Neuanfang in Liga zwei

Nach Bundesliga-Abstieg: Das war der Fehler der Neckarsulmer Rugby-Abteilung

+
Für die Rugby-Abeteilung der Neckarsulmer Sport-Union beginnt jetzt die Zweitliga-Saison.
  • schließen

Die Neckarsulmer Sport-Union hat in der Rugby-Bundesliga zu viele ausländische Spieler eingekauft - jetzt geht sie einen anderen Weg.

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga gibt es bei der Rugby-Mannschaft der Neckarsulmer Sport-Union einen Umbruch. Und Neuaufbau. Daniel Ludik, der zusammen mit Philipp Carter das Trainer-Gespann bildet, erklärt: „Wir wollen jetzt in der zweiten Liga die Mannschaft aufbauen um dann nach einem eventuellen Aufstieg in der ersten Liga länger spielen zu können.“  Das Problem: „In den vergangenen Jahren haben wir sehr viele ausländische Spieler gekauft, um in der ersten Liga zu bleiben. Das war aus meiner Sicht nicht der richtige Weg."

Nächsten Samstag steht um 15 Uhr zu Hause das erste Saisonspiel gegen StuSta München auf dem Programm. Und auch der Zulauf an Spielern passt. Rund 30 sind im Training. „Also im Prinzip zwei volle Mannschaften. Wir wollen, dass die Leute kämpfen müssen, um ihre Position in der Mannschaft zu behalten“, sagt Ludik.  Und während der sich in erster Linie um das Spielerische und das Training kümmert, hält ihm Carter den Rücken frei: „Ich bin seit Beginn bei der Mannschaft. Wir haben quasi aus der Schule heraus in Heilbronn 2005 den Verein gegründet.

Rugby-Abteilung der Neckarsulmer Sport-Union setzt auf neue junge Spieler

Und auch Carter spricht von einem Neuaufbau: „Wir wollen uns jetzt ein wenig neu sammeln. Wir haben ganz viele neue junge Spieler, die noch wenig Erfahrung haben. Wir brauchen auf jeden Fall einen größeren Kader und versuchen jetzt auch an der Hochschule und durch Training an Schulen und mehr Jugendarbeit ein wenig mehr Tiefe zu bekommen. Dann können wir nächstes oder übernächstes Jahr wieder einen Angriff auf den Aufstieg starten.“

Die Bundesliga-Handballerinnen der Neckarsulmer Sport-Union haben einen perfekten Saison-Auftakt hingelegt. Und bei den Schwimmern des Vereins läuft es ohnehin blendend.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare