen. Und wenn einer einen vermeintlichen Nachteil zum eigenen Vorteil verwandeln kann, dann ist es ganz sicher Frank Stäbler.

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